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Aktion: AfD wirbt für Sicherheits-App - und will kräftig daran verdienen

In Berlin präsentieren AfD-NRW-Chef Marcus Pretzell mit der Bundesvorsitzenden Frauke Petry eine Sicherheits-App. Die AfD verweigerte die Auskunft darüber, ob sie damit Geld verdient. Nach stern-Informationen ist genau das der Fall.

Von Wigbert Löer und Alexander Triesch

AfD-Vorsitzende Frauke Petry vor der Projektion einer Sicherheits-App in Berlin

AfD-Chefin Frauke Petry wirbt zusammen mit dem NRW-Landesvorsitzenden Markus Pretzell für die Sicherheits-App "SafeMyPlace", an der sie mitverdienen will.

Sie hatten die große Bühne gewählt, Berlin, das Haus der Bundespressekonferenz. Der NRW-AfD-Chef Markus Pretzell und die Bundesvorsitzende Frauke Petry wollten der Öffentlichkeit etwas mitteilen. Nicht um die Machtkämpfe sollte es gehen, nicht um die fragwürdigen Vorgänge bei der Aufstellung der Kandidatenlisten für die Landtagswahl. Die nordrhein-westfälische AfD warb mithilfe der Bundeschefin für eine Smartphone-App, mit der sich Menschen schnell Hilfe holen können, wenn sie sich in Gefahr wähnen.

Wenn jemand überfallen wird, macht er über die Anwendung auf sich aufmerksam. Jene die die App ebenfalls auf ihrem Smartphone haben und in der Nähe sind, können ihm zur Hilfe kommen – das ist die Idee der Anwendung "SafeMyPlace", deren Vollversion im AppStore 2,99 Euro kostet. Was auf den allerersten Blick hilfreich wirkt, kann allerdings schnell ins Gegenteil umschlagen: Mithilfe der App lässt sich auch zügig ein Mob organisieren, lassen sich Menschen ungeprüft und zu Unrecht bedrängen. Der Weg von der Hilfeleistung zur Übergriffigkeit und Selbstjustiz ist da fix zurück gelegt.


Klage gegen die Partnerschaft wird vorbereitet

Interessant an dem Auftritt des AfD-Paares Petry und Pretzell war aber vor allem, was gar nicht oder nur auf Nachfrage mitgeteilt wurde. Warum schwingt sich ein Landesverband der Partei auf, ein solches Softwareprodukt zu promoten? Steht der komplette Vorstand der NRW-AfD hinter der Aktion? Und, diese Frage wurde in Berlin gestellt: Verdient die NRW-AfD mit, wenn Menschen sich die App kaufen? Nach stern-Informationen wurde die App im Landesvorstand kontrovers diskutiert. Zwei Mitglieder enthielten sich der Stimme, zwei stimmten gegen die Zusammenarbeit mit dem App-Anbieter. Offenbar will auch jemand beim Landesschiedsgericht gegen die Partnerschaft klagen.

Ob die AfD von dem Vertrieb der App finanziell profitiere, wurde Marcus Pretzell direkt gefragt. "Dazu gibt es keine Angaben", antwortete er. Etwas später sagte Pretzell, er selbst bereichere sich nicht daran. "Also kriegen Sie kein Geld, kann man das so sagen?", fragte eine Journalistin nach. "Das kann man ganz klar so sagen", erwiderte Pretzell. 

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NRW-AfD sollen Anteile versprochen worden sein

Nach stern-Informationen stellte ein Firmenvertreter das Produkt anhand einer Powerpoint-Präsentation vor einigen Wochen vor. Die versammelten Landesvorstände bekamen auch eine Kalkulation vorgelegt: Prognosen, mit welchen Zahlen die AfD bei der Partnerschaft rechnen könne. "Es ging nach meiner Erinnerung um Anteile von ungefähr 25 bis 30 Prozent für uns", sagte ein Teilnehmer der Sitzung dem stern.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(