HOME

News-Seite Breitbart.com: Das Sturmgeschütz der Demagogie

Breitbart.com war Donald Trumps publizistischer Rückhalt im Wahlkampf. Nach seinem Triumph will das rechtspopulistische Nachrichtenportal expandieren – und künftig wohl auch in Deutschland dabei helfen, die AfD nach oben zu bringen.

Bildkombo Donald Trump (r.) und Stephen K. "Steve" Bannon

Donald Trump holte sich Stephen Bannon (l.) in sein Team. Der vormalige Chef der Website breitbart.com steht für die konsequenteste Form politischer Rücksichtslosigkeit.

Donald Trumps Wahlkampf war für ihn auch immer ein persönlicher Kampf gegen die Leitmedien der USA, die er fast geschlossen gegen sich hatte. Je mehr seiner Fehltritte sie enthüllten, je öfter sie ihm die Eignung für das Präsidentenamt absprachen und je kleiner sie seine Chancen auf einen Sieg schrieben, desto größer wurde seine Verachtung für "Washington Post", "New York Times" und Co, die er als "ekelhaft und korrupt" beschimpfte. 

Aber auch Trump hatte mediale Unterstützung, die nicht zu unterschätzen ist: Breitbart.com. Die rechtspopulistische Nachrichtenseite feuert scharf gegen alles, was ihr nicht konservativ genug ist. Dabei trifft es längst nicht nur Demokraten. Auch Republikaner, die den Schreibern zu lax sind, werden gern ins Visier genommen. Kolumnist Milo Yanoupoulos, eines der bekanntesten Gesichter der Seite, hetzt hemmungslos gegen Schwarze, Frauen oder Linke. 

Wird Ex-Breitbart-Boss Trumps neuer Stabschef?

Breitbart.com schlug sich im Wahlkampf früh auf Trumps Seite. Zwischendurch kamen sogar Gerüchte auf, dass der Republikaner sich die positive Berichterstattung erkauft hätte, was Breitbart-Boss Stephen Bannon vehement abstritt. Als Trumps Wahlkampf jedoch ins Schlingern geriet, warb er Bannon als Wahlkampf-Chefstrategen ab. Und nach dem Wahlerfolg erwägt der designierte Präsident nun offenbar, Bannon zu seinem Stabschef im weißen Haus zu machen.

Das Portal wurde 2005 vom 2012 verstorbenen Andrew Breitbart gegründet, der die Webseite nach eigenen Worten als "Huffington Post der Rechten" aufbauen wollte. Erst Stephen Bannon habe jedoch aus dem konservativen Mainstream-Portal ein Gegenmedium und Sprachrohr des äußersten rechten Rands gemacht, schreibt die Washington Post. Buzzfeed-Chefredakteur Ben Smith sagte einmal, breitbart.com mache keinen Journalismus, sondern Medienaktivismus.

Eine große Nummer im Online-News-Geschäft

Rein zahlentechnisch zahlt sich das aus. 37 Millionen Besucher hatte das Portal in den USA nach eigenen Angaben im Oktober 2016. Zum Vergleich: Die Online-Portale der großen Zeitungen "New York Times" und "Washington Post" kamen im Februar auf 73 bzw. 69 Millionen Besucher.

Im Ranking der größten News-Online-Marken der USA landet die Seite auf Platz 13 hinter international bekannten Marken wie der "Huffington Post", "Buzzfeed", "Vice", "Business Insider" oder "Politico". Auf Facebook hat breitbart.com 2,7 Millionen Fans, nur zwei Millionen weniger als die "Washington Post". Die Webseite erreicht jene, die sich abgehängt fühlen. In den USA ist das vor allem der sogenannte "White Trash", die weiße Unterschicht vom Lande - Trumps Hauptwählerschaft. Bannon lobte diese "vergessenen Männer und Frauen" nach der Wahl als "Rückgrat des Landes".

Nächste Pläne: Hilfe für die AfD und den Front National

Nach dem Trump-Triumph will Breitbart.com weiter expandieren, auch in Europa. In London gibt es bereits seit 2014 einen Ableger, Ex-Ukip-Chef und Brexit-Gesicht Nigel Farage etwa schreibt regelmäßig für das Portal. Nun sollen Frankreich und Deutschland folgen, wo die Macher vor allem wegen der Flüchtlingskrise Leserpotenzial sehen. Breitbart.com-Chefredakteur Alex Marlow sagte in einem Reuters-Interview, dass man bereits damit begonnen habe, Journalisten in beiden Ländern anzuwerben. Das Ziel: Rechten Politikern Hilfestellung auf dem Weg nach oben zu geben. Frauke Petry und Marine Le Pen dürften dem Launch der Angebote bereits entgegenfiebern.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(