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stern-RTL-Wahltrend: (Auch) Wähler würden Müller wählen

Ein laues Aufschwung-Lüftchen vernehmen CDU und SPD im stern-RTL-Wahltrend derzeit. Viel stärker ist der Wähler-Rückhalt für Michael Müller, den designierten Wowereit-Nachfolger in Berlin.

Die Unionsparteien CDU/CSU legen im stern-RTL-Wahltrend wieder um einen Prozentpunkt zu und kommen auf 41 Prozent. Die SPD klettert im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt höher auf 24 Prozent, während die Grünen einen verlieren und nun bei 9 Prozent liegen. Auch die FDP steigt um einen Punkt ab und hat wieder 2 Prozent. Die Linke bleibt bei 9, die AfD bei 8 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen 7 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 27 Prozent.

Mitglieder würden Müller wählen

In Berlin ist Stadtentwicklungssenator link;http://www.stern.de/politik/deutschland/berlins-regierender-buergermeister-michael-mueller-soll-nachfolger-von-klaus-wowereit-werden-2146257.html;Michael Müller# mit einer SPD-Mitgliederbefragung zum Nachfolger des zurückgetretenen Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit nominiert worden. "Das klare Votum von fast 60 Prozent überraschte vor allem die Parteifunktionäre, die eher hinter dem weit abgeschlagenen SPD-Landesvorsitzenden Jan Stöß standen", sagt Forsa-Chef Manfred Güllner dem stern. "Dass in einer unserer Umfragen eine klare Mehrheit der Berliner SPD-Anhänger Müller für geeignet hielt, zeigt, dass die Mitglieder ähnlich wie die Wähler denken." Das sei ein weiteres Beispiel für die Entfremdung der Parteikader von ihren Wählern. Güllner: "Sie haben kaum noch Kontakt zur Basis."

Datenbasis stern-RTL-Wahltrend: Das Forsa-Institut befragte vom 13. bis 17. Oktober 2014 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2505 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Diese und weitere Umfragen ...

... lesen Sie im neuen stern, der ab Donnerstag am Kiosk erhältlich ist.

Werner Mathes