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Politik-Umfrage: CDU vor absoluter Mehrheit in Hessen und Niedersachsen - Deutschland sollte im UN-Sicherheitsrat gegen Irak-Krieg stimmen

CDU vor absoluter Mehrheit in Hessen und Niedersachsen - Deutschland sollte im UN-Sicherheitsrat gegen Irak-Krieg stimmen

Hamburg - Elf Tage vor den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachen prognostizieren die Meinungsforscher in beiden Bundesländern einen klaren Sieg der CDU. Nach der aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des stern gewinnt die CDU im Vergleich zur Vorwoche in Hessen weitere zwei Prozentpunkte hinzu und kommt auf 50 Prozent der Wählerstimmen, die SPD verliert zwei Prozentpunkte und steht nun bei 31 Prozent. FDP (5 Prozent) und Grüne (10) zeigen keine Veränderungen zur Vorwoche.

In Niedersachsen gewinnt die CDU laut Forsa gegenüber der Vorwoche ebenfalls 2 Punkte hinzu und ist nun mit 48 Prozent der Wählerstimmen sogar kurz vor der Mehrheit für eine Alleinregierung. Die SPD verliert einen Punkt und steht nun bei 36. Die FDP verharrt unverändert bei 5 Prozent, die Grünen verschlechtern sich um einen Punkt auf 8 Prozent.

Auch auf Bundesebene ist die Union weiter mit Abstand stärkste Partei. Wäre jetzt Bundestagswahl, bekämen CDU/CSU nach der Forsa-Umfrage im Auftrag von stern und RTL unverändert 47, die SPD dagegen nur 31 Prozent der Wählerstimmen. Im Vergleich zur Vorwoche können sich die Grünen um einen Punkt auf 11 Prozent verbessern, die FDP liegt weiter bei 5 Prozent, die PDS sackt um einen Punkt auf 3 Prozent ab.

Eine eindeutige Meinung haben die Deutschen bei einer möglicherweise bevorstehenden Entscheidung im UN-Sicherheitsrat zum Irak-Konflikt. 69 Prozent der Bundesbürger vertraten in der stern-Umfrage die Auffassung, dass Deutschland im Sicherheitsrat gegen einen Krieg Irak votieren solle. 20 Prozent fordern, dass es sich der Stimme enthalten sollte, 4 Prozent antworteten mit "Weiß nicht".

Für die Feststellung der Parteipräferenz befragte das Forschungsinstitut Forsa im Auftrag von stern und RTL zwischen dem 13. und 17. Januar 2506 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozent. Datenbasis für die Hessenwahl: 1078 Befragte in Hessen vom 13.-18. Januar, Fehlerquote: +/- 3 Prozent. Basis für die Niedersachsenwahl: 1008 Befragte in Niedersachsen zwischen dem 13. und 18. Januar, die Fehlerquote liegt bei +/- 3 Prozentpunkten. Zur Frage der deutschen Haltung im Sicherheitsrat wurden am 17. und 18. Januar 1008 Bundesbürger befragt, hier liegt die Fehlertoleranz bei +/- 3 Prozentpunkten.

stern-Nachrichtenredaktion