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25. November 2008, 16:19 Uhr

Steinmeier und Müntefering in Not

Anfang September wurde SPD-Chef Kurt Beck wie ein Hund vom Hof gejagt. Knapp drei Monate später ist klar: Seine Nachfolger Steinmeier und Müntefering bekommen den Laden auch nicht in den Griff. Die Flügel beharken sich, die Umfragewerte sind mies. Eine Bestandsaufnahme. Von Tiemo Rink

Steinmeier, Clement, Beck, Müntefering, SPD

Neue Spitze - alte Probleme: Steinmeier und Müntefering sind nicht erfolgreicher als Beck© Tim Brakemeier/dpa

Die Stimmung im Willy-Brandt-Haus dürfte ziemlich mäßig sein in diesen Tagen. Gut einen Monat ist das neue Führungsduo Steinmeier-Müntefering nun im Amt - und fast alles ist wie früher. In Hessen sorgt Andrea Ypsilanti für Schlagzeilen, im Bund dümpelt die SPD bei mageren 23 Prozent - und jetzt verlässt auch noch Wolfgang Clement die Partei. Der Steinmeier-Effekt - er ist dahin. Stattdessen macht die SPD einmal mehr das, was sie in den letzten Monaten am besten konnte: Sie streitet sich.

Dass Wolfgang Clements türenschlagender Abgang vor allem die Parteilinken erfreut, ist nicht weiter erstaunlich. "Reisende soll man nicht aufhalten", sagt Parteivize Andrea Nahles in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau. Am stärksten düpiert Clement aber ausgerechnet diejenigen, die ihm inhaltlich am nächsten stehen: Steinmeier und Müntefering. Bei der Umsetzung der Agenda 2010 hat das Trio noch an einem Strang gezogen. Doch während sich Parteichef Müntefering auch öffentlich für einen Verbleib des ehemaligen "Superministers" Clement in der SPD stark machte, blieb SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier erstaunlich ruhig. Von Clements Entscheidung dürften nun beide kalt erwischt worden sein. "Völlig überraschend" sei sein Austritt, so Müntefering am Dienstag in Berlin. Führungsstärke hört sich anders an.

SPD ramponiert ihr Spitzenpersonal

Während Clements Ausstieg noch als das krachende Finale eines starsinnigen Politikers begreifbar ist, wird ein anderes Phänomen in der SPD immer deutlicher: Die Sozialdemokraten schicken mit einer grotesken Lust an der Selbstzerstörung einen profilierten Politiker nach dem anderen in die Wüste. In Hessen entdeckten wenige Stunden vor der entscheidenden Landtagssitzung drei hessische Sozialdemokraten ihr Gewissen und brachten das Projekt Ypsilanti zum Scheitern. Zwar sind Koalitionsverhandlungen auf Länderebene nicht Sache der Bundespartei, dennoch kann ein Machtwort der Parteispitze in solchen Fällen Wunder wirken. Steinmeier und Müntefering jedoch schwiegen - und Ypsilanti ging baden. Denkbar erscheint jedoch auch, dass der Autoritätsverlust der SPD-Spitze bereits so groß ist, dass Interventionen in die einzelnen Bundesländer mittlerweile wirkungslos verpuffen.

Beobachten ließ sich das am vergangenen Wochenende in Hamburg, als der profilierte Außenpolitiker Niels Annen bei der Kandidatur für ein neues Bundestagsmandat in seinem Wahlkreis gegen einen überraschend aufgestellten Gegenkandidaten spektakulär scheiterte. "Unverzichtbar" sei der Hamburger für die Außenpolitik der SPD, teilte Müntefering den Hamburger Delegierten kurz vor der Wahl noch mit. Genützt hat es nichts; bei der Wahl fiel Annen durch. Durchsetzungsfähigkeit der Parteiführung? Kein Stück!

Flügelkämpfe nehmen wieder zu

An der Personalie Annen ist auch ein weiteres Problem der SPD ablesbar: die parteiinternen Flügelkämpfe nehmen wieder zu. Annen soll - so die Meinung vieler Sozialdemokraten - Opfer einer Intrige geworden sein, die der SPD-Rechte Johannes Kahrs angezettelt habe. Während Annen zum linken Flügel der Partei gehört, ist Kahrs Sprecher des Seeheimer Kreises. Seit den Hamburger Ereignissen ist das Verhältnis der Parteiflügel untereinander noch frostiger, als es ohnehin schon war. "Wir haben aktuell keine konkreten Vereinbarungen, man muss sich schließlich auch nicht ständig treffen", umschreibt Linken-Sprecher Ernst Dieter Rossmann im Gespräch mit stern.de die sozialdemokratische Arbeitsatmosphäre. Ein anderer linker Sozialdemokrat wird hinter vorgehaltener Hand deutlicher: "Wir könnten den ganzen Laden sprengen, aber was wäre dann gewonnen?"

Die Forderung der Linken an die Seeheimer ist deutlich: Johannes Kahrs soll als Sprecher der Parteirechten zurücktreten. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Dass Kahrs den Linken diesen Wunsch erfüllt, ist unwahrscheinlich. Trotz dieser Probleme will Klaas Hübner, zweiter Sprecher der Parteirechten, von Flügelkämpfen nicht viel mitbekommen haben: "Es gibt zwar eine gewisse Distanz zur Parteilinken, der Gesprächsfaden ist jedoch nicht abgerissen", so Hübner im Gespräch mit stern.de.

"Unberechenbare SPD"

Doch nicht nur die einzelnen Parteiflügel beharken sich heftig untereinander. Auch zwischen Parteiführung und Fraktion knirscht es mächtig im Gebälk. Schon längst ist es nicht mehr selbstverständlich, dass sozialdemokratische Abgeordnete abnicken, was SPD-Minister austüfteln. So zum Beispiel vor wenigen Wochen beim Einsatz der Bundeswehr im Inneren. Der von Kanzlerkandidat Steinmeier ausgehandelte Kompromiss wurde von der eigenen Fraktion kurzerhand kassiert - und der eigene Spitzenmann stand im Regen. Die Sozialdemokraten, schimpfte daraufhin CDU-Innenminister Wolfgang Schäuble, seien "unberechenbar".

Auch beim BKA-Gesetz geriet die SPD-Spitze heftig ins Straucheln. Nachdem das umstrittene Gesetz im Bundestag mit den Stimmen der SPD verabschiedet wurde, schlug die große Stunde des Föderalismus. Erst kündigte die Opposition von FDP, Linken und Grünen an, im Bundesrat dem umstrittenen Gesetz nicht zuzustimmen. Dann entdeckten die sozialdemokratischen Länderfürsten ihre Freude an der Rebellion - und bringen Steinmeier und Müntefering einmal mehr in Erklärungsnot. "In der vorliegenden Fassung können wir dem Gesetz nicht zustimmen", sagte am vergangenen Dienstag ein nicht ganz unbedeutender sozialdemokratischer Ministerpräsident. Der Mann heißt Kurt Beck. Er zumindest dürfte momentan voll auf seine Kosten kommen.

Von Tiemo Rink
 
 
KOMMENTARE (10 von 37)
 
kasino (28.11.2008, 22:49 Uhr)
Ekelpakete Steinmeier und Müntefering
Es freut mich ganz besonders, dass die Ekelpakete Steinmeier und Müntefering jetzt richtig in der Sch... sitzen.
Kurt Beck hatte die Partei zumindest auf seriöse Art und Weise geführt, wenn zugegeben manchmal nicht sehr glücklich, aber doch als berechenbare Größe.
Wie sieht die Zukunft der SPD aus?
Graf Rotz hat sich bereits verabschiedet (Wolfgang Clement); ich denke Steinmeier und Müntefering werden die SPD auf Teufel komm raus abwirtschaften. Warum? Sie wollen unbedingt Frau Schwanengesang mit den Stimmen der Kommunisten zur Bundespräsidentin wählen. Und natürlich nach der Bundestagswahl eine Koalition oder sonstige Zusammenarbeit mit den Kommunisten anstreben.
Deutschland wacht auf, diese Altkommunisten verstehen nur verheerende Wahlniederlagen.
Die Chancen hierzu waren nie besser.
SPD- NEIN DANKE!
pitiplatsch (27.11.2008, 06:17 Uhr)
Wundert sich da wirklich
noch jemand ? Dieser Haufen angesammelter Kasper Menschenverächter und Nichtskönner gehört zum Teufel gejagt und zwar auf Hartz4 Basis. Wer die Arbeiter bis 67 arbeiten lassen möchte, und damit das größte Rentenkürzungsprogramm durchzieht, wer widerliche Kriege unterstützt, für was weiß keine Sau, wer den Arbeiter und Rentner ausnimt bis zum geht nicht mehr, derjenige der Unschuldige in Guantanamo Foltern lässt, oder zumindest zuschaut, gehört selber nach Guantanamo befördert, vor solchen Menschenverachtenden Kasper sollen wir Respekt haben ??? Da frierts mich nur noch, dasselbe gilt übrigens auch für die CDU und CSU mit ihrer Party und Kriegskanzlerin.
SethusCalvisius (26.11.2008, 16:10 Uhr)
"und Schuld daran ist nur die SPD"
hieß es mal in Bezug auf das schlechte Wetter bei Rudi Carrell. Ähnlich sinpel scheinen hier doch einige mit dem linken Flügel der SPD zu verfahren. Alles, was irgendwie schief läuft, wird Ypsilanti und co angelastet. Hieß der Bundeskanzler nicht Schröder, als der Niedergang der SPD begann und fuhr die SPD da nicht gerade einen ziemlich neoliberalen Kurs? Bevor Ypse in Hessen den Parteivorsitz übernahm, lag die SPD in den Umfragen in Hessen genauso schlecht da wie heute. Da redet aber keiner mehr von.
Noch ein paar Beispiele: Kurt Beck (dass dieser Provinzpolitiker zum linken Flügel gezählt wird, zeigt ja schon das eingeschränkte Blickfeld der Kritiker) ist schuld, weil er rot-rote Bündnisse im Bund ablehnt, aber in Länderparlamenten gestattet hat. Was macht Münte? Genau dasselbe, weil es eben keine Alternative gibt.
Fall Clement: Ein linker SPD-Politiker, der zur Nichtwahl der SPD aufgerufen hat, wurde sofort ausgeschlossen, Clement, der das gleiche gemacht hat, kommt mit einer Rüge davon und macht trotzdem jetzt auf Märtyrer.
Aslo, liebe Kritiker: Sagt doch ganz offen, dass Ihr linke Politik grundsätzlich ablehnt und schiebt nicht immer solche Scheinargumentationen vor. Dann sagt aber auch offen, dass Ihr eine Politik, die z.B. ein Willy Brandt gemacht habt, als sozialistisch ablehnt, sonst ist es nicht glaubwürdig.
nightmare_online (26.11.2008, 16:00 Uhr)
@laeppe
Nach dem was sich Konservative und Neoliberale dieses Jahr so alles geleistet haben kann ich nur noch grinsen, wenn der politischen Linken fehlende Solidität vorgeworfen wird. Die FDP hat eine Steuer"konzept" vorgestellt. Kostet (nach verschiedenen Berechnungen) zwischen 72 und 120 Mrd €. Pro Jahr(!). Gegenfinanziert ausschliesslich mit dem Streichen der Entwicklungshilfe für China. Sind AFAIK 100 Mio €. Also so pi mal Daumen 0.1%. Super solide, für FDP-Verhältnisse.
Die CSU hat ebenfalls ein Steuerkonzept geboren. Die haben sich weder die Mühe gemacht zu berechnen was es kostet, noch auch nur einen € gegenfinanziert. Und das ganze war wohl sowas von albern, das sich niemand, auch nicht der politische Gegner die Mühe gemacht hat, zu rechnen.
laeppe (26.11.2008, 15:29 Uhr)
@pijey Tunnelblick ?
Berlin wurde von der CDU - Landowsky
in die "Pleite" gefahren.
Prozess läuft. Auch die anderen
Aussagen so seriös wie die Berliner
von Ihnen.
laeppe (26.11.2008, 15:23 Uhr)
Und hier mal wieder Fakten
Saarland - wuerde jetzt gewählt
CDU 38
SPD 25
Linke 23%
Pijey (26.11.2008, 15:14 Uhr)
Ich glaube nicht das es sich hier um einen Propagandafeldzug handelt...
...viel mehr gibt diese Partei dieses Bild in der Öffentlichkeit ab. Kurt Beck war sicher keine Person die diese Partei führen konnte. Er hat mit seinem Schlingerkurs erst das ganze Disaster um diese Partei ausgelöst. Ich kann nicht auf Länderebene solche Koalitionen dulden/wollen und gleichzeitig dem Wähler erzählen "auf Bundesebene wird es das nicht geben", das glaubt kein Mensch. Schauen wir uns die ROT/ROT/GRÜNEN Koalitionen mal an, Berlin, Meck Vorp. Schulden nahezu verdopplet und nichts erreicht.
Das Problem in dieser Partei ist der linke Flügel, der bei all seinen Wünschen und Äußerungen (genau wie die LINKE) nie ein Konzept vorgestellt hat, wo man erfahren kann wer und wie das alles bezahlt werden soll. Große Sprüche und Wünsche und bei Lösungen zum Finazieren herrscht großes Schweigen und Achselzucken. Zahlen muss es letztendlich der kleine Steuerzahler. Also Geschenke erhalten und dann doch selbst über den Staat bezahlen, ist auch eine Logik. Den Millionären das Geld wegnehmen, wie sie es wünschen, wird nicht machbar sein, weil sie dann fluchtartig das Land verlassen und dann haben wir irgendwann keine Industrie mehr die in neue Arbeitsplätze investiert. Das Bild der SPD konnte man in der Vergangenheit sehr gut in Hessen ablesen. Leute wie Nahles, Ypsilanti, Annen, Maas etc. leben völlig Realitätsfremd an dem Volk vorbei. Was sich Ypsilanti in Hessen erlaubt hat gibt mehrere Gründe sie aus der Partei zu entfernen. Einen größeren Schaden hat bisher niemand der Partei zugefügt. Erst der Wahlbetrug, dann die Koalitionsverhandlungen und zu guter letzt der Umgang mit den 4 Abweichlern. Man kann über sie denken wie man will, aber das ist Politik die der sozialistischen SED sehr sehr nahe kommt. Wir sind keine PArtei, sondern ein Regime und wer ihm angehört spurt. Alle Bedenken im Vorfeld dieser 4 Mandatsträger wurden einfach ignoriert und übergangen. Und nun will man sie aus der Partei werfen, klasse. Ebenfalls bei Clement, der treffend gesagt hat das eine freie Meinungsäußerung in dieser Partei nicht mehr erwünscht ist. Sein Argument bei der Hessenwahl war übrigens richtig, wie man ja später an den Koalitionsverhandlungen gesehen hat. Ypsilanti hat der Macht willen mit tausenden Arbeitsplätzen gepokert. Alleiner der Ausbau des Flughafen FFM, der sich um Jahre verzögert hätte, hätte tausende Arbeitsplätze gekostet. Unverantwortliche Politik, die mit der Realität in der globalen Wirtschaft tödlich ist. Das Wunschdenken des linken Flügels der Partei wird diese PArtei noch auf Jahre blockieren, denn sie sind mehr mit sich selbst beschäftigt als das sie ein Land regieren könnten und weit und breit ist niemand in Sicht, der das ändern könnte. Die Grabenkämpfe werden das Schicksal der SPD entscheiden. Bleibt zu hoffen das Nahles und Gefolge es nicht schaffen diese SPD zu zerstören. Eine fatale Vorstellung das Nahles, Ypsilanti, Scheer, Annen, Maas etc. dieses Land einmal regieren würden. Dann hätten wir uns selbst in Europa und der Welt wieder isoliert, genau das Gleiche als hätten wir die Mauer nie abgebaut, sondern nur um die gesamte BRD erweitert. Wer das will, der muss Links oder den linken Flügel der SPD wählen.
nightmare_online (26.11.2008, 14:36 Uhr)
@knilch_59
Wie schon geschrieben, ich habe kein Problem damit, das Abgeordnete Nebenerwerbstätigkeiten nachgehen. ABER: Es müsste, wenn sie sich zu nem Thema äussern, immer (eben wie in den USA) "Lobbyist für XYZ" drunterstehen.
Wenn Herr Riester sich dann zu den "Vorteilen der Riester-Rente" äussert, weiss der Bürger das besser einzuschätzen.
Zur "Kenntnisvermittlung": Jeder Abgeordnete hat Mitarbeiter, jede Fraktion hat Mitarbeiter. Die können dem Abgeordneten die notwendigen Kenntnisse vermitteln. Dazu brauchts keine externen Lobbyisten. Und externe Lobbyisten sollten ganz sicher keine Gesetze schreiben, die dann (wie geschehen) ohne Änderung "durchgewinkt" werden.
Noch ein Satz zur SPD: Im Kern geht es IMHO um die Frage, ob der Kurs von Schröder & Co., die SPD irgendwo zwischen CDU und FDP neu "einzunischen" fortgesetzt werden soll, oder nicht. Dies müssen die Sozen klären. Entsprechend müssen entweder die Seeheimer, oder die Linken (so es die überhaupt noch gibt) in der SPD entsorgt werden. Dies geht nicht mehr in einer Partei, weil sich die Seeheimer tief im Lager der neoliberalen Radikalinskis "verzurrt" haben. Die Kluft ist heute wesentlich größer als vor 20 Jahren.
albundy69 (26.11.2008, 14:32 Uhr)
@muttchen1
...was lernen wir aus dem schwachmatengebrabel von muttchen ?
Genau, heute gegen 10 Uhr aufgestanden und sogleich eine erste Linie gezogen. Christoph, du lernst es nimmermehr !
moqueur (26.11.2008, 14:09 Uhr)
Propagandafeldzug gegen die SPD?
Mir scheint, als würde eine ganze Reihe von frustrierten ehemaligen SED / STASI- Funktionären ihr Rentnerdasein damit verbringen, in den Foren von Stern, Spiegel, FR und SZ einen organisierten Propagandafeldzug gegen die SPD zu organisieren. Die deftige, teils proletenhafte und nicht selten beleidigende Ausdrucksweise sowie ein nicht zu übersehender unterschwelliger Hass erinnern doch sehr stark an die Agitation der Mauerbauer und Wächter von Bautzen. Sollten diese Herrschaften glauben, damit ihrer politischen Heimat, der SED-Nachfolgepartei dienlich sein zu können, so irren sie gewaltig. Dieses larmoyante Geplärr stößt eher ab, als dass es Sympathien generiert.
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