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Olympia im TV: Stell dir vor, Deutschland holt Gold und das Fernsehen schaut weg

Eines ist klar: Exklusiv werden ARD und ZDF künftig nicht mehr von Olympia berichten. "Eurosport" aber wird der deutsche Fokus fehlen. Nun geht es ums Geld für Sendelizenzen. Eine Einigung ist in weiter Ferne. Dabei wird die Zeit schon knapp.

Kameramann bei Olympia vor weißen Olympischen Ringen auf hellgrünem Grund

Wer berichtet künftig von Olympia? ARD und ZDF haben ein Millionenpublikum, aber keine Lizenz mehr. Die Zeit läuft davon.

Nach dem Mammut-Programm aus Rio droht ARD und ZDF der Olympia-Blackout. Für die nächsten Spiele haben die TV-Sender keine Rechte. Die Verhandlungen mit Discovery/Eurosport sind festgefahren. "Die finanziellen Vorstellungen liegen noch weit auseinander", sagte ZDF-Chefredakteur Peter Frey im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. "Wir haben unser Angebot auf den Tisch gelegt - und ich hoffe, dass wir noch zusammenkommen."

Danach sieht es derzeit aber nicht aus. Die Positionen liegen weit auseinander. ARD und ZDF sollen für die Sub-Lizenzen der Winterspiele 2018 in Pyeongchang und der Sommerspiele 2020 in Tokio maximal 100 Millionen Euro geboten haben. Discovery soll geschätzte 150 Millionen Euro verlangen.

Zeit für die Winterspiele wird schon knapp

Offizielle Bestätigungen dieser Zahlen gibt es bisher nicht, doch dass es fast ausschließlich um die Finanzen geht, ist klar. "Geld spielt sicher auch eine Rolle", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky schon vor einigen Wochen: "Im Augenblick sind wir noch sehr weit voneinander entfernt." Seitdem ist der Stand unverändert. Discovery will sich derzeit zu dem Thema gar nicht äußern.

Doch dem Ersten und dem Zweiten läuft bereits die Zeit weg. "Die Deadline wird durch die redaktionellen und produktionellen Vorbereitungen gesetzt", sagte ZDF-Chfredakteur Frey. Für die Sender "spielt die Möglichkeit, beim Host Broadcaster OBS notwendige Buchungen wie für Studio- und Büroflächen, Kamera-Positionen und Interview-Möglichkeiten vornehmen zu können, eine entscheidende Rolle."

Die Pechvögel der Olympischen Spiele 2016

Olympia nicht mehr exklusiv bei ARD/ZDF

Ein Vorlauf von zwei Jahren ist eigentlich das Minimum. Doch die nächsten Spiele beginnen in rund 18 Monaten am 9. Februar 2018. Die TV-Organisatoren von OBS drängen "uns schon, weil sie wissen wollen, welche Ausstattung wir in Südkorea brauchen. Je länger wir im Ungewissen sind, desto schmaler wird das Zeitfenster, um uns professionell vorzubereiten."

Es ist ein zäher Poker, der seit Monaten festgefahren scheint. "Wir haben großes Interesse, diese jahrzehntelange Tradition als Olympia-Sender nicht fallen zu lassen. Aber wir bewegen uns auch finanziell in einem abgesteckten Rahmen", sagte Frey. Klar ist inzwischen, dass ARD und ZDF auf keinen Fall exklusiv berichten werden. "Wir wissen, dass Eurosport auf jeden Fall parallel zu uns senden will", sagte Frey. "Das wirkt nach und nach wertmindernd."

"Eurosport" ohne deutschen Fokus

Die öffentlich-rechtlichen werben mit ihrer besonders deutschen Sicht auf Olympia. Diese trauen sie dem US-Unternehmen Discovery mit dem Sender "Eurosport" nicht zu. Für den Zuschauer stelle sich "die Frage, ob er - vor allem was die deutschen Sportler angeht - in der gleichen Qualität und in der gleichen Fokussierung bei Olympischen Spielen informiert wird wie jetzt bei ARD und ZDF", sagte Frey.

Discovery scheint sich in einer guten Verhandlungsposition zu sehen. Sein Unternehmen wolle einen "Teil der Exklusivität für unsere eigenen Kanäle", hatte Eurosport-Geschäftsführer Peter Hutton Anfang des Jahres gesagt. Das Unternehmen müsse "nicht unbedingt sublizensieren, wir haben eigene Free-TV-Kanäle".

Andererseits wären die rund 100 Millionen aus dem deutschen Markt für zwei Spiele eine gute Einnahme im Vergleich zu den Gesamtkosten für Discovery. Das US-Unternehmen hatte sich im Sommer des vergangenen Jahres überraschend die Rechte für den europäischen Markt von 2018 bis 2024 gesichert und dafür 1,3 Milliarden Euro bezahlt.

dho/DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(