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Flüchtlingskonferenz in Berlin: Merkel: "Ein Signal der Solidarität"

Nicht nur Syrien braucht Unterstützung. Die Flüchtlingskonferenz in Berlin soll Nachbarländern wie dem Libanon oder Jordanien helfen, mit der Flüchtingswelle umzugehen.

Eine internationale Konferenz in Berlin beschäftigt sich mit dem Flüchtlings-Thema.

Eine internationale Konferenz in Berlin beschäftigt sich mit dem Flüchtlings-Thema.

Mit dem Flüchtlingsdrama in Syrien und den Nachbarländern beschäftigt sich heute eine internationale Konferenz in Berlin. Außenminister Frank-Walter Steinmeier erwartet die Vertreter von 40 Staaten und Organisationen, darunter den UN-Flüchtlingskommissar António Guterres und den libanesischen Ministerpräsidenten Tammam Salam.

Mit weit mehr als einer Million Flüchtlingen aus Syrien gehört der Libanon neben Jordanien und der Türkei zu den besonders betroffenen Ländern. Schätzungen zufolge sind in den vergangenen Jahren bis zu fünf Millionen Menschen vor dem Bürgerkrieg und der Terrormiliz IS aus Syrien geflohen. Zudem sind mehr als sechs Millionen Syrer innerhalb ihres Heimatlandes auf der Flucht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem vom syrischen Bürgerkrieg in Mitleidenschaft gezogenen Libanon indes deutsche Hilfe zugesagt. Mit Blick auf die jüngsten Angriffe islamischer Kämpfer auf die nordlibanesische Stadt Tripoli und die Flüchtlingslage in dem Land sagte Merkel vor einem Gespräch mit dem libanesischen Ministerpräsidenten Tammam Salam am Montag in Berlin: "Deshalb hat Libanon unsere solidarische Unterstützung." Von der Flüchtlingskonferenz erwarte sie ebenfalls "ein starkes Signal der Solidarität".

kup/DPA/Reuters / DPA / Reuters