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Flüchtlingskrise: Polizei verhaftet 30 Schleuser am Grenzübergang Passau

Nachdem die Bundespolizei die Grenze zwischen Deutschland und Österreich kontrolliert, sind den Beamten am Grenzübergang Passau 30 Schleuser ins Netz gegangen. Auch 100 Flüchtlinge wurden aufgegriffen und kontrolliert.

Grenzkontrollen bei Passau

Am Grenzübergang bei Passau sind 30 Schleuser festgenommen worden

Nach der Einführung von Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze sind allein bei 30 festgenommen worden. Zudem seien mehr als 100 Flüchtlinge aufgegriffen worden, sagte der Sprecher der Bundespolizeiinspektion Freyung, Thomas Schweikl.

Auf der Autobahn 3 werden sämtliche Fahrzeuge auf einem Parkplatz etwa zehn Kilometer hinter der Grenze zu Österreich überprüft. Autofahrer müssten sich auf eine Verzögerung von etwa einer Stunde einstellen. Auch mehr als ein Dutzend andere ehemalige Grenzübergänge an Land- und Bundesstraßen im Raum Passau werden kontrolliert.

Die Kontrollen an den Grenzen werden nach Angaben des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU) mindestens mehrere Wochen andauern. Dies sei notwendig, weil viele Menschen unterwegs seien, die keine wirklichen Flüchtlinge sind, sagte Herrmann am Montag. "Da hat es sich in den letzten Tagen herumgesprochen, dass es erfolgreich ist, wenn jeder behauptet, Syrer zu sein." Es gehe um die Sicherheit Deutschlands und darum, ein Chaos zu vermeiden.


hev/DPA