Sozialtourismus Friedrich Merz und die Grenzen der Provokation: Er hätte es wissen müssen

Friedrich Merz im Bundestag
Friedrich Merz auf der Kippe: Wie viel kann er provozieren, ohne Unterstützung zu verlieren?
© IMAGO / Future Image
In einem Interview sprach Friedrich Merz in Bezug auf Ukraine-Geflüchtete über Sozialtourismus. Markus Söder hätte ihm ein mahnendes Beispiel sein müssen, das besser sein zu lassen.

Friedrich Merz ist gerade auf einem Hoch. 22 Prozent der Befragten einer Spiegel-Umfrage halten ihn für den geeignetsten Kanzler. Damit holt er die meisten Stimmen, sieben Prozentpunkte liegt er vor dem Zweitplatzierten Robert Habeck.

Vielleicht wird Merz deshalb jetzt übermütig. Am Montag gab er Bild TV ein Interview, in dem er der Bundesregierung so einiges vorwirft und – natürlich – vorgibt, dass das Land viel besser dastände, wenn die Union regieren würde. Am besten mit ihm als Kanzler, versteht sich. Das kann man dem Oppositionsführer nicht vorwerfen. Es ist seine Aufgabe, auf Fehler der Regierung aufmerksam zu machen. Er kann dabei auch mal Lösungen präsentieren, die die Probleme in Wahrheit nicht wirklich lösen würden.

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