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CDU-Ministerpräsidentin in Sorge Kommt nach der Homo-Ehe die Verwandten-Ehe?


Vater, Mutter, Kind: Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer will das traditionelle Familienbild nicht antasten, die Homo-Ehe lehnt sie strikt ab. Diese wäre nur der Türöffner für weitere Forderungen.

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) lehnt eine #link;http://www.stern.de/politik/deutschland/ehe-fuer-alle-rot-gruen-will-ueber-bundesrat-homo-ehe-durchsetzen-2198188.html;Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare# ab. "Es stellt sich die Frage, ob wir grundlegende Definitionen unserer Gesellschaft verändern wollen, und zwar mit womöglich weitreichenden Folgen", sagte die CDU-Landeschefin der "Saarbrücker Zeitung". Es gebe in Deutschland bisher eine klare Definition der Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau.

"Wenn wir diese Definition öffnen in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, sind andere Forderungen nicht auszuschließen: etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen", mahnte Kramp-Karrenbauer.

Bestehende Diskriminierungen zwischen Ehe und Lebenspartnerschaft müssten aber abgebaut werden. "Am Ende dieses Prozesses werden wir uns wahrscheinlich auch mit der Frage nach der Volladoption befassen müssen." Diese lehne sie ab, sagte Kramp-Karrenbauer. Seit Jahren heiße es, dass für die Entwicklung von Kindern Vater und Mutter die beste Konstellation sei. "Gerade diese Frage dürfen wir nicht daran festmachen, ob sich jemand diskriminiert fühlt oder nicht - sondern allein am Kindeswohl."

mod/DPA DPA

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