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"Die Höhle der Löwen" Silkslide Pro aus DHDL vs. Trimmer: Welcher Nasenhaarentferner ist besser?

Der Silkslide Pro aus DHDL steht vor seiner Verpackung
Silkslide Pro aus DHDL wirbt mit der besten Nasur aller Zeiten. Ob das Versprechen eingehalten wird, verrät der Vergleich mit einem Nasenhaartrimmer
© stern
Silkslide Pro aus "Die Höhle der Löwen" verspricht eine schonende Kürzung lästiger Nasenhaare. Ob das so gut klappt, wie mit einem elektrischen Trimmer, verrät der Test.

Inhaltsverzeichnis

Sie kräuseln, kratzen, kitzeln und sehen komisch aus. Die Rede ist von Männerhaaren an Orten, an denen eigentlich keine Haare sein sollten. Oder etwa doch? An Rücken, aus den Ohren und in der Nase wuchern die Biester vor sich hin. Sieht nicht besonders schön aus, hat aber durchaus einen guten Grund: Nasenhaare schützen unser Riechorgan vor Eindringlingen wie Bakterien, Viren und Staub. 

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Aber sind wir ehrlich: Männer wollen gepflegt sein oder jedenfalls den Anschein danach erwecken, wenn es darum geht, die Gunst des begehrten Schwarms zu ergattern. Folglich gibt es nichts, was Mann nicht machen würde, um Frau oder seinesgleichen zu gefallen, ohne dabei zu offenbaren, dass er gefallen möchte – versteht sich von selbst. Und so nehmen wir lieber eine Männergrippe in Kauf und zupfen unsere Härchen aus der Nase, als dem Sprießen freien Lauf zu gewähren.

Silkslide Pro aus DHDL im Test: Angenehmer als Zupfen

Wer das schon einmal mit einer Pinzette getan hat, der weiß, dass das mitunter genauso schlimm ist wie eine Grippe. Wie die letzten Idioten stehen Männer vor dem Spiegel, den Kopf nach hinten gekippt, mit geöffnetem Mund in die Nase schielend, nur, um sich grauenvolles Elend zuzufügen. Nach erfolgreicher Prozedur kullert auch mal eine Träne die Wange herunter und einen Niesanfall später weiß jeder: Keine Frau und kein Mann der Welt ist diese Hölle wert. 

Es geht aber auch einfacher und gesünder und zwar mit einem Nasenhaartrimmer oder "Nasierer". So jedenfalls bezeichnet Alexander Weese seine Erfindung, die er in "Die Höhle der Löwen" vorstellt. Im Vergleich zum Trimmer braucht der Silkslide Pro als Nasierer keinen Strom. Laut Gründer wurde der kleine Rasierer für die Nase in Zusammenarbeit mit HNO-Spezialisten entwickelt, um größtmögliche Sicherheit bei der Rasur zu gewährleisten. 

Außerdem ist das Rasieren der Haare besser als sie heraus zu zupfen. Beim Zupfen können Schäden an der Schleimhaut der Nase entstehen, die zu Entzündungen führen. Außerdem geht die Schutzwirkung der Haare komplett verloren. Gerade in der Erkältungszeit wollen Männer ihre Nasenhaare deshalb lieber stutzen als zupfen. Und schmerzfrei ist die Anwendung laut Gründer ebenfalls. 

Elektrischer Trimmer gegen Silkslide Pro

Der Silkslide Pro und ein Braun-Timmer liegen auf einem Tisch.
Trimmer gegen Rasierer: Welches Produkt entfernt Nasenhaare wohl geschmeidiger?
© stern

Um einen Vergleich herzustellen, muss sich der Silkslide Pro einem elektrischen Nasenhaartrimmer der Marke Braun stellen. Das linke Nasenloch des Testers wird mit dem elektrischen Trimmer bearbeitet. Nase putzen, Trimmkopf auf den Rasierer klippen, anschalten und rein in den Zinken. Die Prozedur dauert keine Minute und schon ist das linke Nasenloch fein gestutzt. Alles ohne zerren und ziepen.

Das rechte Nasenloch bekommt die Nassnasur. Hierfür müssen das rechte Nasenloch und der Nasierer etwas angefeuchtet werden. Wichtig: Auf dem Silkslide Pro befindet sich ein Pfeil, in dessen Richtung der Nasen-Rasierer gedreht werden muss, damit er seinen Dienst ordnungsgemäß verrichtet. Fünf Umdrehungen später steht für den Tester fest: Im Vergleich mit dem elektrischen Trimmer ist der Silkslide Pro in der Handhabe unbequemer, in der Nase unangenehmer und obendrein nicht so gründlich. Das hat mehrere Gründe.

Erstens fühlt sich eine feuchte Nase irgendwie unangenehm an. Zweitens führen die Klingen im Silkslide Pro dazu, dass der Test-Anwender mit höchster Vorsicht in der Nase operierte, um Schnittverletzungen zu vermeiden. Drittens entsteht bei der Nasur das Gefühl, das Freunde einer Nassrasur kennen, wenn die Klinge stumpf wird und an den Barthaaren eher zieht, als sie sauber zu schneiden, was an der Länge der Nasenhaare liegen könnte. Und viertens ist das Ergebnis nicht so gründlich wie beim elektrischen Trimmer. Das mag daran liegen, dass der Tester aus Angst vor Schnitten nicht genug Druck aufgebaut hat.

Aber all diese Probleme gab es bei dem elektrischen Trimmer nicht. Und all diese Gründe sprechen gegen den Nasierer und für den klassischen Trimmer. Einzig der Vorteil der stromfreien Nutzung bleibt.

Silkslide Pro aus DHDL im Test: Fazit

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Der Silkslide Pro ist ein Produkt, das es aus Sicht des Testers nicht wirklich braucht. Das hat neben den oben genannten Erfahrungen auch den Preis von 8,99 Euro zum Grund. Klar, der Silkslide Pro kann mehrfach benutzt werden. Aber irgendwann nutzt sich die Klinge ab. Auswechselt werden kann sie nicht und dann muss ein neuer Silkslide Pro gekauft werden. Zum Vergleich: Elektrische Nasenhaartrimmer von Markenherstellern wie Philips kosten um die 15 Euro. Und die dürften wenigstens genauso lange (wenn nicht gar länger) halten und erzielen das gleiche Ergebnis. 

Für die Investmentsumme von 250.000 Euro bietet Alexander Weese 20 Prozent seiner Firmenanteile an. Ob ein Löwe oder eine Löwin von dem Nassrasierer für die Nase überzeugt wurde, erfahren Sie heute Abend um 20.15 Uhr auf Vox

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