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Bundesfamilienministerin Schröder: Geringverdiener-Familien sollen von Hartz-IV-Neuregelung profitieren

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will einem Zeitungsbericht zufolge, dass auch Kinder aus Geringverdiener-Familien von der Hartz-IV-Neuregelung profitieren.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will einem Zeitungsbericht zufolge, dass auch Kinder aus Geringverdiener-Familien von der Hartz-IV-Neuregelung profitieren. Auch diese Kinder sollten Anspruch auf Leistungen aus dem geplanten Bildungspaket der schwarz-gelben Regierung haben, sagte Schröder der "Passauer Neuen Presse" (Dienstagsausgabe). "Für mich als Familienministerin ist entscheidend: Alle Kinder müssen faire Chancen haben." Auch die Kinder von Geringverdienern bräuchten Zugang zu schulischen und kommunalen Angeboten, sei es bei der Nachhilfe, im Sport oder der Kultur. Dies sei ein "Gebot der Gerechtigkeit".

Die Koalition hatte am Wochenende entschieden, die Regelsätze für Kinder aus Hartz-IV-Familien nicht anzuheben. Stattdessen sollen 620 Millionen Euro bereitgestellt werden, die für das Bildungspaket für Kinder von Hartz-IV-Empfängern einschließlich des Mittagessens in Schulen und Kitas vorgesehen sind.

AFP / AFP
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