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Rücktritt wegen Überbelastung: Piraten-Sprecher beklagt fehlende Strukturen

Im Profi-Betrieb verliert die Piratenpartei weiter Personal: Nach dem Rückzug von Marina Weisband aus gesundheitlichen Gründen gibt auch der Pressesprecher Christopher Lang wegen Erschöpfung auf. Sein Vize will ebenfalls nicht mehr.

Die Erfolge der vergangenen Monate und die damit verbundenen neuen Aufgaben zehren mit Macht an den Kräften der Piratenpartei-Spitze: Nach dem Rückzug von Geschäftsführerin Marina Weisband im April zieht nun auch Bundespressesprecher Christopher Lang die Konsequenzen aus den gestiegenen Ansprüchen und steigt aus.

In einem offenen Brief an den Bundesvorstand nannte er die Überlastung durch die bislang ehrenamtlich wahrgenommene Aufgabe als Grund für seinen Rückzug. "Ich kann nicht mehr, bin für den Moment müde, ausgepowert und erschöpft", schreibt der 25-Jährige.

"Wir brauchen mehr bezahltes Personal"

Die Partei benötige seiner Ansicht nach dringend professionellere Strukturen. "Wir brauchen mehr bezahltes und im selben Zuge fachlich qualifiziertes Personal, um die stetig steigenden Anforderungen abzudecken", forderte der Pressesprecher, der nach eigenen Angaben seit 2010 in Berlin lebt.

Lang betonte, er wolle künftig ein geplantes Studium nicht weiter hinausschieben und werde sich intensiver auf seine Familie, Freunde und das nicht-politische Leben fokussieren.

Auch der Vize will nicht mehr

Auch der Vizesprecher Aleks Lessmann trat zurück. Er sei der Meinung, "dass meine Arbeit als Stellvertreter mit dem noch vorhandenen Personal nicht mehr machbar ist". Er kritisierte die Pressearbeit der Piraten: Von der "bisherigen effektiven Arbeitsweise" sei nur wenig geblieben.

Damit ist aus dem dreiköpfigen Presseteam der Piratenpartei nur noch Anita Möllering übrig, die im April ihre Arbeit als Bundespressesprecherin aufgenommen hatte.

fw/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(