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Fußball-Bundesliga: Frankfurt vergrößert Werder Bremens Sorgen

Gleich fünf Tore schoss Eintracht Frankfurt gegen die schwächeldne Mannschaft von Werder Bremen. Vor allem eine Szene vor dem 2:1 dürfte noch für Diskussionen sorgen. Der HSV besiegte zuhause Mainz.

Fünf Mal durften die Frankfurter um Alex Meier (2. v. r.) Tore bejubeln

Fünf Mal durften die Frankfurter um Alex Meier (2. v. r.) Tore bejubeln

Nach mehr als 40 Jahren in Diensten von Werder Bremen hat Thomas Schaaf seinem Ex-Club eine herbe Niederlage zugefügt und die Abstiegssorgen an der Weser wieder deutlich vergrößert. Mit dem 5:2 (1:1) gegen die Norddeutschen feierte Schaaf mit Eintracht Frankfurt am Sonntag seinen höchsten Saisonsieg und den dritten Erfolg in Serie in der Fußball-Bundesliga.

Top-Torjäger Alexander Meier (34. Minute/68.) mit seinen Saisontreffern neun und zehn, Haris Seferovic (52.), Stefan Aigner (76.) und Marc Stendera (80.) schossen vor 46.800 Zuschauern den verdienten Sieg für die Hessen heraus. Theodor Gebre Selassie (45.) und der eingewechselte Luca Caldirola (79.) trafen für den Tabellenvorletzten aus Bremen. Zudem mussten die Gäste den Ausfall von Torwart Raphael Wolf verkraften, der nach einem Zusammenprall mit Seferovic vor dessen Treffer zum 2:1 verletzt vom Platz musste und durch den Österreicher Richard Strebinger ersetzt wurde.

Eintracht Frankfurt: Wiedwald - Chandler, Russ, Anderson, Oczipka - Hasebe - Aigner, Inui (82. Kittel) - Stendera (88. Ignjovski) - Seferovic, Meier (84. Medojevic)
Werder Bremen: Wolf (59. Strebinger) - Gebre Selassie, Prödl (24. Caldirola), Lukimya, Garcia - Kroos (74. Bargfrede) - Fritz, Junuzovic - Aycicek - Bartels, Selke

Schiedsrichter: Dingert (Lebecksmühle) - Zuschauer: 46.800
Tore: 1:0 Meier (34.), 1:1 Gebre Selassie (45.), 2:1 Seferovic (52.), 3:1 Meier (68.), 4:1 Aigner (76.), 4:2 Caldirola (79.), 5:2 Stendera (80.)
Gelbe Karten: Chandler (3), Inui (1) / Fritz (1), Prödl (3)
Beste Spieler: Oczipka, Aigner, Meier / Kroos, Fritz

Hamburger SV - FSV Mainz 05 2:1

Mit dem dritten Heimsieg nacheinander hat sich der Hamburger SV vorerst von den Abstiegsplätzen in der Fußball-Bundesliga verabschiedet. Die Hanseaten kamen am Sonntag zu einem hochverdienten 2:1 (1:0) gegen der FSV Mainz 05 und dürfen ein wenig aufatmen. Der Brasilianer Cleber (32.) mit seinem ersten Bundesliga-Tor und Kapitän Rafael van der Vaart (54.) per Handelfmeter machten den Sieg vor 45.968 Zuschauern perfekt. Spannend wurde es noch einmal kurz vor dem Ende, als Shinji Okasaki (89.) per Kopf mit seinem achten Saisontor der Anschlusstreffer gelang.

Vor allem in Sachen Einsatzbereitschaft und Willen waren die Hamburger den in allen Belangen enttäuschenden Gästen klar überlegen. Pechvogel der Rheinhessen war Nikolce Noveski. Ausgerechnet in seinem 250. Bundesliga-Spiel machte er das Tor von Cleber nach einer unglücklichen Abwehraktion möglich, den Elfmeter von van der Vaart verschuldete er durch ein Handspiel. Die Mainzer warten nun seit sechs Spielen auf einen Dreier und rücken bedrohlich nah an die Gefahrenzone heran. Nach dem 14. Spieltag haben sie mit 16 Zählern nur noch einen mehr als der HSV (15).

Hamburger SV: Drobny - Diekmeier, Djourou, Cléber, Marcos - Nicolai Müller, van der Vaart (83. Arslan), Jiracek, Holtby – Rudnevs (90. Kacar), Lasogga (90.+4 Gouaida)
FSV Mainz 05: Karius - Brosinski, Bell, Noveski, Júnior Díaz (55. Soto) - Park, Geis - Allagui, Koo (66. Malli), Djuricic (66. Jairo) - Okazaki

Schiedsrichter: Stegemann (Niederkassel) - Zuschauer: 45.968
Tore: 1:0 Cléber (32.), 2:0 van der Vaart (54./Handelfmeter), 2:1 Okazaki (89.)
Gelbe Karten: Rudnevs (1) / -
Beste Spieler: Nicolai Müller, Diekmeier / Karius, Brosinski

tkr/DPA / DPA

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