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Silvester in Köln Alice Schwarzer: "Es ging um eine Machtprobe, eine Herausforderung des Staates"

Alice Schwarzer sieht gezielte Provokationen von Nordafrikanern in Köln
Alice Schwarzer sieht gezielte Provokationen von Nordafrikanern in Köln
© Henning Kaiser/DPA
Was trieb erneut hunderte nordafrikanische Männer an Silvester zum Kölner Hauptbahnhof? Alice Schwarzer ist überzeugt, dass es sich um eine gezielte Provokation handelte. 

Wie schon 2015 versammelten sich auch am vergangenen Silvesterabend hunderte Männer aus nordafrikanischen Ländern am Kölner Hauptbahnhof. Was hatten sie dort vor? Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer ist davon überzeugt, dass die jungen Männer gezielt provozieren wollten. "Dieselbe Sorte Mann wie vor einem Jahr legte es darauf an, in Köln auf ihre Art zu 'feiern'", sagte Schwarzer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Es handelt sich um entwurzelte, brutalisierte und islamisierte junge Männer vorwiegend aus Algerien und Marokko".

Hätte die Polizei nicht reagiert, "wären wieder Hunderte Frauen mit sexueller Gewalt aus dem öffentlichen Raum verjagt und die 'hilflosen' Männer an ihrer Seite wären wieder gedemütigt worden", so Schwarzer. Initiiert und organisiert durch eine Handvoll Hintermänner hätten sich junge nordafrikanische Männer, die von patriarchalen Traditionen geprägt und vom politischen Islam aufgehetzt seien, bereits an Silvester 2015 schwarmartig verabredet.

Es den westlichen "Schlampen" oder dem Staat zeigen

"Es ging 2015 darum, es den westlichen 'Schlampen' und deren Männern, diesen europäischen 'Schlappschwänzen', mal richtig zu zeigen", sagte Schwarzer. Nun sei es um "eine Machtprobe, eine Herausforderung des Staats" gegangen, "denn diesen erneut angereisten Männern muss ja klar gewesen sein, dass sie diesmal auf polizeilichen Widerstand stoßen würden", sagte Schwarzer.

ivi AFP

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