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Finanztest: Arm und abgezockt: Wer ein Basiskonto hat, muss deutlich mehr bezahlen

Ohne Rente oder regelmäßiges Einkommen war es lange schwer, ein Konto bei einer Bank zu bekommen. Seit 2016 ist das anders: Das Basiskonto soll auch armen Menschen den Geldverkehr ermöglichen. Doch sie zahlen meist viel mehr, zeigt eine Untersuchung von Finanztest.

Basiskonten im Finanztest-Check

Wer arm ist und keine Rente oder Gehalt bezieht, hat Anspruch auf ein Basiskonto

Getty Images

Seit Juni 2016 gibt es in Deutschland das Basiskonto. Es ist für diejenigen gedacht, die keine Rente oder geregeltes Einkommen beziehen, also Sozialhilfeempfänger, Wohnungslose oder Geflüchtete. Damit sie dennoch die Möglichkeit haben, am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzuhaben, wurde das gesetzliche Anspruch auf ein Konto festgesetzt - das Basiskonto. 

Die Zeitschrift "Finanztest" prüft zwei Jahre nach dem letzten Test, wie hoch die Gebühren für diese Konten sind. Die erste Erkenntnis: Die Kosten sind gestiegen, vor allem beim Grundpreis oder den Gebühren für Überweisungen  auf Papier. Das erstaunt selbst die Experten, schließlich sollen arme Menschen  mit dem Basiskonto teilhaben können. 

Diese Banken bieten günstige Konten

Von den 124 geprüften Banken bieten nur zwei das Basiskonto gratis an: Die PSD Karlsruhe und die Sparda Baden-Württemberg fordern kein Geld für das Konto und die Girocard. Bei allen anderen Geldhäusern fallen Gebühren an. Als Grundlage für die Berechnungen nahmen die Finanztester die monatliche Grundgebühr, rund 36 Überweisungen pro Jahr, 227 Last- oder Gutschriften (inklusive der Zahlungen mit Karte), 48 Bargeldabhebungen jährlich, sowie die Änderung von Daueraufträgen und das Drucken von Kontoauszügen in der Filiale.

Rund 47 Banken bieten diesen Service für unter 100 Euro im Jahr an. So verlangt die Sparda München lediglich fünf Euro Jahresgebühr. Doch es geht auch teuer: Die Salzlandsparkasse und die Targobank verlangen für das Modellpaket der Finanztester rund 250 Euro pro Jahr - die Targobank verlangt somit fast 90 Euro mehr als beim Test im Jahr 2017. Auch die Sparkasse Holstein (235 Euro) und die Hannoversche Volksbank (226 Euro) sind hochpreisig. 

Dass nicht jeder Preis rechtlich in Ordnung geht, hat das Oberlandesgericht in Frankfurt/Main klar gemacht: Der monatliche Grundpreis von knapp 9 Euro und die Überweisungskosten von 1,50 der Deutschen Bank kassierte das Gericht als unangemessen hoch. Zwar müssen die Basiskonten nicht das günstigste Kontomodell sein, aber sich doch am durchschnittlichen Nutzerverhalten der Kontoinhaber orientieren, urteilte das Gericht.

Eine Übersicht zu den besonders günstigen Konten im Test bekommen Sie gegen Gebühr auf www.test.de.

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?