2002: Edmund Stoiber bleibt zu Hause
Es war eine Fotofinish-Wahl: SPD und Union holten bei der Bundestagswahl 2002 jeweils 38,5 Prozent, nur wenige tausend Stimmen trennten sie – letztlich zum Nachteil des CSU-Kandidaten Edmund Stoiber. Der hatte in den Umfragen wochenlang vorn gelegen, bis die Elbeflut die Dynamik des Wahlkampfs drehte.
Kanzler Gerhard Schröder stapfte in Gummistiefeln durchs Krisengebiet, inszenierte sich als Kümmerer. Stoiber versuchte, einen anderen Akzent zu setzen – er verbleibe lieber im heimischen München im „Regierungsmodus“ und vermeide die Katastrophen-Bilder – und verlor auf den letzten Metern gegen den Krisen-Kanzler.
Kanzler Gerhard Schröder stapfte in Gummistiefeln durchs Krisengebiet, inszenierte sich als Kümmerer. Stoiber versuchte, einen anderen Akzent zu setzen – er verbleibe lieber im heimischen München im „Regierungsmodus“ und vermeide die Katastrophen-Bilder – und verlor auf den letzten Metern gegen den Krisen-Kanzler.
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