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Formel 1: Jenson Button siegt vor Sebastian Vettel

Jenson Button gewann den Start in Melbourne und er gewann den Saisonauftakt. Button konnte sich am Start an die Spitze setzen und gab die Führung nicht mehr ab. Weltmeister Sebastian Vettel musste sich mit Platz zwei zufriedengeben. Michael Schumacher fiel mit einem Defekt am Auto aus, Nico Rosberg enttäuschte.

Titelverteidiger Sebastian Vettel hat sich im ersten Rennen der neuen Formel-1-Saison mit Platz zwei begnügen müssen. Den Sieg vor dem Red-Bull-Piloten sicherte sich in Melbourne der Brite Jenson Button im McLaren. Buttons Teamkollege Lewis Hamilton wurde beim Großen Preis von Australien Dritter.

Michael Schumacher schied wegen eines Getriebeschadens an seinem Mercedes schon nach elf Runden aus. Für Nico Hülkenberg war sein Renn-Comeback im Force India nach einem Jahr Zwangspause schon nach wenigen Kilometern beendet. Marussia-Fahrer Timo Glock landete an seinem 30. Geburtstag abgeschlagen auf Rang 14.

Der Start wirbelte das Feld durcheinander

Der Saisonstart in Melbourne wurde zum Duell zwischen McLaren und Red Bull. Jenson Button konnte sich am Start an die Spitze setzen und gab die Führung nicht mehr ab. Weltmeister Sebastian Vettel musste sich mit Platz zwei zufrieden geben. Michael Schumacher fiel mit einem Defekt am Auto aus, Nico Rosberg enttäuschte.

Der erste Start der Saison hatte es in sich. Lewis Hamilton musste die Führung an seinen Teamkollegen Jenson Button abgeben. Die großen Verlierer waren Roman Grosjean, der zunächst Plätze einbüßte, dann nach einem Zusammenprall mit Pastor Maldonado das Rennen beenden musste und auch Mark Webber, der nach einer leichten Kollision am Start auf Platz neun zurückfiel.

Schumacher im Glück, Schumacher im Pech 

Michael Schumacher profitierte, schob sich auf Rang drei, Sebastian Vettel startete gut, überholte zudem früh Nico Rosberg, der aber ebenfalls gut gestartet war. Ferrari schien sich schon früh rehabilitieren zu wollen, Fernando Alonso war schnell unterwegs und lag auf Platz Sechs.

Pech hatte dann in Runde elf Michael Schumacher, der sich dem Druck von Sebastian Vettel beugen musste. Allerdings war es ein technisches Problem (Getriebeschaden), das den Rekordweltmeister auf Platz drei liegend zur Aufgabe seiner guten Position und des Rennes in Melbourne zwang.

Vettel schlüpft vorbei 

Jenson Button blieb auch den ersten Boxenstopps ganz vorne, Sebastian Vettel konnte unterdessen näher an Lewis Hamilton heranrücken und saß dem zweiten McLaren-Piloten im Nacken. Dahinter lieferte Fernando Alonso ein tolles Rennen, hatte Nico Rosberg kassiert und fuhr auf Platz vier. Rosberg musste sich dann auch der Attacke von Mark Webber geschlagen geben.

In Runde 37 musste Vitaly Petrovs liegen gebliebenes Auto entfernt werden, das Safety-Car kam auf die Strecke. Sebastian Vettel ging in die Box und profitierte letztlich von der Situation, konnte Lewis Hamilton hinter sich lassen. Button erkundigte sich prompt per Boxenfunk, wie schnell denn der Red Bull unterwegs sei, den er nun im Nacken haben würde.

Das Duell der Saison? 

Es wurde zum Duell zwischen McLaren-Mercedes und Red Bull. Die letzten 16 Runden sollte es heißen: Jenson Button (Auf Position 1) gegen Sebastian Vettel (2) und Lewis Hamilton (3) gegen Mark Webber (4). Jenson Button zeigte in dieser Situation, was der McLaren in sich trägt. Er brachte im Handumdrehen fast vier Sekunden zwischen sich und Vettel.

Auch hinter dem großen Duell der Topteams ging es spannend zu. Ein tolles Rennen lieferte Pastor Maldonado im Williams, der hinter Alonso auf Platz sechs lag. Doch der Venezulaner leistete sich kurz vor Schluss einen Fahrfehler und schied nach einem Crash aus.

Button in Melbourne: 2009, 2010 und 2012

An der Spitze änderte sich nichts mehr, Jenson Button konnte nach 2009 und 2010 also auch 2012 in Melbourne siegen. Sebastian Vettel wurde Zweiter. Nico Rosberg enttäuschte auf Platz zwölf, verlor noch einige Plätze wegen eines platten Reifens. Der Parcours in Melbourne ist speziell, dennoch scheint das Duell der Saison McLaren gegen Red Bull zu heißen. Dabei steht Jenson Button in der Pole-Position.

sportal.de / sportal

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