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stern.de-Votum Guttenberg-Comeback stößt auf Ablehnung


CSU-Chef Seehofer plant, den früheren Verteidigungsminister 2013 zu reaktivieren. Das Votum der stern.de-Leser dürfte sowohl Seehofer als auch zu Guttenberg wenig amüsieren.

Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer plant, den früheren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg im Anschluss an die Wahlen 2013 in die Politik zurückzuholen. "Nach der Wahl werde ich mich darum bemühen", sagte Seehofer am Rande des CSU-Parteitags in München am vergangenen Wochenende. Der über die Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit gestürzte Guttenberg solle eine "maßgebliche" Aufgabe übernehmen, so der CSU-Chef.

"Wollen Sie ein Comeback Guttenbergs?" fragten wir die stern.de-Leser, das Votum fällt durchaus eindeutig aus - um die 80 % (Stand 22.10., 16.00 Uhr) sind gegen ein Comeback des einstigen Reservekanzlers.

Neu ist das Vorhaben Seehofers nicht: Der CSU-Chef wiederholte damit lediglich, was er bereits nach dem gescheiterten Comeback-Versuch des Freiherrn im Herbst 2011 gesagt hatte. Die einstige Euphorie in der CSU um den gestürzten Hoffnungsträger ist jedoch längst vorbei. Viele Christsoziale haben Guttenberg 2011 seinen Comeback-Versuch und seine Anschuldigungen gegen die CSU sehr verübelt.

lk/ins/DPA DPA

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