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10. Januar 2010, 12:57 Uhr

Dompteur will zurück in die Manege

Er hat Glück gehabt, dass er den Angriff der Tiger in Hamburg überhaupt überlebt hat. Aber jetzt befindet sich der junge Dompteur auf dem Weg der Besserung - schon Anfang März will er wieder auftreten

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Gefährliche Raubkatze: Ein Sibirischer Tiger, nicht in einem Zirkus, sondern in einem Zoo im brandenburgischen Eberswalde© DPA

Der bei einer Tiger-Attacke in einer Hamburger Dinner-Show schwer verletzte Dompteur will wieder auftreten. "Ich kann den Tag nicht erwarten, an dem ich wieder in meinem Wohnwagen bin und von Vorstellung zu Vorstellung reise", sagte Christian Walliser der "Bild am Sonntag". "Ich will nichts anders machen, daran hat auch dieses Unglück nichts geändert." Vor dem Raubtier-Angriff sei er vom Zirkus "Krokofant" in München engagiert worden, dort will der 28-Jährige am 6. März auftreten.

Ärzte zufrieden mit Genesungsprozess

Der Dompteur aus Augsburg war am 8. Dezember vergangenen Jahres vor mehr als 150 Gästen bei einer Dinner-Show in der Alten Hagenbeckschen Dressurhalle gestolpert und von drei Tigern angefallen worden. Er kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik, wurde in ein künstliches Koma versetzt und notoperiert. An diesem Montag soll er dem Bericht zufolge das Uniklinikum Hamburg-Eppendorf verlassen können. Die Hamburger Ärzte seien sehr zufrieden mit der gesundheitlichen Entwicklung Wallisers.

An den Abend selbst hat der Dompteur keine Erinnerung mehr. "Ich kann mich an das Unglück nicht mehr erinnern", erzählte er der Zeitung. "Ich weiß noch, dass ich den Tieren ein Leckerli gegeben und mich danach umgedreht habe." Er habe Lackschuhe mit einer glatten Ledersohle getragen und sei wohl auf dem Boden ausgerutscht. "Normalerweise trage ich andere Schuhe, aber es war ja ein edler Rahmen, also habe ich mich herausgeputzt." Walliser: "Ich hätte sterben können, ich hatte großes Glück."

DPA
 
 
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