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Schrottplätze: Goldgruben der Zukunft

Auf Deutschlands Schrottplätzen schlummert ein Vermögen. Aus alten Heizkörpern, Platinen und Rohren recycelt die Industrie wertvolle Metalle. Der glänzende Abfall ist zur wichtigsten Rohstoffquelle des Landes geworden.

Von Georg Wedemeyer

Auf einem Schrottplatz wie dem von Georg Weiller kannst du ins Philosophieren kommen. Über die Vergänglichkeit, übers Älterwerden, über den eitlen Schein der Dinge. Alles dort hat seine besten Zeiten hinter sich. In Weillers Bretterbudenbüro kruschpeln nur drei Mäuse herum, die hier wohnen. Ansonsten ist es still. Wenn der Qualm seiner Zigarre Marke "Tropenschatz" es zulässt, kannst du an der Wand die Bilder erkennen. Eine nackte Frau auf einem Kalender, ein Schild mit der Aufschrift "Bayerisches Hoheitsgebiet", Fotos von der Familie, ein Mann in Wehrmachtsuniform, Kinder, Enkel, eine Frau und eine Kohlezeichnung von Weiller als jungem Mann. Ein fescher Bursche mit einem verschmitzten Lächeln. Das ist ihm geblieben.

Ansonsten ist sein Gesicht so zerfurcht, von Gräben durchzogen und von Stoppeln übersät wie sein Platz. Georg Weiller ist 78. Er ist hier alt geworden. Da liegt eine verbeulte Nirosta- Spüle, dort steht ein versiffter Hendl- Verkaufswagen. "Pleitegegangen wegen der Hühnerpest", sagt Weiller. Daneben lehnt ein glänzendes Aluminiumschild aus dem Bürobau vom Handyhersteller BenQ-Siemens. Ebenfalls pleitegegangen. Ab und zu kreuzt ein Schwarzer aus dem Asylbewerberheim hier auf und fischt ein altes Radio aus dem Gerümpel. Dann schimpft der alte Schorsch "Scheiß Neger, dreckiger!" - und schenkt es ihm. Es kommt ihm nicht mehr auf ein paar Euro an. Heute will er nur noch seine Ruhe haben. Wenn du auf Georg Weillers Platz in München bist, könntest du denken, Schrott sei das Ende der Welt.

Schrottplätze zu Goldgruben

Was für ein Irrtum. Du stehst am Eingang einer stürmisch wachsenden Welt, gleißend und glitzernd. Am Eingang der Zukunftsbranche schlechthin. Nickel, Chrom, Kupfer, Stahl, Aluminium, Titan, Zink, Zinn - überall giert die Industrie danach. Am aggressivsten die chinesische. Seit der Jahrtausendwende explodieren die Preise. Aus deutschen Bergwerken ist nichts zu holen, und so hat sich Schrott vom Abfall zu einem Heilsbringer der deutschen Wirtschaft gewandelt. Zur wichtigsten heimischen Rohstoffquelle. Schrottplätze sind Goldgruben geworden, im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Kupferschmelze Norddeutsche Affinerie in Hamburg löst aus alten Computerplatinen neben Tausenden von Tonnen Kupfer jedes Jahr auch 36 Tonnen Gold und 985 Tonnen Silber. Wer in der Welt des Schrotts immer weiter nach oben steigt, landet irgendwann beim LME-Dinner in London, dem jährlichen gemeinsamen Kerzenschein- Abendessen der 2000 wichtigsten Metallbosse der Welt. Wer mitspeisen darf, gilt in der Branche als geadelt. Gastgeber ist die Metallbörse LME (London Metal Exchange), wo täglich die Preise neu gemacht werden und die standesgemäß mitten in der City of London residiert, der Hochburg des Finanzkapitals.

Andreas Amann war schon mal dabei. Voriges Jahr im Herbst. Den Smoking hatte sich der 38-Jährige aus Straubing vorher ausgeliehen. Als Elfjähriger war er zum ersten Mal mit dem Vater auf Schrott- Einkaufstour in Ungarn. Hat Kupfer aufgespürt, Messing, Nickel. Da hat es ihn gepackt. Er ist zum Jäger und Sammler geworden. "Wenn man Metall einmal so richtig gestreichelt hat, kommt man nicht mehr los davon", sagt er. Besonders wenn das Zeug immer wertvoller wird. Heute ist er Chef der Firma "Andorfer Metalle", setzt jeden Monat 5000 Tonnen Schrott um und ist in seinem chromglänzenden Büro ständig online mit der LME verbunden.

Selbst der Bleipreis hat sich verdreifacht

Andreas Amann steht für die moderne Schrottwelt der hohen Preise. Nickel, das man zur Herstellung von rostfreiem Stahl braucht, kostete 1999 noch 3800 Euro je Tonne. Heute muss man das Zehnfache dafür hinlegen. Kupfer, der elektrische Superleiter, kletterte von 1300 Euro auf 6000. Der Preis für Titan, jenes leichte und stabile Wundermaterial, aus dem der neue Riesen-Airbus gebaut wird, hat sich auf 19.000 Euro verfünffacht. Zinn, unverzichtbar für Konservendosen, LC-Displays und viele Chemikalien, stieg von 4200 auf 10.500 Euro. Selbst der Preis für Blei hat sich verdreifacht und für Aluminium und Stahl mehr als verdoppelt.

Schrott kostet natürlich weniger als Reinmetall, ist aber genauso wertvoll geworden. Andreas Amann hat seinen Platz deswegen mit Zaun und Kameras gut gesichert. Denn Jagdinstinkt hat nicht nur er. Seit sich mit Schrott wieder etwas verdienen lässt, gibt es sie wieder, die fliegenden Sammler und Händler. Sie streifen mit ihren Kleinlastern durch die Lande und kaufen auf, was sie kriegen können. Und immer häufiger wird auch gemopst, was noch niet- und nagelfest ist. Die Zahl der Diebstähle hat sich synchron zu den Preisen vervielfacht. In Sachsen-Anhalt hat die Bundespolizei jüngst eine SoKo "Kupfer" gebildet, nachdem dort 2006 nahezu 500 "Buntmetalldiebstähle" aktenkundig wurden. 2004 waren es nur 74. In Berlin wuchten Unbekannte Dutzende Gullydeckel aus Straßen und Gehsteigen. In Eisenhüttenstadt stellt ein Wirt seinen Edelstahlherd zwecks Küchenreinigung kurz vor die Tür - ein Schrottsammler lässt ihn mitgehen. In Zirndorf bei Nürnberg werden 3000 Orgelpfeifen geklaut, und die Eutiner Michaelis- Kirche steht plötzlich ohne ihre Kupfer- Dachrinnenfallrohre da.

Kupferkabel kriegen plötzlich Beine

Schwer zu leiden hat die Bahn. Auf Bahnhöfen herrscht Schwund bei den Gepäckkarren. Güterwaggons auf Abstellgleisen werden mit Schneidbrennern zerlegt, die Schienen abmontiert. In den Hallen bekommen tonnenweise gelagerte Kupferkabel plötzlich Beine. Auf freier Strecke verschwinden Erdungskabel, Signaldrähte und ganze Oberleitungen. Im vergangenen Jahr fielen deshalb rund 1500 Züge aus oder verspäteten sich. Der jährliche Schaden liegt im zweistelligen Millionenbereich. Selbst vor Kunstwerken machen die Diebe nicht halt. Im Großraum London wurden in den vergangenen zwei Jahren 20 Bronzeskulpturen gestohlen, darunter Henry Moores "Die Liegende", die 4,4 Millionen Euro wert ist. Scotland Yard vermutet, dass sie zum Schrottwert von 7500 Euro eingeschmolzen wurde.

Mit fliegenden Händlern macht Andreas Amann keine Geschäfte. Höchstens mit Privatleuten, die ihr Haus renovieren und mal eben alte Heizkörper vorbeibringen. Man muss im Schrottgeschäft vorsichtig sein. Wie fast in allen Betrieben dieser Art sind bei Andorfer die Schlüsselpositionen mit Familienmitgliedern besetzt. Andreas Amann hat Verträge mit "Entfallstellen". Das bedeutet, dass er seine 500 Container direkt bei Firmen aufstellen kann, die regelmäßig Metallabfälle produzieren. Und da sitzt er in Straubing wie die Made im Speck. Im Umkreis von 150 Kilometern bauen gleich zwei ganz Große ihre Autos: BMW und Audi.

Aluwürfel von wuchtiger Schönheit

Zu Dutzenden türmen sich auf Amanns Gelände nagelneue BMW-Motorblöcke. Matt schimmernde Aluminium-Ungeheuer, die durch die Qualitätskontrolle gefallen sind, weil irgendeine Bohrung um ein paar Hundertstel Millimeter nicht gestimmt hat. Die Karosserieschmieden liefern regelmäßig Verschnitt, aus dem gepresste Aluwürfel von wuchtiger Schönheit entstehen. Aus anderen Firmen kommt bunt gewürfelter Eisenschrott in wirren Gestängen und bizarren Blechen. Emsige Greifer befördern ihn in Amanns große Pressschere, wo er mit 650 Tonnen Druck zusammengeschoben und klein geschnitten wird. Danach heißt er Scherenschrott.

Aber nicht alles werfen die Autobauer freiwillig in Amanns Container. Manchmal wird auch gezockt. Heute Morgen zum Beispiel hat das Ingolstädter Audi-Werk ein Fax an ihn und mehrere Konkurrenten geschickt. Sie bieten 100 Tonnen Edelstahlreste an, mit einer Option auf weitere 1000 in den nächsten drei Monaten. Wer sie haben will, muss bis zwölf Uhr sein schriftliches Gebot abgeben. Das bringt Pfeffer in den Vormittag. Zuerst ein Blick in den Computer, wo in Echtzeit die Börsenpreise flimmern. 400 Euro kostet der Service im Monat. Der Audi-Startpreis liegt bei der Hälfte vom aktuellen. Nicht schlecht. Amann wittert "ein schönes Zusatzgeschäft" und telefoniert mit einem möglichen Abnehmer in Italien, dort sind die Preise höher. Der Italiener ist interessiert und sagt, was er zahlen will. Man vereinbart sich per telefonischen Handschlag.

"Ein sehr schönes Zusatzgeschäft"

Amann kalkuliert mit seinem Vater die Spanne. "Ein sehr schönes Zusatzgeschäft", sagt er nun. Um 11.58 Uhr kabelt seine Schwester das Gebot an Audi. Jetzt heißt es warten. Erst um 14 Uhr wird klar sein, ob der Deal geklappt hat. Der Juniorchef lehnt sich zurück. Er liebt diese Momente. Regelmäßig telefoniert er mit seinem Broker. Heute hat der ihm erzählt, dass auf dem Immobilienmarkt in den USA etwas faul sei. Zu viele geplatzte Kredite. Der Dollar werde fallen, und damit werden die Metallpreise steigen. Alles hängt eben mit allem zusammen, nicht zu fassen, was ein Schrottler heute alles wissen muss. Mit Stolz erinnert sich Amann an sein größtes Geschäft vor einem Jahr. 1000 Tonnen Alu und 1200 Tonnen Eisen und Edelstahl hat er da an einem Tag verschoben. "Fast drei Millionen Euro Umsatz! Da gehst du mit großen Schweißringen nach Hause."

An der Londoner Metallbörse werden im Minutenrhythmus Kontrakte über Millionen geschlossen. Gehandelt wird wie vor hundert Jahren, aber sie ist der Nabel der Metallwelt. Nur elf Firmen, sogenannte Kategorie-1-Mitglieder, sind zugelassen. Ihre Broker treffen sich jeden Tag um 11.45 Uhr und sitzen sich dann Auge in Auge in einem großen Ringsofa aus rotem Leder gegenüber. Hinter ihnen drängeln sich Scharen von Helfern. Dann werden in vier Durchgängen die einzelnen Metalle gehandelt, jeweils nur fünf Minuten lang. Am 3. April ist wie immer um Punkt 12.30 Uhr Kupfer an der Reihe. Es ist jetzt noch 5197 Euro je Tonne wert. Da ein Handzeichen, dort ein Zuruf, die Runde kommt eher langsam in Fahrt, wird aber von Minute zu Minute hektischer. Ab 12.34 Uhr hält es die Broker nicht mehr auf dem Sofa. Sie springen auf, fuchteln herum, alles scheint nur noch Chaos und Geschrei. "Open Outcry", zu Deutsch "Gebrüll", nennt sich die Methode. Um 12.35 Uhr ertönt die Sirene. Schlagartig herrscht Stille. Jetzt kostet eine Tonne Kupfer 5530 Euro. Zur nächsten Runde treten die Broker mit frischen Hemden an.

Die Hälfte der Nickelvorräte unter Wasser

Viele LME-Deals sind nur Optionsgeschäfte, um Kursrisiken auszugleichen. Doch zur Absicherung muss das Metall auch real vorhanden und jederzeit zugänglich sein. Zigtausende Tonnen lagern in mehr als 400 von der LME ausgesuchten Warenhäusern verstreut über die ganze Welt. In Deutschland stehen zwei, in Hamburg und Bremen. Das System ist sensibel. Als im August 2005 der Hurrikan "Katrina" New Orleans verwüstete, stand auch das dortige Metallwarenlager unter Wasser und mit ihm die Hälfte aller Sicherungsvorräte für Zink. Ein halbes Jahr lang musste die LME täglich auf ihrer Webseite auf die Tonne genau den Stand des wieder zugänglichen Zinks reportieren, um das Vertrauen in ihr System aufrechtzuerhalten.

Selbst der kleinste Schrotthändler - wenn er nicht gerade Georg Weiller heißt - kennt heute die LME-Notierungen. Und jeder hat wenigstens einen Magneten am Schlüsselbund, um grob zu prüfen, was er vor sich hat. Wer weiß schon, dass nur drei Metalle magnetisch sind? Eisen, Nickel und...? Kobalt. Wer auch die zahllosen Legierungen genau prüfen will, leistet sich wie Andreas Amann ein "Niton". Man muss nur diese mehrere Zehntausend Euro teure Messpistole an die unansehnlichen zwei Tonnen Klumpen vor einem halten, und schon verrät einem das Display, dass sie aus 84,7 Prozent Nickel, 12,9 Prozent Kobalt und 1,6 Prozent Zink bestehen. Mit anderen Worten: 50.000 Euro.

600 Tonnen "Kupferspaghetti"

Kupfer ist einfacher auszumachen. Jeder weiß, dass es in Elektrokabeln steckt. Auf die hat sich Rita Dapont von der Metallverwertung München spezialisiert. Mit 600 Tonnen "Kupferspaghetti", herausgefieselt aus Abbruchhäusern, füttert sie jeden Monat ihre Spezialmaschine. Unter ohrenbetäubendem Getöse werden in ihr die Kabel zerhackt, die Kupferseelen enthäutet, gereinigt und zerkleinert, bis sie am Ende als golden schimmernde Nuggets herausrieseln. "Mindestens zweimal wöchentlich" machen Chinesen der Münchnerin lukrative Kaufangebote. Doch Rita Dapont lässt sie abblitzen. Sie will nicht, "dass Rohstoffe rausgehen aus Deutschland". Als Vorsitzende des Verbandes Deutscher Metallhändler (VDM), der sich hauptsächlich um Nicht-Eisen-Schrott kümmert, denkt die 56-Jährige national. Die 130 VDM-Mitgliedsfirmen und die 600 Mitglieder der Bundesvereinigung deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen beschäftigen mehr als 40 000 Menschen und sammeln jährlich rund 30 Millionen Tonnen Schrott. Damit wird die Hälfte der heimischen Metallerzeugung gedeckt.

Eindrucksvoll lässt sich das bei der Norddeutschen Affinerie (NA) in Hamburg und Lünen beobachten. In den beiden riesigen Schmelzen wird neben Kupfererz jährlich fast eine halbe Million Tonnen Schrott wiederaufbereitet. Einsamer Weltrekord. "Ohne Kupfer fährt kein Auto, geht keine Heizung, kein Computer, ohne Kupfer geht gar nichts", sagt NA-Chef Werner Marnette. Die Chinesen, die das auch erkannt haben, würde er wegen ihrer "gnadenlos ruinösen Preise" am liebsten... - aber das will er nicht zitiert haben. Wer hätte gedacht, dass man einmal bis in die Chefetagen hinein bereit sein könnte, sich um Schrott zu prügeln?

Gefördertes Kupfer bleibt im Kreislauf

Der Kupfer-Produktionsprozess ist von atemberaubender Schönheit. Die Männer an den Schmelzöfen tragen silberne Schutzanzüge. Aufgeheizt von blauen Flammen leuchtet der Metallfluss hellgelb und erkaltet langsam zum tiefen, unergründlichen Rot des Kupfers. Kupfer ist sozusagen die Definition von Recycling. Man schätzt, dass 80 Prozent allen Kupfers, das jemals gefördert wurde, heute noch im Kreislauf ist. Beim Edelstahl von Audi allerdings ist Andreas Amann vorläufig raus aus dem Kreislauf. Sein Faxgerät hat sich nicht mehr gerührt. Den Zuschlag muss ein anderer bekommen haben. Dann wartet er eben auf das nächste schöne Zusatzgeschäft. Bestimmt nicht lange.

Mitarbeit: Martin Knobbe / print
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
  • Georg Wedemeyer