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Checkliste gegen Flugangst: So fliegen Sie sicher

Runter kommen sie immer: Flugzeuge. Oder sie verschwinden plötzlich vom Radarschirm wie MH370. Andreas Spaeth untersucht in seinem Buch "Crashtest" die verborgenen Risiken der Luftfahrt und gibt 14 Tipps zum sicheren Fliegen.

1. Machen Sie an Bord noch vor dem Start einen Plan für den Notfall, zählen Sie die Sitz­reihen vor und hinter sich bis zum jeweils nächsten Notausgang. So lautet der erste von 14 Tipps aus der Checkliste des jüngsten Buches "Crashtest" von Andreas Spaeth.

1. Machen Sie an Bord noch vor dem Start einen Plan für den Notfall, zählen Sie die Sitz­reihen vor und hinter sich bis zum jeweils nächsten Notausgang. So lautet der erste von 14 Tipps aus der Checkliste des jüngsten Buches "Crashtest" von Andreas Spaeth.

Das Flugzeug gilt statistisch als das sicherste Fortbewegungsmittel. Bei vier Milliarden Menschen, die 2018 geflogen sind, und mehr als 40 Millionen absolvierten Flügen kam es dennoch zu Zwischenfällen, bei denen 562 Todesopfer zu beklagen waren.

Der Jahrestag der in den französischen Alpen abgestürzten Maschine der Germanwings (24. März 2015) oder bestimmte Kürzel wie die Flugnummer MH370 stehen nicht nur für Flugkatastrophen, sondern auch dafür, dass ein Restrisiko immer mitfliegt. Anlass genug für den Journalisten Andreas Spaeth, die mysteriösen und weniger bekannten Flugzeugunglücke der letzten Jahre genau zu untersuchen.

In seinem Buch "Crashtest" beleuchtet er in neun Kapiteln die Hintergründe der "verborgenen Risiken des Fliegens", so der Untertitel der bei Heyne verlegten Neuerscheinung. Zunächst schildert Spaeth die Situationen und Umstände der Flüge, oft so plastisch, als ob er auf dem Sitz des Kopiloten Platz genommen hätte, und beschreibt Ereignisse, die bald einen dramatischen Verlauf nehmen. Anschließend folgt sein sachlich gezogenes Fazit der Unglücksfälle. Für fast alle Flugzeugabstürze gilt: 70 Prozent der tödlichen Katastrophen in der Luftfahrt sind auf menschliches Versagen zurückzuführen.

Am erschreckendsten ist das Beispiel des Air-France-Fluges 447 aus dem Jahre 2009, als auf dem Nachtflug von Rio de Janeiro nach Paris die Piloten des Airbus A330 alles falsch machten, in Panik gerieten und ihre Maschine nicht mehr "von Hand fliegen" konnten, als die Geschwindigkeitsanzeigen im Cockpit versagten. "Die weitgehende Automatisierung hat aber dazu geführt", schreibt Spaeth in seiner Bilanz des Absturzes, "dass die manuellen Fähigkeiten des Fliegens so weit verkümmert sind, dass sie im Notfall oft nicht mehr ausreichen."

Das Buch sei Menschen mit Flugangst weniger zur Lektüre empfohlen – bis auf eine Checkliste am Ende. Spaeths 14 Tipps "So fliegen Sie sicher" stellen wir auf den Seiten dieser Fotostrecke vor.

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tib
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(