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Umwege und Verzögerungen: Bahn plant Großbaustellen und Totalsperrungen - mitten in den Ferien

Wer in diesem Sommer mit der Bahn in den Urlaub fahren möchte, muss sich auf Umwege und längere Reisezeiten einstellen. Vor allem im Fernverkehr kommt es auf den Nord-Süd-Strecken zu Totalsperrungen.

Reisen mit der Bahn kann in diesem Sommer eine langwierige Angelegenheit werden - wegen mehrerer Baustellen

Reisen mit der Bahn kann in diesem Sommer eine langwierige Angelegenheit werden - wegen mehrerer Baustellen

Picture Alliance

Das sind keine guten Nachrichten für Kunden der Deutschen Bahn, die mit dem ICE aus dem Norden Deutschlands in ihre Sommerferien-Domizile im Süden reisen. Wie die Bahn ihren Kunden per E-Mail mitgeteilt hat, warnt sie vor mehreren Großbaustellen im Fernverkehr.

So wird unter anderem eine Umleitung zwischen Hamburg und Hannover vom 6. Juli bis 27. August zu längeren Reisezeiten von 20 Minuten führen. Die Strecke von Nürnberg über Ingolstadt nach München soll vom 23. bis 26. Juli komplett gesperrt werden.

Per E-Mail hat die Deutsche Bahn ihre Kunden über die Großbaustellen während der Ferienzeit informiert.

Per E-Mail hat die Deutsche Bahn ihre Kunden über die Großbaustellen während der Ferienzeit informiert.

Auch die Strecke von Köln ins Rhein-Main-Gebiet wird am ersten und zweiten Septemberwochenende komplett gesperrt. Nach Angaben der Bahn sind die Baustellen bereits teilweise im Online-Fahrplan berücksichtigt, sodass Fahrzeiten und Streckenverlauf entsprechend angepasst wurden.

Spar-Angebote der Bahn als Trostpflaster

Immerhin: Wenn die Bahn denn fährt, wird es dank spezieller Angebote zur Sommerzeit für manche günstiger. So gibt es für Kunden bis 26 Jahren wieder das Sommer-Ticket. Damit können sie für 96 Euro insgesamt vier Fahrten in der 2. Klasse innerhalb Deutschlands unternehmen. Für Jugendliche unter 18 Jahren kostet das 76 Euro. Der Verkauf endet am 15. August, der Reisezeitraum geht bis zum 27. September. Eine Zugbindung gibt es nicht.

Für alle anderen Reisenden gibt es ab 1. August dauerhaft ein kostenloses Ticket für den öffentlichen Nahverkehr am Abfahrts- und Zielort - sofern die Städte am sogenannten City-Ticket teilnehmen. Außerdem gibt es dann dauerhaft den sogenannten Super Sparpreis für 19,90 Euro in der 2. Klasse und 29,90 Euro in der 1. Klasse. Hier gibt es allerdings kein City-Ticket, außerdem sind die Super Sparpreise limitiert.

+++ Lesen sie auch: "Günstige Bahn-Tickets - Mit diesen Tricks sparen Sie bis zu 87 Prozent" +++


tib mit Agentur

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.