21. März 2013, 11:37 Uhr

Polizei-Übung endet in Katastrophe

400 Beamte simulierten in einer Großübung am Berliner Olympiastadion den Einsatz gegen Fußball-Hooligans. Dann krachten zwei Hubschrauber gegeneinander. Ein Mensch kam ums Leben.

Zerfetzte Rotoren, vollkommen zerstörte Hubschrauber im Schneegestöber. Die Bilder von dem Helikopter-Unglück in Berlin sind verstörend. Bei dem schweren Flugunfall sind am Donnerstagvormittag am Berliner Olympiastadion zwei Hubschrauber der Bundespolizei zusammengestoßen. Dabei wurde nach Angaben der Feuerwehr ein Insasse getötet, drei weitere wurden verletzt. Die Bundespolizei soll am Olympiastadion und dem angrenzenden S-Bahnhof einen Einsatz gegen gewaltbereite Hooligans bei einem Fußballspiel geprobt haben.

Die Hubschrauber hatten die Aufgabe, auf dem Maifeld am Stadion Einsatzkräfte abzusetzen. Nach Augenzeugenberichten passierte der Unfall im Schneegestöber bei der Landung dreier Helikopter. Die Rotoren wirbelten den Schnee zu einer weißen Wand auf, hinter der plötzlich ein lauter Knall zu hören war, wie eine Polizistin berichtete. Hubschrauberteile flogen durch die Luft. Zuschauer warfen sich in Deckung, mindestens einer von ihnen wurde am Bein getroffen.

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