HOME

DFB-Pokal: Favoriten geben sich keine Blöße

Die großen Sensationen im DFB-Pokal sind ausgeblieben. Wie schon in den Tagen zuvor setzten sich in den Partien von Sonntag die Favoriten durch. Ein Vertreter aus 1. Bundesliga schrammte dabei jedoch nur knapp an einer Blamage vorbei.

Der VfL Wolfsburg hat die erste Pflichtaufgabe der Saison als Aufgalopp für die Fußball-Bundesliga genutzt und ist im Schongang in die zweite DFB-Pokalrunde eingezogen. Ohne sich bei Temperaturen von gut 25 Grad voll zu verausgaben, gewann das Team von Trainer Felix Magath beim Regionalliga-Aufsteiger 1. FC Heidenheim 3:0 (0:0). Nach einer farblosen ersten Halbzeit erzielten vor 7500 Zuschauern im Heidenheimer Albstadion der Brasilianer Grafite (54.) und Neuzugang Mahir Saglik (57./75.) die Treffer für den mit gut 20 Millionen Euro verstärkten UEFA-Cup-Teilnehmer.

Bielefeld knapp an Blamage vorbei

Arminia Bielefeld hingegen ist nur knapp an einer Pokal-Blamage vorbeigeschrammt. Der Fußball- Bundesligist konnte sich beim ASV Durlach nach einer indiskutablen Leistung nur mit Ach und Krach 2:1 (1:0) durchsetzen. Artur Wichniarek brachte die pomadigen Ostwestfalen in der 45. Minute völlig unverdient in Führung. Berat Sadik erhöhte auf 2:0 (51.). Murat Cetinkaya glückte für den gut aufspielenden Oberligisten per Foulelfmeter der Anschluss (77.). Zuvor hatte Christian Perchio die Riesenchance zum 1:0 vergeben: Er scheiterte vom Elfmeter-Punkt an Arminia-Schlussmann Rowen Fernandez (22.). Der Bielefelder Michael Lamey sah kurz vor Schluss nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte (87.).

Nürnberg siegt im Zweitliga-Duell mit 4:3 im Elfmeterschießen

Der 1. FC Nürnberg hat im DFB-Pokal das Duell der beiden Fußball-Zweitligisten gegen Rot Weiß Ahlen gewonnen. Dank des starken Torhüters Raphael Schäfer gewann der Pokalsieger von 2007 im Elfmeterschießen mit 4:3 (0:0). Nürnbergs Keeper parierte die Elfmeter von Philipp Heithölter und von Baldassare di Gregorio. Noch im Vorjahr war der Bundesliga-Absteiger in der ersten Pokalrunde ausgeschieden. In den torlosen 120 Minuten hatten beide Teams den 4266 Zuschauern ein gutes Spiel geboten, in denen Torchancen allerdings Seltenheitswert hatten.

Viertligist Oberneuland kegelt Koblenz raus

Viertligist FC Oberneuland hat die Sensation geschafft und die favorisierte TuS Koblenz aus dem DFB-Pokal geworfen. Der Bremer Stadtteilclub besiegte den Fußball-Zweitligisten mit 5:4 im Elfmeterschießen. Die Koblenzer lagen bei dieser Entscheidungsfindung bereits mit 4:3 in Führung, verloren am Ende aber die Nerven. Beim vorletzten Elfmeter für die TuS scheiterte Branimir Bajic an Oberneulands Torwart Mansur Fargiryar, den letzten Versuch schoss Manuel Hartmann neben das Tor.

Das Weiterkommen des Außenseiters war vor nur 987 Zuschauern hochverdient. Gegen meist lethargische und ideenlose Koblenzer besaß Oberneuland über 120 Minuten gesehen mehr Spielanteile und die besseren Torchancen. Trotzdem ging der Favorit in der 70. Minute überraschend durch Andreas Richter in Führung. Nils Laabs rettete die Gastgeber mit seinem Ausgleich in der 83. Minute in die Verlängerung. «Das war eine Riesenleistung meiner Mannschaft», sagte FCO-Trainer Mike Barten. «Wir haben das Glück erzwungen und sind zurecht in die zweite Runde eingezogen.

Leverkusen siegt 3:2 in Oberhausen

Bayer Leverkusen hat eine Blamage zum Pflichtspiel-Debüt von Trainer Bruno Labbadia vermeiden können. Knapp eine Woche vor dem Saisonstart der Fußball-Bundesliga setzte sich Bayer in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals beim Zweitliga-Aufsteiger Rot-Weiß Oberhausen mit 3:2 (1:1, 0:0) nach Verlängerung durch. Vor 10 117 Zuschauern im Oberhausener Stadion Niederrhein waren der Brasilianer Renato Augusto (68.), Theofanis Gekas (104.) und Patrick Helmes (111.) für Bayer erfolgreich. Julian Lüttmann (90. +3) und Mike Terranova (97.) trafen für RWO.

Hoffenheim mit Arbeitssieg

Mit einem Arbeitssieg ist Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim in die 2. Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick kam beim Viertligisten Chemnitzer FC zu einem mühsamen 1:0 (0:0). Nachdem sich die Gäste vor 6758 Zuschauern eine Halbzeit lang vergeblich gemüht hatten, brach Vedad Ibisevic in der 77. Minute den Bann. Nach einer schnellen Ballstafette über die rechte Seite setzte der Stürmer das Leder aus zehn Metern unter die Latte.

Stuttgart gewinnt bei Lehmanns Pflichtspiel-Debüt

Beim Pflichtspiel-Debüt seines neuen Torwarts Jens Lehmann hat Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart im Schongang die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Der Finalist des Jahres 2007 gewann beim Fünftligisten FC Hansa Lüneburg locker mit 5:0 (2:0). Die Treffer für den VfB erzielten Martin Lanig (11.), Roberto Hilbert (26.), zweimal Mario Gomez (57./78.) und der Lüneburger Andre Berger mit einem Eigentor (83.).

KSC meistert Pokalauftakt souverän

Leicht und locker hat Fußball-Bundesligist Karlsruher SC die erste Hürde im DFB-Pokal gemeistert. Die Mannschaft von Trainer Edmund Becker bot am Sonntag mit dem 5:0 (3:0) beim Fünftligisten SpVgg Ansbach eine souveräne Leistung und zeigte sich gerüstet für den Bundesliga-Auftakt am kommenden Wochenende gegen den VfL Bochum. Gegen den vergeblich kämpfenden Bayernligisten trafen Antonio da Silva, Sebastian Freis, Alexander Iaschwili, Edmond Kapllani und Massimilian Porcello für den zweimaligen Pokalsieger.

MSV Duisburg locker in Runde zwei

Auch Fußball-Zweitligist MSV Duisburg ist problemlos in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Am Sonntag siegte der MSV beim Fünftligisten ASV Bergedorf 85 mit 5:1 (1:0). Eine starke Anfangsphase krönte Neuzugang Sandro Wagner vom FC Bayern München mit dem 1:0 (10.). Danach zog sich Duisburg zurück und überließ den Gastgebern mehr und mehr das Feld. Den Hamburgern fehlten vor 2400 Zuschauern aber die Mittel, um aus dem Freiraum Kapital zu schlagen. Nach dem Seitenwechsel machten die Gäste schnell alles klar. Kouemaha (49 und erneut Wagner (59.) sorgten für die Entscheidung. Mit Nicky Adler (71.) und Ibrahim Salou (76.) legten zwei weitere Neulinge nach. Den Ehrentreffer für Bergedorf erzielte de la Cuesta (85.), der damit eine Serie der "Elstern" aufrecht hielt. Bei allen fünf Auftritten im DFB-Pokal erzielte der ASV mindestens einen Treffer.

2:0-Arbeitssieg der Münchner "Löwen" bei TSG Neustrelitz

Der TSV 1860 München ist mit einem Arbeitssieg gegen den Fußball-Oberligisten TSG Neustrelitz in die 2. Runde des DFB-Pokals eingezogen. Vor 3000 Zuschauern reichte dem Zweitligisten ein frühzeitiger Doppelschlag durch Rückkehrer Benny Lauth (21.) und Mustafa Kucukovic (23.), um die tapferen Gastgeber mit 2:0 (2:0) in die Schranken zu weisen. Dennoch blieben die "Löwen" insgesamt blass. "Wir haben gewonnen, ich habe ein Tor gemacht, das zählt. Neustrelitz hat sich hier ordentlich verkauft", sagte Lauth, der sich aber einen höheren Sieg seiner Mannschaft gewünscht hätte.

Wehen Wiesbaden mit Fußball-Magerkost:

Fußball-Zweitligist SV Wehen Wiesbaden hat seine Pflichtaufgabe erfüllt und ist in die 2. Runde des DFB-Pokals eingezogen. Allerdings hatten die Hessen am Sonntag beim 2:0 (0:0)- Sieg gegen den Viertligisten SV Darmstadt 98 mehr Mühe als erwartet. Sanibal Orahovac erlöste die Gäste mit seinem Tor in der 68. Minute und verhinderte eine Blamage des Favoriten. Der eingewechselte Abdelaziz Ahanfouf besorgte vor 5000 Fans im Stadion am Böllenfalltor den Endstand (85.).

DPA / DPA

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(