Um festzustellen, ob Sie sich mit dem Vogelgrippevirus angesteckt haben, wird Sie der Arzt zunächst befragen: ob Sie Kontakt mit kranken oder toten Vögeln hatten, ob Sie in den vergangenen Tagen halbgares oder rohes Geflügel gegessen haben, oder ob Sie erst kürzlich ein asiatisches Land bereist haben. Sollten Sie einen oder mehrere dieser Punkte bejaht haben, besteht der Verdacht, dass es sich tatsächlich um Vogelgrippe handeln könnte.
Anschließend wird die Ärztin Ihren Körper untersuchen und Ihnen Blut abnehmen. Würde die Laborantin feststellen, dass in Ihrem Blut zu wenig weiße Blutkörperchen und nur wenige Blutplättchen schwimmen, spräche das für eine Infektion mit Viren.
Will Ihr Arzt sichergehen, muss er spezielle Tests in Auftrag geben. Spezial-Labore können Ihr Blut, Ihr Nasensekret oder Ihren Auswurf detaillierter untersuchen. Zum Beispiel kann dort festgestellt werden, ob sich Partikel des Vogelgrippe-Virus finden lassen. Das kann mit gentechnischen Methoden gemacht werden, mit dem Elektronenmikroskop oder mit speziellen immunologischen Verfahren wie einem Antigen-Nachweis.