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"heute wichtig" Start der "Gamescom": Wieso Gaming "raus aus der Schmuddelecke" kommt – und sogar der Wirtschaft hilft

Eine Besucherin testet auf der Gamescom mit einer VR-Brille ein Computerspiel
Eine Besucherin testet auf der Gamescom mit einer VR-Brille ein Computerspiel
© Henning Kaiser / DPA
Die "Gamescom" geht wieder los. Wieso Zocken nicht nur ein immer beliebteres Hobby, sondern auch ein wachsender Wirtschaftsfaktor ist, erklärt Wirtschaftsjournalistin Frauke Holzmeier. Außerdem: Manche behaupten, das Fernsehen sei längst tot – nun entsteht ein neuer, linearer TV-Sender.  

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58 Prozent der Deutschen zwischen sechs und 69 Jahren zocken. "Gaming ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen", sagt Wirtschaftsjournalistin Frauke Holzmeier im Gespräch mit Michel Abdollahi. Noch wird die deutsche Industrie von anderen Ländern abgehängt, dabei ist die Wirtschaftskraft der Branche enorm. Das hat inzwischen auch die Politik erkannt und stellt unter Führung von Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, 250 Millionen Euro für die Förderung der hiesigen Spieleindustrie bereit. Ob das ausreicht? 

Michel Abdollahi
© TVNOW / Andreas Friese
Podcast "heute wichtig"
Klar, meinungsstark, auf die 12: "heute wichtig" ist nicht nur ein Nachrichten-Podcast. Wir setzen Themen und stoßen Debatten an – mit Haltung und auch mal unbequem. Dafür sprechen Host Michel Abdollahi und sein Team aus stern- und RTL-Reporter:innen mit den spannendsten Menschen aus Politik, Gesellschaft und Unterhaltung. Sie lassen alle Stimmen zu Wort kommen, die leisen und die lauten. Wer "heute wichtig" hört, startet informiert in den Tag und kann fundiert mitreden.

Verändert ein neuer TV-Sender den Medienmarkt?  

Medienjournalist Alexander Krei vom Branchendienst DWDL erklärt bei "heute wichtig", dass der neue Sender BILD-TV kein deutsches Fox-News wird. Denn erstens sei es kein klassischer Nachrichtensender, wie zum Beispiel n-tv, und zweitens würden dort keine radikalen Kräfte ins Studio eingeladen. Trotzdem verändern sich die Medien in Deutschland, auch durch die immer schnellere Kommunikation in den sozialen Netzwerken. Das beste Beispiel sind die Ministerpräsidentenkonferenzen während der Corona-Pandemie, aus denen zahlreiche SMS verschickt und Tweets abgesetzt wurden. "Jeder ist aus auf den schnellen Applaus, auf die schelle Pointe, aber wir hören uns am Ende nicht mehr zu", sagt Krei.  

Die Grünen reimen in ihrem neuen Wahlwerbespot 

Außerdem: Michel Abdollahi streift die letzte Debatte in Twitter-Deutschland. Hier wird über den neuen Wahlwerbespot der Grünen gespottet, in dem die Partei singend das alte Volkslied "Kein schöner Land" umdichtet.  

Gaming-Headset Test: Hier geht es zum Gaming-Headset Vergleich.

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