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Handball: THW Kiel feiert Auftaktsieg - Füchse mit Remis

Mit einem 38:26 beim ungarischen Vizemeister Pick Szeged ist der THW Kiel erfolgreich in die diesjährige Champions League-Saison gestartet. Die Füchse Berlin verpassten mit einem 31:31 bei Medvedi Chekhov knapp die Sensation.

Auch die Sperre des eigenen Coaches Alfred Gislason hat den THW Kiel nicht von einem erfolgreichen Start in die Champions League abhalten können. Beim ungarischen Vizemeister Pick Szeged gewannen die Kieler mit 38:26 (16:14).

In der 3200 Zuschauer fassenden Sporthalle Varosi Sportcsarnok mussten die Kieler auf Gislason verzichten, den die EHF infolge seiner Schiedsrichterkritik nach dem Viertelfinal-Aus gegen den FC Barcelona in der Vorsaison gesperrt hatte. An seiner Stelle übernahm THW-Geschäftsführer Klaus Elwardt das Kommando auf der Bank, unterstützt vom geschonten Rückraumspieler Kim Andersson.

Im ersten Durchgang agierten beide Teams lange Zeit auf Augenhöhe. Erst nach dem Seitenwechsel wurde der THW seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich allmählich ab. Bei den Gastgebern schwanden Kraft und Konzentration. Als stärkster Widersacher der Zebras in Gruppe D gilt Montpellier HB mit den früheren Kielern Nikola Karabatic und Vid Kavticnik, die sich bereits am 9. Oktober an der Förde präsentieren. Außerdem trifft Kiel noch auf die zweitplatzierten Kopenhagener sowie Ademar Leon und RK Belgrad.

Füchse verbuchen Remis

Die Füchse Berlin sind mit einem Achtungserfolg gestartet. Die Berliner erzielten ein 31:31 (18:15) beim russischen Meister Medvedi Chekhov. Für die Berliner schien bei der Premiere in der Königsklasse sogar ein Sieg möglich. Nach einer Fünf-Tore-Führung kurz nach der Halbzeit kamen die Hausherren aber wieder ran. Die meisten Treffer der Füchse erzielte Sven-Sören Christophersen (9).

Der Bundesliga-Dritte begann die Partie mit hohem Tempo. Immer wieder suchte der Hauptstadtclub erfolgreich den schnellen Abschluss. Vor allem Nationalspieler Christophersen war in der Anfangsphase kaum zu stoppen. Berlin ließ am Ende hochkarätige Chancen aus und blieb in der Defensive zu passiv. In der 48. Minute schafften die Gastgeber zunächst den Ausgleich zum 27:27, ehe sie in Führung gingen. Doch die Füchse gaben nicht auf und erkämpften sich einen Punkt.

sportal.de / sportal

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