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Sonntagsfrage: CDU und AfD würden von Neuwahlen profitieren

Noch ist kein Termin für Koalitionsverhandlungen von Union und SPD vereinbart, aber Streit gibt es bereits. Laut einer Umfrage könnte Angela Merkel darauf verzichten und auf Neuwahlen setzen.

Neuwahlen sind nach dem Ausgang der Bundestagswahl nicht ausgeschlossen. Und neuesten Umfragen zufolge, könnte eine erneute Wahl die Karten neu mischen. Laut dem aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich im Auftrag von "Bild am Sonntag" erhebt, würden vor allem zwei Parteien von möglichen Neuwahlen profitieren.

Am vergangenen Sonntag scheiterte die AfD an der Fünf-Prozent-Hürde. Eine Woche nach der Bundestagswahl würde die Alternative für Deutschland der Umfrage zufolge doch in den Bundestag einziehen. Die eurokritische Partei erreicht in der neuesten Umfrage sechs Prozent. Das wären 1,3 Prozentpunkte mehr als noch letzte Woche.

Auch die CDU konnte in der Woche nach der Bundestagswahl weitere Wählerstimmen für sich gewinnen. Bei einer Neuwahl würden die Christdemokraten sogar auf 43 Prozent der Stimmen kommen. Dieses Umfrageergebnis übertrifft das Bundestagswahlresultat um 1,5 Prozent. Damit wäre die CDU stärker als SPD, Grüne und Linkspartei zusammen und hätte wohl die absolute Mehrheit im Bundestag.

FDP und Grüne weiter im Abwärtstrend

Für die Grünen und die FDP würde sich hingegen die Talfahrt weiter fortsetzen. Die Liberalen kämen nur noch auf drei Prozent. Bei der Wahl scheiterte die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde und ist jetzt seit der Gründung der Bundesrepublik zum ersten Mal im neuen Bundestag nicht mehr vertreten. Die Grünen würden bei einer Neuwahl nur noch auf sieben Prozent der Stimmen kommen. Das entspricht einem Minus von 1,4 Prozentpunkten.

Eine Neuwahl wäre für Angela Merkel daher eine mögliche Option, den Koalitionansprüchen der SPD und der Grünen zu entkommen. Beide Parteien haben angekündigt, den Preis für eine Koalition möglichst hoch zu treiben und legten ganze Forderungskataloge vor. Mit einer absoluten Mehrheit wäre die Bundeskanzlerin nicht mehr auf einen Koalitionspartner angewiesen. Doch die CDU würde dann nicht nur die Regierung alleine stellen, sondern auch die Verantwortng alleine tragen.

Ellen Ivits
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.