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Champions League: BVB holt Gruppensieg nach Aufholjagd in Madrid

Der BVB hat sich den Gruppensieg in der Champions-League-Vorrunde erkämpft: Bei Real Madrid lag das Team von Thomas Tuchel schon 0:2 zurück, drehte aber in der letzten halben Stunde nochmal richtig auf.

BVB

Pierre-Emerick Aubameyang feiert seinen Ansclusstreffer für den BVB mit Marc Bartra

Geballte Offensivpower und ein neuer Torrekord - Borussia Dortmund hat im Estadio Santiago Bernabéu für eine dicke Überraschung gesorgt und Real Madrid den Gruppensieg in der Champions League noch weggeschnappt. Joker Marco Reus (88. Minute) sicherte dem BVB mit seinem Treffer am Mittwochabend noch ein hochverdientes 2:2 (0:1) und Platz eins in der Vorrundenstaffel F. Damit dürfen die Westfalen nun bei der Achtelfinal-Auslosung auf einen vermeintlich leichteren Gegner hoffen. Und das, obwohl Reals Karim Benzema (28./53. Minute) die Partie mit seinen Königsklassentreffern 49 und 50 zwischenzeitlich schon fast entschieden hatte. Pierre-Emerick Aubameyang (60.) brachte den BVB daraufhin wieder heran.

Mit den Toren 20 und 21 im sechsten Vorrundenspiel stellte das Team von Trainer Thomas Tuchel obendrein einen neuen Rekord in der Königsklassen-Gruppenphase auf und egalisierte die 20-Tore-Marken von Manchester United (1998/99), des FC Barcelona (2011/12) und von Real Madrid (2013/14). Mit etwas mehr Abschlussstärke hätten die Gäste an diesem Abend sogar noch häufiger treffen können, dazu ließen sie allerdings zu viele prima Gelegenheiten ungenutzt.

BVB mit immensem Anteil an ansehnlichem Spiel

Doch auch so hatte der ohne den verletzten Mario Götze angetretene BVB immensen Anteil an einem höchst ansehnlichen Spiel. Die Dortmunder kamen gegen Reals Weltklasseoffensive um den nach einer Verletzung genesenen und spät eingewechselten Toni Kroos zwar wie erwartet immer wieder in arge Bedrängnis, untermauerten dafür aber auf der Gegenseite auch eindrucksvoll ihre Offensivqualitäten.

Die Borussen begannen direkt forsch und angriffslustig. Einem ersten Warnschuss von Aubameyang (3.) folgte nur eine Minute später die erste Dortmunder Topchance durch André Schürrle. Aus zentraler Position donnerte der Nationalspieler den Ball von der Strafraumgrenze minimal übers Tor. Kurz vor der Pause - nach einem kleinen Dortmunder Tief Mitte der ersten Halbzeit - hatte der Ex-Wolfsburger seine zweite dicke Chance, diesmal per Freistoß. Elegant zirkelte Schürrle den Ball aufs Tor, Keeper Keylor Navas war aber noch rechtzeitig in die linke Ecke gesprungen (40.).

Immer wieder waren die Borussen nah dran an einem Erfolgserlebnis, hinten allerdings auch oft überfordert. Zu viele Unsauberkeiten prägten zeitweise das BVB-Spiel. Cristiano Ronaldo, Lucas Vazquez und Benzema kombinierten sich mit ihrer Klasse ein ums andere Mal locker durch die Verteidigung. Nach zehn Minuten legte Ronaldo ab für Benzema, dessen Schuss Roman Weidenfeller parieren konnte. Nach 19 Minuten fand der Ball über Vazquez und Ronaldo den Weg zu James, der aus spitzem Winkel ebenfalls am Keeper scheiterte.

Doch nach 28 Minuten konnte auch der Fußball-Weltmeister die Führung der Gastgeber nicht mehr verhindern. Eine glänzend getimte, scharfe Hereingabe von Daniel Carvajal verwertete Benzema aus kurzer Distanz. Weidenfeller und seine Nebenmänner kamen einen Tick zu spät.

Reus trifft kurz vor Schluss zum Ausgleich

Mit einem Chancen-Doppelpack binnen zwei Minuten durch Ousmane Dembelé (49.) und Gonzalo Castro (50.) offenbarten die Dortmunder direkt nach der Pause erneut ihre Gefährlichkeit. Doch stattdessen traf Benzema zum zweiten Mal: Per Kopf verwertete er eine James-Flanke zur vermeintlichen Vorentscheidung. Dass es noch mal spannend wurde, war Aubameyang zu verdanken, der einen glänzenden Spielzug zum Anschlusstreffer verwertete. Marcel Schmelzer ließ den Ball abtropfen, und der Stürmer war aus fünf Metern zur Stelle.

Und danach? Ging es weiter hoch her - auf beiden Seiten. Marcelo (74.) und Ronaldo (78.) verpassten für Real die Entscheidung, der nach einer Stunde eingewechselte Reus machte es besser und traf zwei Minuten vor Schluss zum 2:2.

Bayer Leverkusen: Vorrunde ohne Niederlage

Währenddessen hat Bayer Leverkusen bei seiner elften Champions-League-Teilnahme erstmals die Gruppenphase ohne Niederlage abgeschlossen. Im bedeutungslosen letzten Spiel in der Gruppe E setzte sich das zuletzt kriselnde Werks-Team am Mittwochabend gegen AS Monaco nach einer ordentlichen Leistung verdient mit 3:0 (1:0) durch und holte sich mit dem zweiten Saisonerfolg in der Königsklasse Schwung für die Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga.

Gegen die harmlosen Monegassen trafen Wladlen Jurtschenko (30.) mit einem 25-Meter-Schuss in den Winkel und der starke Nationalspieler Julian Brandt (48.) aus kurzer Entfernung. Den Schlusspunkt setzte Monaco-Torwart Morgan de Santis (82.) per Eigentor nach Wendells Foulelfmeter. Schöner Nebeneffekt: Der erste Bayer-Sieg nach vier Pflichtspielen spülte noch einmal 1,5 Millionen Euro an Champions-League-Prämie, in die Clubkasse.

Michael Brehme / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(