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Bundestrainer in der Krise: Der mutlose Löw und seine Rekordniederlage - was meinen Sie: Muss ein neuer Trainer her?

Die WM ist lange vorbei, aber der deutsche Sommer-Alptraum geht weiter. Nach dem 0:3 gegen junge Holländer müssen Grindel und Bierhoff hinterfragen, ob Löw noch zum Erneuerer werden kann. Der Abstieg in die 2. Liga droht. 

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Nein, ans Abdanken mochte Joachim Löw nach der "sehr brutalen Niederlage" nicht denken, als er in einem Kellerraum der Amsterdam-Arena das Kreuzverhör der Reporter erdulden musste. Die Fußball-WM liegt ein Vierteljahr zurück, aber der Alptraum des russischen Sommers setzt sich für den Bundestrainer und seine kaum veränderte Mannschaft fort: Das 0:3 (0:1) gegen Hollands junges Perspektivteam war der nächste Tiefpunkt. Es droht der Abstieg aus der höchsten Liga der Nations League. Neue Notlage statt Neustart.

Joachim Löw ratlos am Seitenrand: Gegen die Niederlande verlor der Bundestrainer so hoch wie nie zuvor.

Joachim Löw ratlos am Seitenrand: Gegen die Niederlande verlor der Bundestrainer so hoch wie nie zuvor.

DPA

In zwölf Jahren hat Löw nie höher verloren mit der DFB-Auswahl. Und nie zuvor unterlag Deutschland so hoch gegen den Nachbarn Holland. Im Teamhotel am Schreckensort in Amsterdam musste sich Löw am Sonntag mit seinem Stab an die heikle Aufgabe machen, einen Notfall-Plan für die Kraftprobe mit Weltmeister Frankreich am Dienstag (20.45 Uhr/ARD) zu erarbeiten. "Wir Trainer müssen die richtigen Schlüsse ziehen. Wir müssen in Paris als Mannschaft - und auch jeder Einzelne - Charakter zeigen", sagte Löw. 

Rücktritt? "Dafür bin ich der falsche Ansprechpartner"

Fragen nach seiner Zukunft wies Löw nach seinem 168. Länderspiel von sich. "Dafür bin ich der falsche Ansprechpartner." Auf das intensive Nachbohren eines holländischen Journalisten, ob es "also nicht seine Entscheidung sei, aufzuhören", murmelte Löw nur noch gleichfalls auf Englisch ein "nicht im Moment" ins Mikrofon. Am Sonntag posierte Löw nach einem Fitnesstraining mit Sonnenblumen im Hintergrund für Fan-Fotos vor dem Teamhotel. 

Im Fernsehen hatte der 58-Jährige am Samstagabend die neu entflammte Diskussion um seine Person auch abgewehrt. "Dass in der Öffentlichkeit debattiert wird, ist normal. Dafür habe ich Verständnis. Aber es ist nicht meine Aufgabe, mich darum zu kümmern", äußerte der Langzeitcoach. 

"... Wenn wir das nicht tun, steigen wir ab"

Der deutsche Fußball steht in Europa am Abgrund zur Zweitklassigkeit. Löw weiß das: "Wir müssen möglichst einen Punkt machen in Paris und zuhause gegen die Niederlande gewinnen. Dann haben wir irgendwie noch eine Chance. Wenn wir das nicht tun, steigen wir in der Tat ab." 

Bis zur WM 2022 in Katar läuft Löws Vertrag. Laut "Süddeutscher Zeitung" gibt es aber eine beiderseitige Ausstiegsklausel nach der EM 2020. Für die muss sich das deutsche Team aber erst qualifizieren. Nach derzeitigem Stand wäre Deutschland bei der Auslosung am 2. Dezember in Dublin gerade so noch im Topf 1 der besten zehn Nationen.

Die DFB-Spitze, die Löw nach dem WM-Desaster nicht tiefgreifend hinterfragte, sondern ohne große Analyse weiter zum Richtigen erklärte, muss sich mit einem Vierteljahr Verspätung nun doch der Personalfrage stellen: Taugt Löw zum Erneuerer? Präsident Reinhard Grindel und Teammanager Oliver Bierhoff blieben direkt nach dem Spiel eine Antwort schuldig.

Löw moderiert, die jungen Spieler kritisieren

Die Spieler sprachen Klartext, auch wenn sie der Thematik Löw auswichen. "Schönreden bringt jetzt nichts mehr", meinte Joshua Kimmich. Pech sei auf Dauer kein Zufall mehr. "So können wir nicht weitermachen", mahnte Julian Draxler, der Kapitän des Confed-Cup-Teams, das 2017 für den letzten Glanzpunkt der Ära Löw sorgte. Löw hat den jugendlichen Elan aber nicht aufgenommen. 

Sein konsequentes Festhalten an der Weltmeister-Achse von 2014 verteidigte er auch in Amsterdam beharrlich: "Wir dürfen nicht von den jungen Spielern, die 20, 21, 22 Jahre alt sind, Wunderdinge erwarten." 

feh / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(