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Champions League: Schalke furios, Bremen geht unter

Schalke 04 hat mit einem souveränen 3:1-Sieg gegen Rosenborg Trondheim den Einzug in das Achtelfinale der Champions League geschafft. Werder Bremen kassierte dagegen eine deftige Niederlage bei Olympiakos Piräus. Bitter: Obwohl das Team von Thomas Schaaf über weite Strecken die bessere Mannschaft war, muss Werder nun den Weg in den Uefa-Cup antreten.

Der FC Schalke 04 hat sich von seiner Disco- Affäre nicht aus dem Takt bringen langen und ist mit einem souveränen "Endspiel-Sieg" gegen Rosenborg Trondheim erstmals ins Achtelfinale der Champions League gestürmt. Werder Bremen muss sich dagegen auf Europas Fußball-Bühne erneut mit dem Trostpreis UEFA-Pokal zufriedengeben. Das Team von Thomas Schaaf fuhr trotz ansprechender Leistung bei Olympiakos Piräus ein deftige 0:3-Niederlage ein.

Für Schalke 04 erzielten Gerald Asamoah (12. Minute), Rafinha (19.) und Kevin Kuranyi (36.) am Dienstagabend die Tore zum 3:1 (3:1)-Erfolg gegen Norwegens Rekordmeister und versetzten die 53 951 Zuschauer in der ausverkauften Veltins Arena in Feierlaune. "Das ist ein schöner Tag für uns. Das Achtelfinale war unser großes Ziel. Die Mannschaft hat toll gespielt. Wir sollten froh sein", sagte Manager Andreas Müller. Im dritten Anlauf schaffte der deutsche Vizemeister den ersehnten Sprung in die K.o.-Phase von Europas Fußball-Königsklasse und kann im kommenden Jahr weiter auf drei Hochzeiten tanzen. Yssouf Koné (23.) schoss den einzigen Treffer für Trondheim, das sich als Tabellendritter der Gruppe B hinter dem FC Chelsea und Schalke und vor dem FC Valencia immerhin noch für den UEFA-Pokal qualifizierte.

Auch ohne die nach ihrem Disco-Besuch kurzfristig suspendierten Mladen Krstajic und Ivan Rakitic dominierten die Schalker die Partie und vermieden im Gegensatz zu den Jahren 2001 und 2005 das Vorrunden- Aus. Nun winken den Schalkern nach dem Scheitern des VfB Stuttgart und von Werder Bremen als einzigem verbliebenen deutschen Champions- League-Vertreter weitere Einnahmen von mehr als zwölf Millionen Euro.

Die Vorzeichen für den Extra-Zahltag waren allerdings alles andere als günstig. Die Nachtschwärmer Krstajic und Rakitic hatte für Unruhe gesorgt. Gemeinsam mit dem wegen einer Gelbsperre nicht spielberechtigten Jermaine Jones war das Duo in der Nacht zum Sonntag in einer Disco erwischt worden. "Das Verhalten ist absolut inakzeptabel. Wir haben klare Regeln aufgestellt. Diese wurden aufs Massivste gebrochen", sagte Trainer Mirko Slomka. Die Mannschaft feierte nach dem Schlusspfiff mit Trikots von Krstajic und Raktic in den Händen vor der Fankurve. Manager Müller lobte diese Aktion und deutete an, dass beide im nächsten Bundesliga-Spiel wieder mitwirken dürfen.

Rotsünder Carlos Grossmüler machte ein gutes Spiel

Während Dario Rodriguez für Krstajic in der Innenverteidigung zum Einsatz kam, ersetzte ausgerechnet der am Samstag in Frankfurt durch seinen Würgegriff unrühmlich aufgetretene Rotsünder Carlos Grossmüler Rakitic in der zentralen Position. Der Uruguayer zeigte sich diesmal aber von seiner guten Seite und kurbelte das Schalke-Spiel entscheidend an. Seine Freistoß-Flanke verwertete Asamoah im Strafraumgetümmel mit dem rechten Außenrist zur frühen Führung.

Das Tor gab den Schalkern Sicherheit. Gegen die schon seit mehreren Wochen in der nationalen Winterpause weilenden Norweger kombinierten die Königsblauen nach Herzenslust. Nach einer Vorlage von Kuranyi marschierte Rafinha in den Strafraum und vollendete zum 2:0.

Unerklärlicherweise war die Schalker Herrlichkeit danach abrupt beendet. Plötzlich überließ S04 dem Gegner Ball und Raum und wurde bestraft. Einen Stellungsfehler des indisponierten Heiko Westermann nutzte Koné zum Anschlusstor. Entsprechend beruhigend wirkte dann Kuranyis Treffer. Der Nationalstürmer schoss den Ball von der Strafraumgrenze zielsicher ins Tor. Nach Doppelpass mit Kuranyi verpasste Grossmüller (39.) wenig später aus kurzer Distanz die Chance zum vierten Tor.

In der zweiten Halbzeit ging Schalke kein Risiko mehr ein und verwaltete den Erfolg gegen die gerade in der Offensive harmlosen Norweger problemlos. Ein Versuch aus der Distanz von Steffen Iversen (59.) war der einzige Schuss auf das Schalke-Tor. Die Königsblauen stellten ihre Offensivbemühungen auf Sparflamme. Grossmüller (79.) hatte noch die beste Chance, verzog aber aus aussichtsreicher Position. In der Schlussphase gab Lewan Kobiaschwili nach zweieinhalb Monaten Verletzungspause sein Comeback.

Debakel für Werder

Nach einer über weite Strecken passablen Vorstellung erlitt der Bundesliga-Zweite Werder Bremen am Dienstag in seinem letzten Gruppenspiel der Champions League bei Olympiakos Piräus eine 0:3 (0:1)-Abfuhr und verpasste wie vor einem Jahr den Einzug ins Achtelfinale. Ieroklis Stoltisis (12./74.) und Darko Kovacevic (70.) besiegelten vor 33 000 Zuschauern im ausverkauften Georgios Karaiskakis-Stadion den K.o. der Bremer, denen nur ein Sieg zum Verbleib in der Königsklasse verholfen hätte. Weil Real Madrid zur gleichen Zeit sein Heimspiel gegen Lazio Rom gewann, blieb Werder wenigstens Dritter der Gruppe C.

Drei Tage nach dem Abwehrchaos von Hannover war im "Endspiel" um den Verbleib im Millionenspiel das Mittelfeld Werders Schwachstelle. Nach dem frühen Rückstand fehlten im Spiel der Bremer Tempo und Biss, um den erforderlichen Druck auf die Abwehr der Griechen aufzubauen. Spielmacher Diego konnte sich kaum einmal seinen Bewachern entziehen und auch die Nebenleute Tim Borowski und Jurica Vranjes bekamen das Heft im Kreativzentrum nicht in die Hand. Von der rechten Seite fehlten die Flanken von Clemens Fritz, der von dem flinken Lualua immer wieder in der Defensive gebunden wurde. In der Abwehr hatte Trainer Thomas Schaaf auf den noch geschwächten Per Mertesacker verzichtet und stattdessen Frank Baumann aufgeboten.

Früher Gegentreffer nach leichtsinnigem Ballverlust

Das erste Achtungszeichen in einer bisweilen hitzig geführten Partie setzten die Bremer in der 8. Minute durch Diego, dessen strammen 16 Meter-Schuss der griechische Nationaltorhüter Antonis Nikopolidis nicht festhalten konnte. Der nachsetzende Boubacar Sanogo wurde im letzten Moment am Torschuss gehindert. Doch schon vier Minuten später wurde Werders Konzept der kontrollierten Offensive über den Haufen geworfen. Clemens Fritz ließ Stoltidis aus 20 Metern ungehindert zum Schuss kommen und gegen dessen platzierten Aufsetzer hatte Tim Wiese keine Abwehrchance. Dem Tor vorausgegangen war ein leichtsinniger Ballverlust von Vranjes im Mittelfeld.

Griechischer Doppelschlag beendet die Werder-Träume

Während sich der griechische Rekordmeister mit der Führung im Rücken zurückzog, versuchten die geschockten Norddeutschen ins Spiel zurückzufinden. Auf die Regiekünste von Diego konnten sie dabei nur selten setzen, denn der Brasilianer wurde meist von mehreren Gegenspielern attackiert und konnte sich kaum in Szene setzen. Durch Diegos Schuss (24.) und einen Kopfball von Naldo (33.) hatten die Bremer zwar noch Möglichkeiten, doch das schnellere und bissigere Team stellte Olympiakos. Vier Minuten vor der Pause verhinderte Wiese mit einer tollen Reaktion gegen den alleine vor ihm auftauchenden Darko Kovacevic sogar das drohende 0:2.

"Wir haben es den Griechen zu einfach gemacht und müssen einfach ruhiger nach vorne spielen", forderte Klaus Allofs in der Halbzeit. Der Wunsch des Sportdirektors nach dem schnellen Ausgleich wäre in der 48. Minute beinahe schon erfüllt worden, doch Mendrinas schlug Naldos Kopfball von der Torlinie weg. Die Bremer machten nun mehr Dampf, blieben im Abschluss aber glücklos. So scheiterte Sanogo (62.) per Kopf aus fünf Metern an dem keineswegs sicheren Nikopolidis. Auf der Gegenseite zeigten die Griechen ihren Gästen dann, wie man Tore schießt, und machten durch einen Doppelschlag durch Kovacevic und Stoltidis alles klar.

Ulli Brünger/Michael Rossmann/DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(