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Olympia 2014 - Tag 8 in Sotschi: US-Boys schlagen Russland im Eishockey

Was ist passiert in Sotschi? Wer hat Gold geholt, wer nur Blech? Die Ereignisse des aktuellen olympischen Wettkampftages im Überblick - unter anderem Eishockey und zwei deutsche Medaillen.

Zweites Wochenende bei den Olympischen Spielen in Sotschi. Ergebnisse, Aufreger und Medaillen des Tages im Überblick:

+++ 16.30 Uhr: Gold mit drei Tausendstel Vorsprung im Eisschnelllauf

So knapp war es noch nie: Der Pole Zbigniew Brodka und der Niederländer Koen Verweij starrten sekundenlang gespannt auf die Anzeigetafel, nachdem der Computer für sie im 1500-Meter-Rennen von Sotschi in 1:45,00 Minuten exakt die selbe Zeit gemessen hatte. Doch als plötzlich die Platzierungen auf der Anzeige erschienen, teilten sich die Emotionen: Der langmähnige Verweij brüllte "Scheiße", der Pole riss die Arme in die Luft und feierte die erste Eisschnelllauf-Goldmedaille für sein Land. Ganze drei Tausendstel oder umgerechnet vier Zentimeter hatten am Ende den Unterschied gemacht.

+++ 15.30 Uhr: USA schlagen Russland im Eishockey

Vor den Augen der gesamten russischen Polit-Elite haben die amerikanischen Eishockey-Cracks den Gastgebern eine bittere Niederlage eingeschenkt und Präsident Wladimir Putin den Nachmittag verdorben. Die USA kämpften sich am Samstag in einem überaus spannenden Match zu einem 3:2 (0:0, 1:1, 1:1) nach Penaltyschießen, das TJ Oshie erst mit dem 16. Versuch im Shootout besiegelte.

Russlands Kapitän Pawel Dazjuk war in der regulären Spielzeit ein Doppelpack (30./53. Minute) gelungen, doch Cam Fowler (37.) und Joe Pavelski (50.) ließen vor 11 678 frenetischen Zuschauern die USA jubeln. "Es war ein großartiges Spiel. Leider musste jemand gewinnen und jemand verlieren", sagte der russische Stürmerstar Alexander Owetschkin.

Schon die Schlussphase vor dem Penaltyschießen hatte es in sich, als Fjodor Tjutin das vermeintliche 3:2 erzielte und Präsident Putin auf der Tribüne neben IOC-Chef Thomas Bach schon Gratulationen entgegennahm. Dann aber nahmen die Schiedsrichter unter wütenden Pfiffen des fassungslosen Publikums den Treffer nach Videobeweis zurück - die Amerikaner hatten protestiert, weil sich zuvor das Netz gelockert haben soll. "Bei dem umstrittenen Tor war der Puck klar drin", meinte Owetschkin. So entschied erst das Shootout, in dem Oshie sechsmal ran musste und viermal traf.

Zweites Wochenende bei den Olympischen Spielen in Sotschi. Ergebnisse, Aufreger und Medaillen des Tages im Überblick:

+++ 14.17 Uhr: Deutsche Curler verlieren erneut +++

Deutschlands Curler haben im siebten Spiel die sechste Niederlage einstecken müssen. Gegen Schweden verlor die Hamburger Mannschaft um Skip John Jahr schon im neunten End mit 4:8. Der zehnte Durchgang musste am Samstag im Curlingcenter "Ice Cube" nicht mehr ausgespielt werden. Am Freitag hatten die Norddeutschen gegen die Schweiz ihren bisher einzigen Sieg eingefahren. Nach der Niederlage gegen Schweden haben die Deutschen auch rechnerisch keine Chance mehr auf das Halbfinale.

In den abschließenden Vorrunden-Partien gegen Dänemark und Russland wollen die Deutschen ihre olympische Bilanz verbessern. "Jetzt regenerieren wir ein bisschen, bei 18 Grad und T-Shirt-Wetter, und spielen morgen gegen Dänemark noch etwas smarter", sagte Sven Goldemann.

+++ 12.24 Uhr: Skicrosserin Komissarowa verletzt sich schwer +++

Die russische Skicrosserin Maria Komissarowa hat sich bei den Winterspielen von Sotschi im Training am Freitag einen Bruch und eine Verschiebung der Wirbelsäule zugezogen. Das berichtete die Agentur R-Sport. Die 23-Jährige wurde ins Krankenhaus von Krasnaja Poljana gebracht, dort sollte sie operiert werden. "Der Charakter der Verletzung lässt einen Flug nach Moskau nicht zu", sagte ein Klinikmitarbeiter der Agentur zufolge. Nach der Operation solle über weitere Schritte entschieden werden. Der nationale Ski-Freestyle-Verband bestätigte, dass sich Komissarowa "ernst" verletzt habe und nicht am Wettbewerb am kommenden Freitag teilnehme.

+++ 12.21 Uhr: Anna Seidel im Shorttrack-Halbfinale ausgeschieden +++

Anna Seidel hat sich bei ihrem Olympia-Debüt gegen die Weltelite der Shorttracker respektabel geschlagen. Die erst 15 Jahre alte Schülerin aus Dresden erreichte am Samstag auf der 1500-Meter-Distanz das Halbfinale, in dem für sie aber gegen die asiatische und amerikanische Übermacht das Aus kam. Vor 12.000 Zuschauern in der Eisberg-Arena wurde sie Sechste in ihrem Lauf, nur die besten Zwei erreichten das Finale.

+++ 11.54 Uhr: Langlauf-Damen spurten zu Staffel-Bronze +++

Die deutsche Damen-Staffel hat bei den olympischen Langlauf-Wettbewerben in Krasnaja Poljana die Bronzemedaille über 4 x 5 Kilometer gewonnen. Nicole Fessel, Stefanie Böhler, Claudia Nystad und Denise Herrmann mussten am Samstag nur Schweden und Finnland den Vortritt lassen.

+++ 11.22 Uhr: Deutsche Eishockey-Frauen ohne Medaillenchance +++

Finnland ist im Kampf um die Ränge fünf bis acht bei den Olympischen Winterspielen der erste Gegner der deutschen Frauen-Eishockey-Auswahl. Die Bronzemedaillen-Gewinnerinnen von 2010 unterlagen am Samstag im Viertelfinale Schweden mit 2:4 (0:0, 1:0,1:4) und sind damit aus dem Medaillenrennen. In der ersten Runde der Platzierungsphase kommt es am Sonntag (zur Partie gegen die Mannschaft von Bundestrainer Peter Kathan. Schweden revanchierte sich indes für die Niederlage im Spiel um Platz drei in Vancouver. Emma Eliasson in der 56. Minute und Emma Nordin 41 Sekunden vor Schluss schossen den Schweden-Sieg in Sotschi heraus.

+++ 11.12 Uhr: Eishockey - Slowakei verliert gegen Slowenien +++

Ex-Weltmeister Slowakei hat beim Eishockey-Turnier eine überraschende Niederlage kassiert. Die mit zwölf NHL-Profis angetretene Mannschaft unterlag am Samstag dem Olympia-Qualifikanten Slowenien mit 1:3 (0:0, 0:0, 1:3) und ist damit Letzter der Vorrundengruppe A. Schon zum Auftakt der Winterspiele hatte die Truppe um Kapitän Zdeno Chara beim 1:7 gegen die USA enttäuscht. Vor 7438 Zuschauern in der "Bolschoi"-Halle trafen der Kölner DEL-Profi Rok Ticar (44. Minute), Tomaz Razingar (49.) und der einzige NHL-Crack bei den Slowenen, Anze Kopitar (50.). Tomas Jurco gelang 18 Sekunden vor der Schluss der Ehrentreffer.

+++ 10.18 Uhr: Alle Dopingproben negativ +++

IOC-Chefmediziner Arne Ljungqvist sieht für Doping-Betrüger bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi wenig Chancen, unentdeckt zu bleiben. "Wir sagen den Athleten, wenn sie sich dopen, werden wir sie über kurz oder lang finden", sagte der schwedische Chef der Medizinischen Kommission des Internationalen Olympischen Winterspiele. Bei den bisher vorgenommenen 1799 von 2453 geplanten Doping-Tests sind noch keine positiven Urin- oder Blutproben entdeckt worden.

+++ 10.10 Uhr: Kanada kann nicht verlieren +++

Das Curling-Turnier der Damen läuft ohne deutsches Team. Kanada fährt im sechsten Spiel des sechsten Sieg ein, die Japanerinnen hielten anfangs gut mit. China gewinnt knapp gegen Schweden mit 7:6 und Großbritannien kann Südkorea mit 10:8 schlagen.

+++ 9.02 Uhr: Und es bleibt bei Silber für Höfl-Riesch +++

Es hat gereicht: Maria Höfl-Riesch fährt im Super-G zu Silber. Und freut sich sehr über die zweite Medaille bei den Olympischen Spielen in Sotschi. "Natürlich ist Gold noch besser. Aber das ist meine erste Silbermedaille bei einem Großereignis", sagte Höfl-Riesch im Interview mit dem ZDF. Bis zur letzten Zwischenzeit lag die 29-Jährige sogar auf Gold-Kurs. Ihr unterlief dann aber ein Fehler kurz vorm Ziel.

+++ 8.50 Uhr: Höfl-Riesch unbeirrt auf Medaillenkurs +++

Da stand ein Streckenposten im Weg - und dennoch Maria Höfl-Riesch kommt gut durch den Super-G-Kurs und zeigt es ihren Kritikern. Sie liegt auf dem Silberrang und hat gute Chancen den Wettbewerb mit einer Medaille zu beenden.

+++ 8.00 Uhr: Super-G der Damen startet +++

Maria Höfl-Riesch gehört nach Gold in der alpinen Kombination und der medaillenlosen Abfahrt nicht unbedingt zu den Favoritinnen im Super-G. Der Kurs scheint schwer zu sein, von den ersten acht Starterinnen sind sieben Fahrerinnen ausgeschieden.

Ihr Alpin-Kollege Felix Neureuther wird nach seinem Autounfall am Freitag bei München mit einem Tag Verspätung in Sotschi erwartet.

Nach dem medaillenlosen Freitag hofft das deutsche Team bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi am achten Wettkampftag auf die ein oder andere Überraschung. Zum erweiterten Kreis der Edelmetall-Kandidaten zählen am Samstag zumindest die Skispringer. Nach ihrem wenig überzeugenden Olympia-Abschneiden auf der Normalschanze will es das Quartett um Severin Freund beim Springen von der Großschanze besser machen.

In den weiteren fünf Entscheidungen sind die deutschen Sportler Außenseiter, für eine weitere starke Platzierung könnten die Skilangläuferinnen in der Staffel sorgen. Vor den letzten beiden Läufern im Skeleton liegen die deutschen Herren bereits recht weit zurück, in den beiden Shorttrack-Rennen ist als einzige Deutsche die 15-jährige Anna Seidel dabei. Im Eisschnelllauf wollen die Niederländer auch über 1500 Meter der Herren ihre Erfolgsserie fortsetzen. Im olympischen Eishockey-Turnier kommt es in der Vorrunde zum mit Spannung erwarteten Duell zwischen Russland und den USA.

swd/DPA/AFP/Reuters / DPA / Reuters

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(