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Telefonieren im Ausland: Tipps für den Urlaub mit dem Handy

Im Auslandsurlaub wollen viele Reisende nicht auf ihr Handy verzichten. Allerdings kann die mobile Erreichbarkeit außerhalb der EU teuer werden.

Ob Italien, Spanien, Frankreich: Wer innerhalb der Europäischen Union in Urlaub fährt, muss in diesem Sommer erstmals keine horrenden Kostenfallen mehr mit seinem Handy befürchten. Pünktlich zum 1. Juli, also mit Beginn der Haupt-Feriensaison, ist Telefonieren im EU-Ausland billiger geworden. Auch beim Umleiten von Gesprächen auf die Handy-Mailbox und beim Datenabruf hat es verbraucherfreundliche Veränderungen gegeben.
Bei Reisen außerhalb der EU müssen Urlauber allerdings nach wie vor auf der Hut sein. Überall anderswo in der Welt kann es für Mobilfunknutzer weiterhin empfindlich teuer werden. stern.de beantwortet die wichtigsten Fragen zur Handynutzung im Ausland.

Was kostet Telefonieren im EU-Ausland?

In den 27 Mitgliedstaaten der EU sind die Gebührengrenzen einheitlich gesunken, erläutert Rafaela Möhl vom Online-Ratgeber Teltarif. Mit dem Handy in Deutschland anrufen kostet seit dem 1. Juli pro Minute nur noch maximal 46 Cent inklusive Mehrwertsteuer (bisher: 51 Cent). Für ankommende Handy-Telefonate müssen im EU-Raum nur noch knapp 18 Cent pro Minute (statt bislang 22 Cent) bezahlt werden. Wer EU-weit Kurznachrichten verschickt, muss pro SMS nur noch maximal 13 Cent berappen.

Ist die Mailbox immer noch eine Kostenfalle?

Bisher wurde der Urlauber doppelt zur Kasse gebeten: Einmal für die Weiterleitung des Anrufs ins Ausland (eingehendes Gespräch) und dann noch mal für die Umleitung zurück auf den Anrufbeantworter in Deutschland (abgehendes Telefonat). Das Hin und Her schlug bei jedem Anruf mit etwa 73 Cent zu Buche, rechnet Expertin Möhl vor. Jetzt landet der Anruf gratis auf der Mailbox. Aber Achtung: Das Abhören der Nachricht kostet weiterhin Geld, nämlich maximal 46 Cent pro Minute (wie beim abgehenden Gespräch). Außerhalb der EU kann der Mailbox-Service nach wie vor richtig ins Geld gehen. Oft kostet eine Gesprächsminute mehrere Euro. Deshalb sollte der Anrufbeantworter vorsichtshalber ausgeschaltet sein.

Wie funktioniert die neue Kostensperre?

Für alle Handy-Kunden ist ab sofort ein automatischer technischer Kostendeckel eingerichtet. Wer beispielsweise mit seinem UMTS-fähigen Handy in Italien E-Mail abfragen oder im Internet surfen will, muss sich keine Sorgen mehr um explodierende Kosten machen. Mehr als 59,50 Euro Gebühren können dafür nicht anfallen. Ist dieser Höchstbetrag fürs Datenabrufen ausgeschöpft, wird die Verbindung gekappt. Der Service ist gratis. Die Kunden bekommen vorab per SMS eine Warnung, sobald sie 80 Prozent der Gebühren-Obergrenze erreicht haben. Wer ein höheres Kostenlimit möchte, sollte seinen Mobilfunkanbieter rechtzeitig vor der Abreise anrufen, rät Friederike Wagner von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Wann geht's auch EU-weit ins Geld?

Immer dann, wenn Handynutzer recht viel quasseln und nicht auf die Gebühren achten. Deutsche Flatrates gelten im Ausland in der Regel nicht. "Das vergessen Urlauber gern mal", sagt Teltarif-Expertin Möhl. Und auch netzinterne Sparpakete verlieren außerhalb der Landesgrenzen ihre Gültigkeit. Wer vom spanischen Hotelzimmer aus seine Freundin am 100 Meter entfernten Strand anruft und ausgiebig palavert, sollte bedenken, dass der Gebührenzähler wie bei einem Auslandsgespräch nach Deutschland rattert.

Wie sind die Tarife in Nicht-EU-Ländern?

Vorsicht, außerhalb der EU lauern nach wie vor immense Kostenfallen. Richtig ins Geld gehen kann vor allem das Datenabrufen. Kurz mal ins Internet gehen oder seine Geschäfts-Mails checken kann in manchen Ländern mit bis zu 20 Euro pro übertragenem Megabyte zu Buche schlagen. In der Regel fallen 6 bis 7 Euro an, so Möhl. Zum Vergleich: EU-weit werden fürs Surfen, E-Mail, Foto oder Film herunterladen pro Megabyte etwa 1 Euro berechnet. Nicht vergessen: Klassische Urlaubsländer wie die Türkei, Ägypten, Tunesien, Kroatien oder die Schweiz gehören nicht zur EU!

Was sollte ich bedenken, wenn ich ein Smartphone wie das iPhone oder ein Android-Handy benutze?

Denken Sie unbedingt daran, wie extrem teuer Datenübertragung außerhalb der EU sein kann. Und auch 1 Euro pro Megabyte, wie in der EU üblich, können ins Geld gehen, wenn man nicht aufpasst. Denn Daten werden nicht nur beim Abrufen von Mails oder dem Surfen im Internet übertragen: Apps für iPhone und Android-Phones und auch Navigationssoftware für das Handy schaufeln ordentlich Daten hin und her, ohne das man es merkt. Das heißt nicht, dass man die praktischen Anwendungen im Urlaub nicht nutzen sollte, doch einmal darüber nachzudenken lohnt sich. Viele Dinge lassen sich auch in einem günstigen oder sogar kostenlosen Hotspot im Bahnhof, einem Café oder einer Hotellobby erledigen. Wer sicher gehen will, dass sein Handy nicht unerlaubt Nachrichten aktualisiert oder gar irgendwelche Updates herunterlädt, sollte das "Datenroaming" und "jederzeitigen Datenempfang" abschalten. Diese Funktionen, die je nach Gerät leicht unterschiedlich heißen, finden sich in den "Einstellungen" unter "Drahtlos und Netzwerke".

Was kann ich tun, wenn ich im Ausland unbedingt Daten mit dem Handy übertragen will?

Das Webportal Teltarif empfiehlt: Für eine regelmäßige Datennutzung im Ausland sollten unbedingt auf so genannte Options-Tarife dazugebucht werden. So lässt sich einiges an Geld sparen. Fragen Sie bei Ihren Mobilfunkanbieter nach. T-Mobile, Vodafone und O2 haben beispielsweise besondere Datenroaming-Angebote, die tageweise abgerechnet werden. Wichtig: die angegebenen Preise auf vergleichbare Mengen hochrechnen. Nicht jeder erkennt sofort, dass 40 Cent pro 10 Kilobyte teurer ist als 1,90 Euro für ein Megabyte. Eine vor Ort gekaufte Prepaid-Karte ist als Alternative denkbar, allerdings lohnt sich eine ausländische SIM-Karte meist nur für Urlauber, die länger bleiben oder öfter zum selben Ziel fahren, empfiehlt Teltarif. Das Guthaben verfällt nämlich häufig innerhalb eines Jahres. In der Regel sind Anrufe "nach Hause" damit aber günstiger als mit einer deutschen Sim-Karte. Auch hier sollte man sich über die Tarife nach Möglichkeit rechtzeitig erkundigen oder auf Empfehlung von Einheimischen vertrauen.

Wie schütze ich mein Handy auf Reisen?

Wer sein Handy wieder heil aus dem Urlaub mit nach Hause bringen will, sollte es nicht in der Sonne braten lassen - weder am Pool noch im geparkten Auto. Zu viel Hitze schadet nicht nur den empfindlichen Flüssigkristallen im Display. Auch beim Akku können schnell Störungen auftauchen. Er entlädt sich dann selbst. Die Folge: Der Akku muss danach viel öfter wieder aufgeladen werden. Wie bei allen elektronischen Geräten ist auch der direkte Kontakt mit Wasser oder Spritzwasser schädlich. Salzwasser ist besonders problematisch, weil die Salzkristalle Korrosion verursachen. Soll das Handy unbedingt mit an Pool oder Strand, ist es am besten, es vorher in verschließbare, wasser- und luftdichte Schutzbeutel zu packen.

Was tun, wenn mein Handy ins Wasser oder in den Sand gefallen ist?

Ist das Handy nass geworden, sollte sofort der Akku herausgenommen werden, um einen Kurzschluss zu vermeiden. Das Gerät kann dann an der Luft trocknen. Heizung, Sonne oder ein Fön schaden nur zusätzlich. Auch Sand sollte gemieden werden. Gelangen Sandkörnchen ins Gerät, klemmt schnell die Tastatur. Manchmal hilft ein kleiner Pinsel, die feinen Körnchen zu entfernen.

Was sollte ich beim Urlaub im Zusammenhang mit Facebook & Co. bedenken?

Egal ob über das Smartphone, den Laptop oder einen PC: Gefährlich ist es nach Angaben des Landeskriminalamtes auch, in sozialen Netzwerken wie Facebook seinen Urlaub anzukündigen oder gar auf der Profilseite "live" vom Strand zu berichten. Kriminelle lesen nach Angaben der Ermittler inzwischen gezielt im Internet mit und nutzen die Informationen zur Planung von Einbrüchen.

san/APN

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(