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Bundestagswahl 2021 SPD laut Umfrage mit 23 Prozent weiter in Führung – "Ampel" und Rot-Rot-Grün wären möglich

Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der SPD, winkt bei einer Wahlkampfkundgebung
Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der SPD, winkt bei einer Wahlkampfkundgebung im Bezirk Mitte. In einer neuen Forsa-Umfrage für RTL/ntv liegt seine SPD bei 23 Prozent. 
© Britta Pedersen/dpa-Zentralbild / DPA
Wenige Wochen vor der Bundestagswahl kann die SPD ihren Vorsprung in den Umfragen weiter beibehalten. Mit 23 Prozent liegt sie zwei Prozentpunkte vor der Union und fünf vor den Grünen, wie eine Forsa-Umfrage für RTL/ntv zeigt.

Die Unionsparteien sind im aktuellen RTL/ntv-"Trendbarometer zur Bundestagswahl erneut abgesackt. CDU und CSU kommen in der am Dienstag veröffentlichten Forsa-Umfrage auf 21 Prozent, ein Punkt weniger als zuvor. Dadurch vergrößert sich der Vorsprung der SPD, die mit unverändert 23 Prozent auf Platz eins bleibt. Für die Grünen werden weiterhin 18 Prozent vorhergesagt.

Die FDP bleibt demnach bei zwölf Prozent. Die AfD verbessert sich um einen Punkt auf elf Prozent. Die Linke erreicht erneut sechs Prozent. Relativ hoch ist der Anteil der sonstigen Parteien mit zusammen neun Prozent. Einzeln betrachtet bleiben alle jedoch mit jeweils weniger als drei Prozent weit von einem Einzug in den Bundestag entfernt.

"Ampel" oder Rot-Rot-Grün wären möglich

Rechnerisch möglich wären demnach fünf unterschiedliche Dreierbündnisse, davon vier unter Führung der SPD. In Frage kämen eine "Ampel" aus SPD, Grünen und FDP, ein Bündnis aus SPD, CDU/CSU und Grünen, aus SPD, CDU/CSU und FDP oder aus SPD, Grünen und Linkspartei sowie als einzige unionsgeführte Variante eine "Jamaika"-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP.

In der Frage nach der Kanzlerpräferenz führt SPD-Kandidat Olaf Scholz weiterhin mit 29 Prozent Zustimmung (minus ein Punkt) vor Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock mit 15 Prozent und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet mit elf Prozent. Ein Unionskandidat Markus Söder würde dagegen laut Forsa besser abschneiden.

Forsa befragte vom 24. bis 30. August 2508 Wahlberechtigte. Mögliche Wirkungen des TV-Triells zwischen Scholz, Baerbock und Laschet vom Sonntagabend konnten also nur teilweise in die Ergebnisse einfließen. Die Fehlerquote wurde mit plus/minus 2,5 Prozentpunkten angegeben.

rw AFP

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