. .
Autokauf - Kaufberatung
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
22. März 2010, 14:24 Uhr

Autopreis in 30 Jahren fast verdreifacht

Das ist happig: Die deutschen Durchschnittspreise von Autos haben sich zwischen 1980 und heute in etwa verdreifacht. Dies ermittelte Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer. Billiger wurde es nur 2009.

Neuwagenpreise, Autorabatte, Automarkt, Absatz

Traumwagen wie ein Lamborghini Gallardo gibt es für 25.000 Euro nicht. Zum Durchschnittspreis gibt es einen Golf Variant© Miguel Villagran/Getty Images

Der Durchschnittspreis der verkauften Autos in Deutschland ist von 8420 Euro 1980 auf geschätzte 24.900 Euro im laufenden Jahr gestiegen. Dies ermittelte Auto-Professor Ferdinand Dudenhöffer. Einen Knick gab es 2009: Da die Abwrackprämie vor allem die Nachfrage nach kleineren und damit billigeren Autos steigen ließ, sank der Durchschnittspreis um 12,5 Prozent zum Vorjahr auf 21.737 Euro.

Für dieses Jahr erwartet Dudenhöffer allerdings eine Zunahme um 14,5 Prozent auf 24.900 Euro und damit wieder auf das Niveau von 2008. Grund dafür ist nach seiner Prognose, dass nach der Vorwegnahme von Neuanschaffungen wegen der Abwrackprämie die Nachfrage nach Kleinwagen deutlich sinkt. Damit nehmen größere und teurere Autos wieder einen höheren Marktanteil ein. Die Entwicklung sei in den ersten beiden Monaten des Jahres bereits zu erkennen, erklärte der Experte. Der Anteil von Kleinst- und Kleinwagen an den Neuzulassungen sei im Januar und Februar von 35,3 Prozent im Jahr 2009 auf nunmehr 29,3 Prozent gesunken. Der Anteil der Mittel- und Oberklasse stieg von 16 Prozent auf 18,2 Prozent. Dazu komme, dass der Anteil der teureren Dieselfahrzeuge von 30,7 Prozent im Jahr 2009 auf 39,6 Prozent in den ersten beide Monaten 2010 gestiegen sei.

Umsatzrückgang um 26,7 Prozent vorausgesagt

Dudenhöffers Berechnungen beruhen auf den Listenpreisen der neu zugelassenen Modelle. Rabatte sind nicht berücksichtigt, ebenso wenig Zusatzausstattungen. Beide Größen hielten sich in etwa die Waage, erklärte der Autoexperte. In die Berechnung fließen alle Zulassungen mit ein, der private Konsum wird damit ebenso erfasst wie die als Dienstwagen zugelassenen Pkw. Trotz des höheren Durchschnittspreises dürfte nach der Prognose Dudenhöffers der Umsatz im deutschen Neuwagenmarkt im laufenden Jahr um 26,7 Prozent auf 60,7 Milliarden Euro einbrechen. Nach dem Wegfall der Abwrackprämie werde der Neuwagenabsatz um gut 1 Million Fahrzeuge auf 2,8 Millionen Autos zurückgehen, sagte der Wissenschaftler voraus.

APN

 
 
KOMMENTARE (10 von 18)
 
JoachimBuch (23.03.2010, 20:33 Uhr)
Heute ist viel mehr in den Autos drin...
Sicherheit vorn, hinten, oben, unten, Helferlein wohin das Auge reicht, die alle Geld und Gewicht kosten. Für das man wieder stärkere Motoren, größere Räder, breitere Reifen, mehr Blecht etc. braucht. Daß die Autos nicht zu mehrtonnigen Panzern werden, wird ein Teil des Gewichts wieder mit Kunststoffteilen eingespart. Ein Rempler mit der "Stoßfängerattrappe" auf dem Bauumarktparkplatz: min. 1500,-- Euros incl. Lackieren und Einbau.
Pech für den, der diesen Plunder nicht will - denn rauskaufen und das Auto damit billiger machen geht ja nicht. Zum Teil ist es sogar Vorschrift. Ich sehe ein, daß man Features, die einem möglichen Gegner das leben retten können, vielleicht zur Pflicht macht. Aber wenn ich z.B. keinen Airbag will, schade ich niemand, außer ggf. mir selbst. Die Konsequenz für mich: Der Youngtimer. Reparierbar, simple Technik, kein Wertverlust; je nach Modell durchaus zeitgemäßer Verbrauch, mit Nachrüstkat Grüne Plakette, was will man mehr? "Fahrdynamik"? Niveau der 80er eben - mir reicht das völlig. Ich brauche keine 300 PS.
pops (23.03.2010, 18:02 Uhr)
Na ja - kein Wunder!
Haben sich doch die Löhne der Arbeiter im selben Zeitraum vervierfacht...
Demnach ist die Preisanpassung nur moderat - odet?
Auf dieses Argument warte ich noch...
Gute Nacht Deutschland: Pops
tomcat68 (23.03.2010, 12:26 Uhr)
selber schuld.....
...wer hier in diesem lande, die überteuerten neuwagenpreise bezahlt. dann darf man nicht jammern.
insLot (23.03.2010, 11:39 Uhr)
Irre
Eigentlich schon richtig durchgeknallt. 200% in knapp 30 Jahren.

Naja mir egal. Ich kaufe mir eh keine Neuwagen. Wenn ich mein Geld unbedingt zum Fenster raus werfen will, gebe ich es lieber für mein Kind aus.
manndernichtdaist (23.03.2010, 08:29 Uhr)
reimport. so bekommt halt polen oder tschechien das geld. immerhin billiger als in deutschland neuwagen kaufen.
allesklar (22.03.2010, 23:30 Uhr)
Wow...
...ein selbsternannter Autoexperte der den statistischen Durchschnittspreis errechnen kann!! Das ist eines Profs. wuerdig! Wahrscheinlich wurde die Arbeit von Studenten gemacht und der Prof hat abgeschrieben. Kenne solche in Landsberg!

Autoexperte? Der?? Ich hab mich vor einiger zeit schiefgelacht mit seinen prognosen zu Opel etc.
Lazarus09 (22.03.2010, 22:25 Uhr)
1980 gehoerten die Autos den Besitzern
seit dem der Bank ..nur mit Leasing und Finanzierung waren diese Steigerungen moeglich. Heute bekommen viele noch nicht mal mehr die Monatliche Raten zusammen.

3 Jahre Garantie.... was glauben sie wie die sich bezahlt ?
manta (22.03.2010, 21:20 Uhr)
hiro42 hats erfasst
"Solange das Geld für gut ausgestattete und hochmotorisierte Golf und Co. ausgegeben wird, gibt es keinen Grund für die Hersteller die Preise nach unten anzupassen"

Mehr braucht man dazu nicht mehr zu sagen. Dass der Deutsche schon immer ein besonderes Verhältnis zu seinem Auto hat ist ja bekannt und genau das wird eben auch ausgenutzt. Beim benzin ist es genau das Selbe. Niemand ist gezwungen einen Neuwagen zu fahren. Mit ein bisschen Pflege hält ein gebrauchter extrem lange
hiro42 (22.03.2010, 19:29 Uhr)
Kleinwagen
Ausstattung hin - Einkommenssteigerung her. Solange das Geld für gut ausgestattete und hochmotorisierte Golf und Co. ausgegeben wird, gibt es keinen Grund für die Hersteller die Preise nach unten anzupassen. Die alternativen gibt es genug auf dem Markt - nur gekauft werden sie nicht. Mir auf jeden Fall reicht mein Polo völlig aus.
OnTheRoad (22.03.2010, 19:26 Uhr)
Warum kostet...
ein vergleichbarer neuer VW in den USA ca. 5000-6000 EUR weniger? Da gibt es die Grundausstattung eines 2-Türer Golf z.Zt. bereits schon für umgerechnet rund 12.000 EUR, lt. www.vw.com.
MEHR ZUM ARTIKEL
Neuwagen-Vermittler Autokauf per Schnäppchenjäger

Die besten Rabatte für Autos bekommt der, der sich im Markt am besten auskennt und der geschickt verhandeln kann. Diejenigen, denen das Feilschen nicht im Blut liegt, können sich einen professionellen Pfennigfuchser als Makler zulegen. mehr...

 
Partnerangebot Kfz-Versicherungsvergleich

Versicherungsbeiträge erhöht? Nutzen Sie jetzt Ihr Sonderkündigungsrecht und sparen Sie bis zu 500€ im Jahr. mehr

 
 
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft