Bei leichter Migräne kann eine sogenannte Basiskur eventuellen Schmerz-Auslösern in Nahrungsmitteln auf die Spur kommen. Dabei wird für einige Zeit die Ernährung auf nur wenige Stoffe beschränkt. Lassen die Kopfschmerzen währenddessen nach, kommen schrittweise wieder Nahrungsmittel auf den Tisch, die eventuell als Auslöser in Frage kommen. Ein Ernährungs-Tagebuch hilft, einen eventuell bestehenden Zusammenhang zwischen Nahrungsmittel und Migräne-Attacke aufzudecken. Am Ende sollten auf dem individuellen Speiseplan nur die Lebensmittel stehen, bei denen die Anfälle deutlich zurückgegangen sind.
Bei einer Dinkelkur ernähren sich die Betroffenen hypoallergen, das heißt: mit Nahrungsmitteln, die nachweislich keine Allergien oder Migräne-Anfälle auslösen. Die Dinkel-Kur dauert sieben bis zehn Tage. Alternativen dazu sind die Fasten-Therapie nach Otto Buchinger oder die Kur nach Franz Xaver Mayr. Diese beiden Verfahren sollten im Krankenhaus ausprobiert werden.
Wer die Ernährung umstellt hat noch einen anderen Vorteil: Die Patienten lernen, regelmäßige Essenszeiten einzuhalten. Abends sollten sie nur sehr wenig und vor allem Leichtes essen. Das vegetative Nervensystem darf nachts nicht durch übermäßige Verdauungsarbeit belastet werden; es muss sich erholen.