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Skandal um WM-Vergabe: Welche Rolle spielt Theo Zwanziger in der DFB-Affäre?

Ein Fifa-Insider vermutet hinter den aktuellen Bestechungsvorwürfen eine gezielte Kampagne gegen den DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach - gesteuert von seinem Vorgänger und Intimfeind Theo Zwanziger.

Von Tim Sohr

Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach bei einer Pressekonferenz des DFB im Jahr 2011

In tiefer Abneigung verbunden: DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (r.) und sein Vorgänger Theo Zwanziger

Theo Zwanziger hat es kommen sehen. Er wusste, dass diese Geschichte mit dem Geld von Robert-Louis Dreyfus den DFB irgendwann einholen wird. Deswegen trommelte er nach Informationen des "Spiegel" schon im Juli 2013 alle zusammen: Franz Beckenbauer, Wolfgang Niersbach, DFB-Finanzchef Horst R. Schmidt und Beckenbauer-Buddy Fedor Radmann.

Im Airport Conference Center von Frankfurt präsentierte Zwanziger der Runde seine Idee: eine Aufklärungskommission beim DFB einzurichten, die anderen Ermittlern zuvorkommt. Denn zum damaligen Zeitpunkt bereitete die Dreyfus-Geschichte dem ehemaligen DFB-Präsidenten Zwanziger schon lange Bauchschmerzen. Umgesetzt wird sein Vorschlag aber nicht.


Wer ist der Funktionär, der Günter Netzer zitiert?

In derselben Passage des "Spiegel"-Artikels ist von einem hohen DFB-Funktionär die Rede, der Günter Netzer gefragt haben will, was mit den 6,7 Millionen Euro von Dreyfus damals passiert sei. Netzer, Botschafter der WM 2006, habe geantwortet: "Damit haben wir die vier Asiaten bezahlt." Namentlich wird der Funktionär nicht genannt. Dabei gehört seine Aussage in der gesamten Bestechungsberichterstattung zu den kräftigsten.

Es stellen sich viele Fragen zum mutmaßlichen DFB-Skandal rund um die Vergabe der WM 2006. Die Frage, warum die Vorwürfe ausgerechnet jetzt öffentlich werden, zum Beispiel. Und die Frage nach der Rolle des damaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger.

Sicher ist: Zwanziger und sein Amtsnachfolger Wolfgang Niersbach können sich nicht riechen. Erst im Februar diesen Jahres hatte Zwanziger die Rechtmäßigkeit von Niersbachs Betriebsrente angezweifelt und eigens die Untersuchungskammer der Fifa-Ethikkommission eingeschaltet. Die kam zwar zu dem Schluss, dass die Vergütung nicht den Code des Weltverbandes verletze, aber Zwanziger legte unbeirrt öffentlich nach: "Wie will der DFB-Präsident sein Ehrenamt glaubwürdig vermitteln, wenn er aus der Kasse eine Vergütung entgegen nimmt, die selbst hochkarätige Richter vor Neid erblassen lassen dürfte? Und das intransparent."

Längst vermutet so mancher Insider eine Verschwörung gegen Wolfgang Niersbach. Im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF äußerte sich der ehemalige FIFA-Mediendirektor Guido Tognoni zur derzeitigen Extremsituation in den Fußballverbänden: "Die alten Seilschaften halten nicht mehr, das unausgesprochene Schweigegelübde besteht nicht mehr und es ist die Zeit gekommen, in der einzelne Personen Rache nehmen. Das ist der Zeitpunkt, an dem man die Öffentlichkeit durch gewisse Neuigkeiten manipulieren und einzelne Personen beschädigen kann."


"Zwanziger möglicherweise die undichte Stelle"

Tognoni hat auch eine Vermutung, wer es auf Niersbach abgesehen haben könnte: "Es ist kein Geheimnis, dass Wolfgang Niersbach und sein Vorgänger Theo Zwanziger nicht die besten Freunde sind. Es fällt auch auf, dass Zwanziger im 'Spiegel' auffallend geschont wird. Es deutet viel darauf hin, dass die undichte Stelle aus dem inneren Kreis des DFB möglicherweise Theo Zwanziger ist."

Allerdings sieht Tognoni deutliche Unterschiede zwischen der Causa DFB und den Suspendierungen von Fifa-Boss Blatter und Uefa-Chef Platini. Eine Sperre müsse Niersbach kaum fürchten: "Bei Blatter und Platini liegen andere Dokumente vor, die Ethikkommission hatte mehrere Gründe um einzuschreiten. Bei Niersbach steht dagegen momentan Aussage gegen Aussage und ich glaube, dass die Kommission, die sonst sehr schnell sehr scharf schießt, bei Niersbach nicht eingreifen wird."

Theo Zwanziger sieht das möglicherweise anders.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(