Forsa-Umfrage Rot-Grün und Union sind gleich


SPD legt im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 35 Prozent zu

Hamburg - Das Krisenmanagement der Bundesregierung nach der Flutkatastrophe in Asien lässt die SPD in der Wählergunst steigen. In der wöchentlichen Umfrage von Forsa im Auftrag von stern und RTL legt die SPD im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 35 Prozent zu. Die Union stagniert bei 38 Prozent; sie war nach den Querelen um den früheren Generalsekretär Laurenz Meyer unter die 40-Prozent-Marke gerutscht. Die FDP sinkt um einen Punkt auf 7 Prozent, die Grünen bleiben bei 10 Prozent. Auf PDS und "Sonstige" entfallen unverändert jeweils 5 Prozent. Erstmals seit Herbst 2002 liegen Rot-Grün und Schwarz-Gelb damit wieder gleichauf. Noch bis Mitte letzten Jahres hatten Union und FDP bei Forsa zusammen eine Mehrheit von über 50 Prozent.

Das Krisenmanagement der Bundesregierung während der Flut in Asien wird von der überwältigenden Mehrheit der Bundesbürger (84 Prozent) positiv gesehen: 49 Prozent äußerten sich zufrieden damit, 35 Prozent sogar sehr zufrieden. Lediglich 10 Prozent der Befragten zeigen sich "weniger zufrieden", 3 Prozent sind "gar nicht zufrieden". Ebenfalls 3 Prozent der Befragten wollten keine Meinung äußern.

Deutschlands Politiker sollten nach Ansicht der Mehrheit der Bundesbürger ihre Nebentätigkeiten offen legen. In einer Umfrage von Forsa im Auftrag des stern sprechen sich 86 Prozent der Befragten dafür aus. Lediglich 12 Prozent sind dagegen, Politiker zur Veröffentlichung aller Nebeneinkünfte zu verpflichten. 2 Prozent haben keine Meinung zu dem Thema.

Datenbasis zur Parteienpräferenz: 2501 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger zwischen dem 3. und 7. Januar. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte. Datenbasis zum Krisenmanagement: 1001 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger am 6. und 7. Januar. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte. Datenbasis: 1001 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger am 6. und 7. Januar. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.

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