. .
Politik im Ausland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
15. Januar 2012, 10:51 Uhr

Syrische Marine bedrohte deutsches Spionageschiff

Sie waren zur "Informationsgewinnung" im Mittelmeer unterwegs - doch dann blickte die Besatzung des deutschen Flottendienstbootes "Alster" in den Lauf der Bordkanone eines syrischen Kriegsschiffes. Der Vorfall, der sich laut Medienbericht im Dezember ereignete, wurde erst jetzt bekannt.

Syrien, Deutschland, Marine, Bundeswehr, Assad, Schiff, Boot, Spionage

Spionageschiff der Marine: Das Foto zeigt ein Schwesterschiff der "Alster" namens "Oker"© Deutsche Marine

Ein deutsches Spionageschiff ist einem Pressebericht zufolge im östlichen Mittelmeer von der syrischen Marine bedroht worden. Ein syrisches Kriegsschiff habe Ende Dezember seine Bordkanone auf das Flottendienstboot "Alster" gerichtet, als dieses 15 Seemeilen, das entspricht 28 Kilometern, vor der Küste unterwegs war, berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Demnach ist die "Alster", die zum 1. U-Boot-Geschwader im Ostseehafen Eckernförde gehört, mit 85 Mann Besatzung seit Anfang November im östlichen Mittelmeer zur Informationsgewinnung unterwegs.

Da es sich nicht um einen bewaffneten Einsatz handelt, befindet sich das Schiff ohne Kenntnis des Bundestags vor Syrien. Der Verteidigungspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Omid Nouripour, übte Kritik an der Geheimhaltung des Einsatzes.

"Zu prüfen ist, ob ein solcher Einsatz ein Mandat des Bundestags braucht", sagte Nouripour dem "Spiegel". Auf jeden Fall müsse das Parlament informiert werden. Die Flottendienstboote sammeln mit Hilfe von akustischen und optischen Sensoren Informationen, die sie an das Kommando Strategische Aufklärung weitergeben.

seh/AFP
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Protest gegen ausufernde Gewalt Syrien-Beobachter gibt entsetzt auf

Ein Beobachter der Arabischen Liga hat Syrien verlassen, um auf die Zustände im Land des aufmerksam zu machen. Der Algerier spricht von "Horrorszenen" und macht sich selbst große Vorwürfe. Unterdessen wurde auch ein französischer Journalist getötet. mehr...

Mission Atalanta Berlin schickt zweite Fregatte in den Kampf gegen Piraten

Seit mehr als zwei Jahren bekämpft die EU mit der Mission Atalanta die Piraten vor der Küste Somalias. Auch die deutsche Marine ist dabei und schickt jetzt mit der "Köln" eine zweite Fregatte ans Horn von Afrika. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe