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10. November 2009, 09:32 Uhr

Patient erleidet lebensgefährlichen Schock

In Düsseldorf hat ein Mann einen lebensbedrohlichen Schock erlitten, nachdem er gegen Schweinegrippe geimpft wurde. Der 30-Jährige hatte Glück, dass er die Arztpraxis noch nicht verlassen hatte.

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Notwendiger Schutz oder zu hohes Risiko: Wie gefährlich ist die Impfung gegen Schweinegrippe?© Kay Nietfeld/DPA

Bei der Schweinegrippe-Impfung in Deutschland sind bei einem Patienten erstmals lebensbedrohliche Komplikationen aufgetreten. In Düsseldorf erlitt ein etwa 30-jähriger Mann einen anaphylaktischen Schock, wie der Arzt Christian Wittig bestätigte. Der Mann befand sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Arztpraxis und konnte sofort notfallmäßig betreut werden.

"Bei einem anaphylaktischen Schock hat man ein Zeitfenster von 90 Sekunden, um zu reagieren", betonte Wittig. Bei dem Patienten sei der Kreislauf kollabiert, er sei aber noch ansprechbar gewesen. Nach einer Notfallbehandlung wurde er in ein Krankenhaus gebracht, konnte die Klinik aber zwei Stunden später bereits wieder verlassen.

Ein anaphylaktischer Schock ist die extremste allergische Reaktion. Bekannt ist sie landläufig als Gefahr für Allergiker. Der Schock kann zu Kreislaufzusammenbruch und Ohnmacht führen. Ohne sofortige Notfallversorgung mit entsprechenden Medikamenten kann es zu einem tödlichen Atem- oder Kreislaufstillstand kommen.

Wittig betonte, die Erfahrungen in Schweden - wo früher mit der Impfung begonnen wurde - hätten bereits gezeigt, dass die Impfung nicht risikolos sei. In Schweden seien bei 150.000 Impfungen fünf Todesfälle registriert worden. Diese müssen allerdings nicht im direkten Zusammenhang stehen. Wittig hält die Impfung dennoch für sinnvoll und notwendig.

Der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, rät aus "bevölkerungsmedizinischen Gründen" zur Impfung. "Unsere Chance, eine Viruserkrankung auszurotten, liegt darin, das Virus gar nicht zur Ausbreitung kommen zu lassen. Deshalb ist es sozialmedizinisch richtig, möglichst viele Menschen zu impfen", sagte er der Zeitung "Thüringer Allgemeine". Er selbst habe sich am Montag impfen lassen. Aufgerufen seien vor allem Menschen, die an ihrem Arbeitsplatz viele andere anstecken könnten.

Arzneimittelexperte gegen Massenimpfung

Gegen eine Massenimpfung ist weiterhin der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig. Ihm dränge sich der Verdacht auf, dass "sehr, sehr hysterisch" mit dieser Bedrohung umgegangen werde, sagte Ludwig im Deutschlandradio Kultur. Die Zahlen aus der südlichen Hemisphäre, wo die Grippe-Saison bereits abgelaufen sei, legten dies nahe. Dort habe es nur eine geringe Anzahl an schwerwiegenden Erkrankungen und Todesfällen gegeben. Bei den in Deutschland aufgetretenen Todesfällen sei der ursächliche Zusammenhang zwischen der Infektion und dem Tod nicht bewiesen, sagte Ludwig.

Nach seiner Ansicht sollten sich nur Beschäftigte im Gesundheitsdienst oder Personen mit schweren chronischen Erkrankungen gegen Schweinegrippe impfen lassen. "Tatsache ist, dass insbesondere der Impfstoff, der jetzt verimpft wird in Deutschland, nur an ganz wenigen Personen vor der Zulassung getestet wurde und dass die wesentlichen Erkenntnisse zu den Impfstoffen jetzt natürlich aus einem Versuch nach der Zulassung resultieren müssen - nämlich aus der Impfung von vielen Hunderttausenden in Deutschland und anderen europäischen Ländern."

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KOMMENTARE (10 von 29)
 
KurtRech (05.11.2009, 01:43 Uhr)
@bmpost: ich muss sie wieder korrigieren...
bitte nicht schon wieder falschmeldungen...

die schweiz hat verschiedene impfstoffe gegen die schweinegrippe:

für erwachsene ab 18 jahren wie in deutschland pandemrix; darunter zählen auch chronisch kranke!

für unter 18 wurde bisher ein impfstoff von novartis zugelassen. ein weiterer impfstoff ist noch in prüfung.



der_olli (04.11.2009, 16:05 Uhr)
mikro vs. milli
Um Verwirrng vorzubeugen: alle zitierten Mengen sind natürlich in Mikrogramm.

Irgendwie habe ich das griechische Kürzel für mikro falsch eingetippt. Entschuldigung.
der_olli (04.11.2009, 15:42 Uhr)
Quecksilber
@bmpost

Ich gehe davon aus, dass Sie Wasser trinken, also siehe hier:

http://www.allum.de/noxe/quecksilber.html

Ihre Kommentare sind wirklich ärgerlich und verunsichern andere Menschen!


U.A. zum Thema schwangere Frauen siehe hier:

http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Ein-Stich-und-viele-Fragen/story/18095010
der_olli (04.11.2009, 15:33 Uhr)
Thiomersal
@bmpost

Eine Impfdosis enthält 5 mg (Mikrogramm) Thiomersal. Thiomersal enthält knapp 50 Gewichts-% Quecksilber, also knapp 2.5 mg.


Quelle: http://medizin.suite101.de/article.cfm/schweinegrippeimpfung_der_impfstoff_pandemrix



Der Qualm einer filterlosen Zigarette enthält ca. 0.004 mg Quecksilber, also 1/625 der o.g. Menge. Do the math!

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tabakrauch




Zum Thema Grenzwerte für Quecksilber-Zufuhr siehe hier:

http://www.allum.de/noxe/quecksilber.html


Siehe auch:
http://www.who.int/vaccine_safety/topics/thiomersal/statement_jul2006/en/


und
http://www.who.int/vaccine_safety/topics/thiomersal/questions/en/index.html


Bitte keine Panikmache, das hilft keinem. Lesen und schlaumachen.

Gruß,
Olli
bmpost (04.11.2009, 15:10 Uhr)
@Kurt Rech
Übrigens, ich bin Vegetarier ;-)
bmpost (04.11.2009, 15:09 Uhr)
@Kurt Rech
Entschuldigung, 25 Mikrogramm natürlich. Ber wenn das nun so ungefährlich ist, wieso verbieten die Schweizer den Einsatz bei Schwangeren, Kindern und chronisch Kranken? Ausserdem müssen Sie selbst wissen, was Sie glauben und was nicht. Mir jedenfalls egal, wenn Sie als Impfschaden enden. Übrigens, es scheint, das der H1N1 bei Auftuachen den wesentlich gefährlicheren H3N2 Grippevirus verdrängt, und somit ein Hauptargument für die Impfung, nämlich die Verhinderung einer Mutation der beiden Viren zu einem neuen Tyen, pulverisiert.
KurtRech (04.11.2009, 12:18 Uhr)
@kat35 toll kate
die meisten antworten in diesem brief kannst du schön im internet nachlesen. z.b. auf der paul-ehrlich-homepage etc
KurtRech (04.11.2009, 12:11 Uhr)
@bmpost: sie erzählen käse....
ihre mg angabe ist total daneben.

wussten sie, dass der durchschnittsbürger das 8fache pro woche (!) an quecksilber über die nahrung z.b. fisch, fleisch aufnimmt?

diese minidosis ist unbedenklich.
balldurian (04.11.2009, 11:56 Uhr)
Die profitgier ...
... geht über leichen. Wenn es allerdings die 'Leistungselite' aus legislative, judikative und exekutive in grosser anzahl trifft stimmt die mischung diesmal trotzdem ...
StefanB (04.11.2009, 11:22 Uhr)
Tja ,,, was denn nun ....
Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren das ich zu Thema Schweinegrippe gezielt falsch Informiert werde. Ich hätte schon ein Interesse daran zu wissen ob die die gestorben sind deshalb gestorben sind weil die sich haben Impfen lassen oder anders ausgedrückt: sind diese Menschen geimpft worden oder nicht, haben die sich andere Impfungen/ medikatmente verabreicht bekommen etc... einfach mal die Fakten. Ebenfalls interessant zu wissen wäre was da tatsächlich in dem Impfstoff enthalten ist ... ich könnte jetzt so über Stunden weiter schreiben .... will ich aber nicht. Die Medien machen sich unglaubwürdig wenn diese den Lobbyleute alles abkaufen und jeden Mist veröffentlichen.... Seit Wachsam! ... und glaubt nicht alles was Ihr lest...
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