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Ehe-Aus: Oettinger trennt sich von seiner Frau

Er ist ständig auf Achse, und sie will einfach tun, was sie will: Die Ehe des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger und seiner Frau Inken scheiterte an zu wenig gemeinsamer Zeit. Ob es politisch für ihn negative Folgen haben wird, ist fraglich.

Es soll bei einem Maskenball der Jungen Union in den 80er Jahren gewesen sein, als Günther Oettinger die viel jüngere Inken Stange kennenlernte. Zum Schluss war die Ehe des 54-jährigen Ministerpräsidenten (CDU) Baden-Württembergs und der 41 Jahre alten Modedesignerin wohl auch nur noch Maskerade. Gut 13 Jahre nach der Hochzeit des kantigen Juristen und der blonden, schlanken Frau wurde nun das Aus verkündet. "Nach eingehender Prüfung haben wir uns heute im Einvernehmen dazu entschieden, getrennte Wege in Freundschaft zu gehen", sagte Oettinger der "Bild"-Zeitung. Zugleich bat er darum, "dass die Öffentlichkeit unsere Privatsphäre akzeptiert".

Über eine Entfremdung war in Stuttgart seit über einem Jahr gemunkelt worden. Der CDU-Politiker selbst hatte seine Ehe jüngst als "wankelmütig" bezeichnet. "Meine Frau war zunehmend unglücklich mit der Belastung, die durch Termine und Öffentlichkeit entstanden ist", sagte er in dem Zeitungsinterview. Oettinger ist der erste Regierungschef in der Geschichte Baden-Württembergs, der sich während der Amtszeit von seiner Frau trennt.

Baden-Württemberg ist nicht Niedersachsen

Ob dieser Schritt in der öffentlichen Meinung ähnlich reibungslos über die Bühne geht wie bei Oettingers CDU-Kollegen Christian Wulff in Niedersachsen im Sommer 2006, muss abgewartet werden. Im traditionell christlich geprägten Südwesten dürfte die Trennung auf Skepsis stoßen. "Baden-Württemberg ist nicht Niedersachsen", unkt ein höherer Politiker der Südwest-CDU. Dabei hatte sich Oettinger gerade in der politischen Stimmung von der Affäre um seine Trauerrede für Ex-Regierungschef Hans Filbinger (CDU) zu erholen begonnen, bei der er im April in der Bevölkerung viel Kredit verspielt hatte.

Im politischen Geschäft gilt Oettinger als Arbeitstier mit schneller Auffassungsgabe und hohem Sachverstand in Wirtschafts- und Finanzfragen. In die Rolle des Landesvaters ist er seit der Ablösung von Erwin Teufel (CDU) im April 2005 noch nicht hineingewachsen. Oettinger versteht sich eher als Vorstandsvorsitzender seines Landes denn als Kümmerer um die Sorgen seiner Landeskinder. Für tröstende Worte, etwa wenn eine Firma viele Arbeitnehmer entlässt, ist der Wirtschaftsliberale eher nicht zu haben. Trotz hoher Wachstumsrate und niedriger Arbeitslosenzahl im Südwesten fliegen ihm die Herzen der Baden-Württemberger nicht gerade zu.

"Uns fehlt schlicht die Zeit"

Oettingers Privatleben wird stark von den Regierungsgeschäften bestimmt. Der Fraktionschef der Grünen in Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, hat ihm vorgehalten, auf jedes "Heggebeerlesfeschdle" zu gehen und dabei das Regieren zu vernachlässigen. Tatsächlich rast Oettinger häufig mit der Dienstkarosse von Termin zu Termin - und kommt nicht selten zu spät. "Uns fehlt schlicht die Zeit", hat Inken Oettinger einmal bekannt. Bis Oettinger bei seiner Dienstvilla in der Nähe von Schloss Solitude ankommt, ist es oft schon Nacht. Zeit nimmt er sich manchmal am Wochenende für seinen fußballbegeisterten Sohn Alexander (9) und geht mit ihm zum VfB Stuttgart ins Stadion. Die Verantwortung für das Kind wolle er auch in Zukunft gemeinsam mit seiner Frau wahrnehmen, sagte Oettinger.

Die Stuttgarterin Inken Oettinger konnte mit dem politischen Betrieb nie richtig etwas anfangen und hielt sich mit öffentlichen Auftritten und Aussagen zurück. "Morgens beim Kaffee bereden wir mehr die alltäglichen Fragen und halten Familienrat", hatte sie einmal der "Bunten" anvertraut. Zuletzt begleitete sie ihren Mann immer seltener zu offiziellen Terminen - und wenn, dann oft mürrisch. Bei der traditionellen Stallwächterparty der Baden- Württemberger in Berlin trottete sie offensichtlich lustlos hinter Oettinger und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hinterher. Um dann spät in der Nacht Arm in Arm mit einem "Freund" die Sause zu verlassen. Zuletzt tauchte sie bei einem Adventskaffee in Berlin einfach nicht auf, obwohl sie selbst etwa 170 Damen aus Diplomatie, Medien und Gesellschaft eingeladen hatte.

Oettingers Frau will tun, was sie will

Auch früher ließ sich Inken Oettinger nicht immer einbinden. Für Furore sorgte ihr Auftritt bei einer Mottofeier in Stuttgart, als sie im Fidel-Castro-Look kam. Das wäre etwa bei Edeltraud Teufel undenkbar gewesen. "Ich will tun, was ich will", sagte Oettingers Frau zur Begründung. Nach der Trennung hält sie davon keiner mehr ab. In Baden-Württemberg erinnert nun immerhin noch ein nach ihr benannter Tunnel im südbadischen Katzenberg an die frühere First Lady.

Henning Otte, DPA / DPA
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.