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BVB-Star: Aubameyang verplappert sich - und Dolmetscher versucht es zu vertuschen

BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang sorgt mit einem Interview für Irritationen bei Fans. Die Art und Weise, wie seine Antwort zustandekommt, deutet darauf hin, dass er den Klub am Saisonende verlässt.

Pierre-Emerick Aubameyang und sein Dolmetscher Massimo Mariotti: Irritation nach dem Triumph über Bremen

Pierre-Emerick Aubameyang und sein Dolmetscher Massimo Mariotti: Irritation nach dem Triumph über Bremen

Es war schon eine kuriose Situation. Da steht der aktuelle Torschützenkönig der Bundesliga vor Sky-Reporter Sebastian Hellmann, der BVB hat gerade nach einem turbulenten Spiel die Champions-League-Qualifikation perfekt gemacht, Pierre-Emerick Aubameyang mit seinen Treffern Nummer 30 und 31 einen Großteil dazu beigetragen, und dann reagiert der Gabuner vor den Mikros doch etwas zurückhaltend - und vor allem irritierend.

Aubameyang antwortet auf Hellmanns Fragen auf Italienisch, der BVB schickte extra seinen Dolmetscher Massimo Mariotti an Aubameyangs Seite. Auf die Frage, ob er beim BVB bleibe, antwortet Aubameyang schnell und entschlossen - blickt seinen Dolmetscher an, der schaut irritiert zurück, fragt etwas auf Italienisch nach und sagt dann für Aubameyang: "Wir haben noch ein Spiel, ich werde mit dem Klub sprechen." Doch das ist eine sehr diplomatische Antwort für das, was Aubameyang wirklich sagte.

Aubameyang: "Ich weiß noch nicht"

Sky forschte nach und ließ die gesamte Szene übersetzen. Das Ergebnis - Aubameyang sagte: "Ich weiß noch nicht, das werden wir im Laufe der nächsten Woche sehen!" Daraufhin fragte der Dolmetscher: "Nächste Woche? Ihr habt noch das Pokalfinale am Samstag". Aubameyang entgegnete: "Sag, was du willst".

Lothar Matthäus analysierte die Szene im Nachgang beim Spieltagsrückblick "Alle Spiele, alle Tore" kurz und knapp - und brachte die Sorgen der BVB-Fans auf den Punkt: "Warum sollte er mit dem Verein sprechen, wenn er bleibt? Er hat schließlich noch einen Vertrag bis 2020."

Das irritierende Interview verstärkt also die Anzeichen, dass Pierre-Emerick Aubameyang am Ende der Saison wechselt - wohin ist noch unklar. Zuletzt war die Rede von einem unglaublichen Angebot aus China, dort könne er 50 Millionen Euro im Jahr verdienen, schrieb die "Bild"-Zeitung. Andere gehen davon aus, dass Aubameyang nach Paris zu St. Germain wechselt. Auch von dort soll ihm ein Angebot vorliegen.

Hier gibt es das Video bei sky.de.

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feh

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