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stern-Umfrage: Linkspartei knickt ein

Die Linkspartei verliert in der Krise immer mehr Anhänger - in der aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des stern erreicht sie nur noch neun Prozent. Und dass es zu sozialen Unruhen kommt, wovon die Linken profitieren könnten, glaubt die große Mehrheit der Deutschen nicht.

In Krisenzeiten sehnen sich die Deutschen offenbar nach Sicherheit: In der aktuellen Forsa-Umfrage erreichten Union und SPD ihre Jahresbestwerte, die kleinen Parteien verloren hingegen. Für CDU und CSU würden 36 Prozent der Wähler ihre Stimme abgeben, wenn jetzt Bundestagswahl wäre (+1 Prozentpunkt). Die Sozialdemokraten verbesserten sich in der Wählergunst auf 25 Prozent (+2 Punkte). FDP (15 Prozent) und Grüne (9 Prozent) büßten jeweils einen Punkt ein. Die Linkspartei erzielte erstmals seit Anfang Mai 2007 mit 9 Prozent ein einstelliges Ergebnis, das entspricht einem Minus von 2 Prozent im Vergleich zur Vorwoche.

Forsa-Chef Manfred Güllner begründet die Hinzugewinne der Volksparteien mit dem Wahlkampfauftakt der SPD. "Es ist ein Wahlkampfklima entstanden. Die SPD hat ein Postulat der unentschlossenen Wähler zurückgewonnen, zur Union sind Wähler zurückgekehrt, die bei der FDP zwischengeparkt haben", sagte Güllner im Interview mit stern.de. Die Verluste der Linkspartei führt der Demoskop darauf zurück, dass die Linken in der Krise keine Lösungen anzubieten hätten. Güllners Prognose: "Es könnte noch weiter abwärts gehen."

Die Sorge, dass es zu sozialen Unruhen in der Krise kommen könnte, die DGB-Chef Michael Sommer und SPD-Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan geäußert haben, teilt die große Mehrheit der Deutschen nicht. Lediglich 29 Prozent der Befragten haben Angst vor Unruhen, 68 Prozent der Bundesbürger gehen davon aus, dass es weiter ruhig bleibt. Am stärksten ist der Glaube an eine mögliche "soziale Explosion" unter den Anhängern der Linkspartei verbreitet (44 Prozent).

Gemeinsam liegt das "bürgerliche Lager" aus CDU/CSU und FDP derzeit mit 51 Prozent vor dem "linken Lager" aus SPD, Grünen und Linkspartei (zusammen 43 Prozent). Die "Ampel-Koalition" aus SPD, FDP und Grünen blieb wie in der Vorwoche unter der 50-Prozent-Marke (gemeinsam 49 Prozent).

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.