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    <title>STERN.DE RSS-Feed - Der Tag im Überblick</title>
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    <description>Tagesaktuelle Nachrichten und News sowie faszinierende Bilder und Reportagen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Unterhaltung, Gesundheit, Reise, Kultur, Wissenschaft, Technik.</description>
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    <pubDate>Mon, 11 May 2026 00:19:09 GMT</pubDate>
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    <dc:publisher>STERN.de</dc:publisher>
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      <title>Brände: Sechs Menschen bei Brand in Pflegeheim verletzt</title>
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      <description>Sie wollten die Bewohnerinnen und Bewohner eines Pflegeheims, in dem ein Feuer ausgebrochen war, in Sicherheit bringen. Dabei gerieten sie selbst in Gefahr: Sechs Menschen wurden verletzt.</description>
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      <category>Polizei</category>
      <category>Einsatzkraft</category>
      <pubDate>Sun, 10 May 2026 23:44:31 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Sie wollten die Bewohnerinnen und Bewohner eines Pflegeheims, in dem ein Feuer ausgebrochen war, in Sicherheit bringen. Dabei gerieten sie selbst in Gefahr: Sechs Menschen wurden verletzt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Bei einem Brand in einem <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/lifestyle/leben/themen/pflegeheim-4158508.html" title="Pflegeheim" class="taxonomy-entity keyword">Pflegeheim</a> in Neunkirchen sind drei Mitarbeitende sowie drei Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei verletzt worden. Die sechs Menschen zogen sich die Verletzung bei der Evakuierung der Heimbewohner zu, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Heimbewohner blieben bei dem Feuer unverletzt.</p><p>Wegen eines Feuers in einem Patientenzimmer wurde am späten Sonntagnachmittag der Alarm ausgelöst. Nachdem die Bewohner in Sicherheit gebracht worden waren, konnten die <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/einsatzkraft-4181554.html" title="Einsatzkraft" class="taxonomy-entity keyword">Einsatzkräfte</a> das Feuer schnell unter Kontrolle bringen, wie es hieß. Wegen der Schäden durch das Feuer mussten den Rettungskräfte 15 Bewohnerinnen und Bewohner des Heims in andere Pflegeeinrichtungen verlegen. Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>ARD-Talk: Die SPD als Tanker: Manuela Schwesigs schwieriger Abend bei Miosga</title>
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      <description>Bei Caren Miosga will Manuela Schwesig erklären, wie die SPD Vertrauen zurückgewinnen kann. Währenddessen zeigt ein ehrenamtlicher Bürgermeister der Partei ihre Probleme auf.</description>
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      <category>Manuela Schwesig</category>
      <category>SPD</category>
      <category>Caren Miosga</category>
      <pubDate>Sun, 10 May 2026 23:18:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Bei Caren Miosga will Manuela Schwesig erklären, wie die SPD Vertrauen zurückgewinnen kann. Währenddessen zeigt ein ehrenamtlicher Bürgermeister der Partei ihre Probleme auf.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Am Anfang der Sendung fragt Caren Miosga <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/manuela-schwesig-4540374.html" title="Manuela Schwesig" class="taxonomy-entity person">Manuela Schwesig</a>, ob der Wal Timmy (auch „Hope“ genannt) nicht auch ein Symbol für die Bundesregierung wäre: ein kraft- und machtloser Koloss. Schwesig stimmt dem nicht zu. Timmy ist vielleicht eher ein Symbol für die Performance von Schwesig in dieser Sendung: Man kann sich anstrengen wie man will, manchmal strandet man einfach. </p><p>In der Talkshow sitzen eben diese Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/spd-4541456.html" title="SPD" class="taxonomy-entity organization">SPD</a>-Grande, Nikolaus Blome, der Politikchef bei RTL, und Luca Piwodda, der Bürgermeister von Gartz an der Oder. </p><p>In der Talkshow am <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/gesellschaft/regional/themen/sonntag-31542808.html" title="Sonntag" class="taxonomy-entity event">Sonntag</a>, in der vor einer Woche Kanzler Merz saß, in der sich Parteivorsitzende und Parlamentarier die Hand geben, wirkt der ehrenamtliche Bürgermeister der 2300-Einwohner-Gemeinde nicht deplatziert. Seine Perspektive ist erfrischend, erfrischend neu und erfrischend geerdet. Er, der seine eigene Partei gegründet hat, sagt: „Niemand weiß, wofür die SPD noch steht.“ Es würde nicht gut kommuniziert werden, von der „großen Politik“.</p><p>Und Manuela Schwesig sitzt ihm gegenüber und ist das beste Beispiel für diese Kommunikation. Sie hat mehrere Kernbotschaften, die sie immer wieder wiederholt. Oftmals völlig egal, was <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/kultur/tv/themen/caren-miosga-4137734.html" title="Caren Miosga" class="taxonomy-entity person">Miosga</a> sie eigentlich fragt. </p><h2>Manuela Schwesig nennt Vorgehen der Bundesregierung „unprofessionell“</h2><p>Das beginnt in ihrem Einzelinterview bei Miosga. Da trifft Schwesig anfangs sogar noch eine klare Aussage: Sie habe mit ihren Kollegen im Bundesrat die 1000-Euro-Prämie gestoppt, weil sie nicht gut kommuniziert wurde: Die <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/bundesregierung-4540750.html" title="Bundesregierung" class="taxonomy-entity organization">Bundesregierung</a> habe suggeriert, dass alle Bürger die 1000 Euro bekommen würden. „Als Politikerin habe ich einen Grundsatz: Man sollte nur Dinge versprechen, die auch wirklich kommen.“</p><p>Der Bundesrat sei in der Beratung dazu nicht einbezogen worden. Miosga: „Ist das unprofessionell?“ Schwesig: „Das ist unprofessionell und es ist ein Beispiel, wie es nicht mehr weiterlaufen kann.“ Es bräuchte ein großes Gesamtpaket, verhandelt durch eine Art konzertierte Aktion. Kernbotschaft eins ist gesetzt. Dann noch eine Spitze gegen den Kanzler: „Die Bundesregierung hat absolut an Vertrauen verloren in der Bevölkerung. Diese Ansprache – insbesondere auch durch den Bundeskanzler –, Deutschland würde nicht genug arbeiten, die Menschen würden nicht genug arbeiten: Das ist die falsche Ansprache.“</p><p>Aber sonst wird geschwommen. Die SPD-Chefin (und Arbeitsministerin) Bärbel Bas hatte erst just im Bundestag erklärt, es gäbe keine Einwanderung in die Sozialsysteme. Miosga spricht Schwesig darauf an. Die eiert herum. Miosga hakt nach: „Stimmen Sie der Aussage zu?“ Schwesig weicht aus. „Es darf nicht der Eindruck entstehen, die SPD würde bei Problemen wegschauen.“ Es sei eine wichtige Aufgabe, die Menschen in Arbeit zu bekommen. Es sei „unstrittig, dass der Sozialstaat nur für Menschen da sein muss, die Hilfe brauchen, aber es ist auch klar, dass niemand den Sozialstaat ausnutzen darf. Das gilt für alle Menschen.“ Bas wäre die erste Sozialministerin, die gegen Sozialleistungsmissbrauch vorgegangen wäre, so die SPD-lerin. </p><h2>Ein junger Politiker, der eigentlich in der SPD sein müsste</h2><p>In der Mitte der Sendung kommen Blome und Piwodda dazu. Letzterer, der Bürgermeister, kommt aus einer SPD-Familie, ist nicht in der Partei. „Gute Politik ist kein Hexenwerk“, sagt er. Er habe das Gefühl, dass die großen Parteien Tanker seien, die nicht mehr reformierbar seien. </p><p>Miosga fragt Schwesig, wie sehr es sie schmerze, dass ein junger engagierter Mann mit SPD-Background nicht in der SPD sei. Das „schmerzt mich gar nicht, weil ich es toll finde, wenn junge Leute sich engagieren.“ Die SPD sei eh nicht so stark vertreten, weil sie und die Grünen die einzigen Parteien waren, die sich durch die deutsche Wende neu gegründet haben. Außerdem wäre auf der Insel Poel – vor der Wal Timmy lange lag – ein junger SPD-Bürgermeister gewählt worden.</p><p>Da sitzt ein junger, rhetorisch gewandter, offensichtlich hemdsärmeliger Politiker vor ihr, der familiär vorgeprägt eigentlich in die SPD müsste und wirft ihr – Schwesigs Partei – vor, sie sei ein Tanker, der nicht mehr umsteuern kann. Miosga fragt sie noch, ob sie es schmerze, dass der nicht bei den Sozialdemokraten ist. Und die Ministerpräsidentin schafft es nur zu sagen, dass sie sich über jeden Engagierten freue, es auch neue junge SPD-Bürgermeister gibt und außerdem habe sich die SPD in ihrem Bundesland vor beinahe vierzig Jahren neu gegründet. </p><h2>Schwesig gibt bei Caren Miosga keine gute Figur ab</h2><p>Es geht weiter mit der AfD: Blome bringt ein, dass die Alternative die neue „Kümmererpartei“ sei. Wer früher mit seinem Rentenantrag zur Linkspartei gegangen sei, um sich helfen zu lassen, ginge nun zur AfD. „Die haben das in Ruhe von unten besetzt.“ Was ist die Antwort, fragt der RTL-Politikchef? „Alle zusammen gegen die AfD?“ Schwesigs Antwort ist: „Alle zusammen für die Bürgerinnen und Bürger.“</p><p>Fünf Euro ins Phrasenschwein. </p><p>So geht es weiter bei Caren Miosga: In einer Sendung, in der Blome gewohnt konservative Punkte macht, Bürgermeister Piwodda wirklich frischen Wind in die Sendung bringt und die SPD-Ministerpräsidentin einfach keine gute Figur abgibt. </p><p>Am Ende gibt Schwesig noch eine Warnung: Bei den Landtagswahlen in ihrem Bundesland im Herbst gehe es darum, ob „Manuela Schwesig und die SPD“ oder die AfD gewählt wird. Das sei eine wichtige Entscheidung, denn bei letzterer „kommt die Gefahr, dass dieses Land nicht mehr frei und demokratisch regiert wird.“</p><p>Wenn die Gefahr so groß ist, wäre es ein Anfang, sich selbst zu hinterfragen, ob die eigene Kommunikation wirklich komplett fehlerfrei ist – oder ob man sich nicht die ein oder andere Phrase sparen kann. Sonst endet die Geschichte von „Manuela Schwesig und der SPD“ wie die von Timmy dem Wal. </p><p><em>Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland.</em></p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Erwin Hitzler</dc:creator>
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    <item>
      <title>London und Paris richten am Dienstag Verteidigungsministertreffen zur Straße von Hormus aus</title>
      <link>https://www.stern.de/news/london-und-paris-richten-am-dienstag-verteidigungsministertreffen-zur-strasse-von-hormus-aus-37386214.html</link>
      <description>Großbritannien und Frankreich richten am Dienstag ein virtuelles Treffen von Verteidigungsministern aus, bei dem es um militärische Pläne zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus gehen soll. "Verteidigungsminister John Healey wird gemeinsam mit seiner französischen Amtskollegin Catherine Vautrin den Vorsitz bei einem Treffen von über 40 Nationen" im Rahmen der "multinationalen Mission" führen, erklärte das britische Verteidigungsministerium am Sonntag.</description>
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      <pubDate>Sun, 10 May 2026 23:14:07 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Großbritannien und Frankreich richten am Dienstag ein virtuelles Treffen von Verteidigungsministern aus, bei dem es um militärische Pläne zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus gehen soll. "Verteidigungsminister John Healey wird gemeinsam mit seiner französischen Amtskollegin Catherine Vautrin den Vorsitz bei einem Treffen von über 40 Nationen" im Rahmen der "multinationalen Mission" führen, erklärte das britische Verteidigungsministerium am Sonntag.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Ankündigung erfolgte wenige Stunden, nachdem der Iran <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/london-4540682.html" title="London" class="taxonomy-entity place">London</a> und Paris davor gewarnt hatte, Kriegsschiffe in die Golfregion zu entsenden, und mit einer "entschiedenen und sofortigen Antwort" gedroht hatte.</p><p>Das Treffen folgt auf ein zweitägiges Treffen von Militärvertretern in London Mitte April, bei dem praktische Details einer von <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/grossbritannien-4154892.html" title="Großbritannien" class="taxonomy-entity place">Großbritannien</a> und Frankreich geführten multinationalen Mission zum Schutz der Schifffahrt in der für den Welthandel wichtigen Wasserstraße nach dem Ende der Kämpfe erörtert worden waren.</p><p>"Wir wandeln diplomatische Vereinbarungen in konkrete militärische Pläne um, um das Vertrauen in die Schifffahrt durch die <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/strasse-von-hormus-4134454.html" title="Straße von Hormus" class="taxonomy-entity place">Straße von Hormus</a> wiederherzustellen", erklärte Healey.</p><p>Großbritannien und <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/frankreich-4540716.html" title="Frankreich" class="taxonomy-entity place">Frankreich</a> hatten sich bei dem Treffen im April zu einer militärischen Sicherung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus bereit erklärt. Zahlreiche weitere Länder hatten den Briten und Franzosen dabei ihre Unterstützung zugesichert, darunter auch Deutschland.</p><p>Der französische Flugzeugträger "Charles de Gaulle" passierte vor wenigen Tagen den Suez-Kanal, um sich für einem möglichen Einsatz zur Absicherung der Straße von Hormus in Stellung zu bringen. </p><p>Großbritannien gab seinerseits am Samstag bekannt, dass es den britischen Zerstörer "HMS Dragon" entsenden werde. Auch ein Minenjagdboot der deutschen Marine ist unterwegs in die Region.</p><p>Die Straße von Hormus ist seit Beginn des <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/iran-4151910.html" title="Iran" class="taxonomy-entity place">Iran</a>-Kriegs Ende Februar von den iranischen Revolutionsgarden weitgehend gesperrt. In der Folge waren die Energiepreise weltweit in die Höhe geschossen. Die US-Armee wiederum blockiert die iranischen Häfen an der Schifffahrtsstraße. Rund 1500 Handelsschiffe sitzen an der Meerenge fest. </p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Iran-Krieg: Iran antwortet auf US-Vorschlag - Trump: völlig inakzeptabel</title>
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      <description>Trump ist über die Antwort Irans auf den US-Friedensvorschlag empört. Seine Drohungen scheinen in Teheran nicht zu wirken. Ein Kompromiss für ein Ende des Kriegs ist nicht in Sicht.</description>
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      <pubDate>Sun, 10 May 2026 23:04:01 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Trump ist über die Antwort Irans auf den US-Friedensvorschlag empört. Seine Drohungen scheinen in Teheran nicht zu wirken. Ein Kompromiss für ein Ende des Kriegs ist nicht in Sicht.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Bei den Verhandlungen für eine diplomatische Lösung des Iran-Kriegs ist weiter kein Durchbruch in Sicht. US-Präsident Donald Trump hält die jüngste Antwort des <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/iran-4151910.html" title="Iran" class="taxonomy-entity place">Irans</a> auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges für "völlig inakzeptabel". Er sprach auch weitere Drohungen gegen die Islamische Republik aus. In Teheran zeigte man sich davon erneut unbeeindruckt.</p><p>"Ich habe gerade die Antwort der sogenannten "Vertreter" des Irans gelesen. Das gefällt mir nicht - VÖLLIG INAKZEPTABEL", schrieb <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/lifestyle/leute/themen/donald-trump-4540962.html" title="Donald Trump" class="taxonomy-entity person">Trump</a> auf seiner Plattform Truth Social. Weitere Details zu dem Vorschlag oder nächsten Schritten gab es nicht. Bereits Stunden zuvor hatte Trump in einem anderen Beitrag Teheran gedroht. "Die werden nicht mehr lange lachen!", hieß es.</p><p>Im Iran zitierte die den Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Tasnim eine informierte Quelle, derzufolge Trumps Reaktion keinerlei Bedeutung habe. Niemand im Iran verfasse Vorschläge, um Trump zu gefallen, hieß es. Das <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/news2/themen/verhandlungsteam-6410462.html" title="Verhandlungsteam" class="taxonomy-entity keyword">Verhandlungsteam</a> solle nur Vorschläge ausarbeiten, die im Interesse des iranischen Volkes seien.</p><p>Irans Antwort ging an den Vermittler <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/pakistan-4154740.html" title="Pakistan" class="taxonomy-entity place">Pakistan</a></p><p>Am <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/gesellschaft/regional/themen/sonntag-31542808.html" title="Sonntag" class="taxonomy-entity event">Sonntag</a> hatte der Iran eine Antwort auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges an den Vermittler Pakistan weitergegeben. Der Staatssender Irib berichtete, der vom Iran vorgeschlagene Text konzentriere sich auf die Beendigung der Kampfhandlungen an allen Fronten, insbesondere im Libanon, sowie auf die Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt. </p><p></p><p>Irans Regierung hatte vor wenigen Tagen mitgeteilt, man prüfe einen Vorschlag aus den USA. Dabei handelt es sich um eine 14 Punkte umfassende Absichtserklärung. Deren Ziel ist es unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden. </p><p>Diskutiert werden Medienberichten zufolge auch eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Straße von Hormus. Zudem soll eine Grundlage für Verhandlungen über Irans umstrittenes Atomprogramm geschaffen werden.</p><p>Der Iran-Experte Danny Citrinowicz schrieb am Sonntag mit Blick auf Trumps Unzufriedenheit mit der jüngsten Antwort auf X, der Iran habe weder jetzt noch in absehbarer Zeit die Absicht, zu kapitulieren oder Washingtons Forderungen zu akzeptieren. Selbst bei Wiederaufnahme der militärischen Konfrontation sei nicht zu erwarten, dass Teheran seinen Kurs ändere. Die einzig realistischen Wege zu einer Einigung seien entweder ein Kompromiss bei zentralen iranischen Forderungen - oder ein Regimewechsel im Iran. Für Letzteres müsste Washington enorme militärische, politische und wirtschaftliche Ressourcen bereitstellen.</p><p>Trump und Netanjahu fordern Herausgabe von angereichertem Uran</p><p>Unterdessen zeigte sich Trump zuversichtlich, dass die Vereinigten Staaten "irgendwann" das angereicherte Uran des Irans sichern würden. "Nun, wir werden das irgendwann bekommen, zusammen mit allem, was wir wollen", sagte er in einem am Sonntag veröffentlichten Interview der Sendung "Full Measure". Das Material stehe "unter Beobachtung" der USA, behauptete Trump weiter. "Wenn sich jemand dem Ort nähert, werden wir davon erfahren, und wir werden ihn in die Luft jagen."</p><p>Auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verwies darauf: Es gäbe immer noch angereichertes Uran, das aus dem Iran entfernt werden müsse, sagte er in der CBS-Sendung "60 Minutes" laut vorab veröffentlichter Vorschau. So lange dies nicht passiert sei, sei der Krieg nicht beendet. Auf die Frage, wie das hoch angereicherte Uran aus dem Iran entfernt werden solle, sagte Netanjahu: "Man geht hin und holt es heraus." Wie dies genau ablaufen und bis wann das Material aus dem Iran geschafft werden solle, wollte Netanjahu nicht sagen.</p><p></p><p>US-Senator: US-Munitionsvorräte stark aufgebraucht</p><p>Unterdessen warnte ein US-Senator davor, dass die Munitions- und Raketenvorräte des US-Militärs stark aufgezehrt seien. Es sei "schockierend, wie stark wir diese Bestände aufgebraucht haben", sagte Mark Kelly in der CBS-Sendung "Face The Nation". Es werde Jahre dauern, um diese Bestände wieder aufzubauen. Als Mitglied des Streitkräfte-Ausschusses hatte das Pentagon den Senator aus Arizona über bestimmte Munitionsarten informiert – nach Kellys Aussage gehörten dazu etwa Angaben zu Raketen der Typen Tomahawk, ATACMS, SM-3 oder für Patriots. </p><p>Kelly warnte, dass die USA im Falle eines längeren Angriffs nicht in der Lage sein könnten, ihr Land zu verteidigen. Die Vereinigten Staaten würden sich dann in einer schlechteren Lage befinden, "als wir es sonst wären, wenn dieser Krieg im Iran nicht stattgefunden hätte". Er kritisierte, dass Trump die USA in einen Krieg "ohne strategisches Ziel, ohne Plan, ohne Zeitplan" hineingezogen habe.</p><p>Derzeit versucht das Pentagon, eine deutliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben genehmigt zu bekommen. Der Haushaltsentwurf der Trump-Regierung sieht für das Haushaltsjahr 2027 knapp 1,5 Billionen US-Dollar für Verteidigungsausgaben vor. Kelly bezeichnete dies als unverschämt. Das Budget des Pentagons habe bei seinem Start im Senat vor fünfeinhalb Jahren bei 700 Milliarden Dollar gelegen, sagte er weiter bei "Face The Nation".</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Iranische Nobelpreisträgerin Mohammadi für ärztliche Behandlung gegen Kaution freigelassen</title>
      <link>https://www.stern.de/news/iranische-nobelpreistraegerin-mohammadi-fuer-aerztliche-behandlung-gegen-kaution-freigelassen-37386198.html</link>
      <description>Iranische Behörden haben die inhaftierte Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi nach Angaben ihrer Unterstützer wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes gegen Kaution freigelassen. Mohammadi sei am Sonntag zur medizinischen Behandlung nach Teheran gebracht worden, teilte ihre Stiftung am Sonntag mit. Nach einem zehntägigen Krankenhausaufenthalt in Sandschan im Norden des Iran, wo sie ihre Haftstrafe verbüßt, sei Mohammadi "gegen eine hohe Kaution eine Aussetzung der Strafe gewährt" worden.</description>
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      <category>Narges</category>
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      <pubDate>Sun, 10 May 2026 22:32:19 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Iranische Behörden haben die inhaftierte Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi nach Angaben ihrer Unterstützer wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes gegen Kaution freigelassen. Mohammadi sei am Sonntag zur medizinischen Behandlung nach Teheran gebracht worden, teilte ihre Stiftung am Sonntag mit. Nach einem zehntägigen Krankenhausaufenthalt in Sandschan im Norden des Iran, wo sie ihre Haftstrafe verbüßt, sei Mohammadi "gegen eine hohe Kaution eine Aussetzung der Strafe gewährt" worden.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Nobelpreisträgerin sei mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus in <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/teheran-4152408.html" title="Teheran" class="taxonomy-entity place">Teheran</a> gebracht worden, wo sie "von ihrem eigenen Ärzteteam" behandelt werde, hieß es weiter. Die Höhe der Kaution wurde in der Erklärung nicht genannt. </p><p>Unterstützer der 54-jährigen Menschenrechtsaktivistin hatten zuvor gewarnt, Mohammadi könne in Haft sterben. Sie gehen davon aus, dass Mohammadi in den vergangenen Wochen zwei Herzinfarkte erlitten hat. Am Donnerstag hatte das <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/us-aussenministerium-6268572.html" title="US-Außenministerium" class="taxonomy-entity keyword">US-Außenministerium</a> Teheran aufgefordert, Mohammadi "jetzt freizulassen und ihr die Behandlung zukommen zu lassen, die sie braucht".</p><p>Mohammadis in Paris lebender Ehemann Taghi Rahmani erklärte, sie schwebe in Lebensgefahr. "Zwar befindet sie sich derzeit nach einem Zusammenbruch im Krankenhaus, doch eine vorübergehende Verlegung reicht nicht aus." Mohammadi dürfe nie wieder in die Situation zurückkehren, "die ihre Gesundheit ruiniert haben", forderte er mit Blick auf das Gefängnis.</p><p>Mohammadi war in den vergangenen 25 Jahren wegen ihres Einsatzes gegen den Kopftuchzwang und die Todesstrafe im <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/iran-4151910.html" title="Iran" class="taxonomy-entity place">Iran</a> wiederholt vor Gericht gestellt und inhaftiert worden. 2023 wurde sie für ihren Einsatz für die Menschenrechte mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.</p><p>Im Dezember 2024 wurde Mohammadi aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend aus ihrer Haft im Teheraner Evin-Gefängnis entlassen. Im Dezember 2025 wurde sie in der ostiranischen Stadt Maschhad erneut festgenommen, weil sie bei einer Beerdigung Irans geistliche Führung kritisiert hatte. Im Februar teilte Mohammadis Stiftung mit, ihr Gesundheitszustand sei "äußerst besorgniserregend". </p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Debatte um Entlastungen: Söder und Schwesig raten von Entlastungsprämie ab</title>
      <link>https://www.stern.de/politik/deutschland/debatte-um-entlastungen--soeder-und-schwesig-raten-von-entlastungspraemie-ab-37386190.html</link>
      <description>Seltene Einigkeit: Wie CSU-Chef Söder findet auch SPD-Ministerpräsidentin Schwesig, die Entlastungsprämie sollte man abhaken. Beide setzen die Hoffnungen nun auf eine Einkommensteuerreform.</description>
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      <category>Markus Söder</category>
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      <category>Entlastung</category>
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      <category>Cem Özdemir</category>
      <category>Bundestag</category>
      <pubDate>Sun, 10 May 2026 22:15:04 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Seltene Einigkeit: Wie CSU-Chef Söder findet auch SPD-Ministerpräsidentin Schwesig, die Entlastungsprämie sollte man abhaken. Beide setzen die Hoffnungen nun auf eine Einkommensteuerreform.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nach dem Veto des Bundesrates sind die Chancen deutlich gesunken, dass die Entlastungsprämie für Arbeitnehmer doch noch kommt. CSU-Chef <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/markus-soeder-4540406.html" title="Markus Söder" class="taxonomy-entity person">Markus Söder</a> sieht keine Zukunft mehr für sie. Auch die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), rät der schwarz-roten Bundesregierung, sie vom Tisch zu nehmen und besser gleich eine umfassende Einkommensteuerreform anzugehen.</p><p><a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/bundesrat-4539786.html" title="Bundesrat" class="taxonomy-entity organization">Bundesrat</a> stoppte Prämie</p><p>Vorgesehen war ursprünglich, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten bis 30. Juni 2027 freiwillig bis zu 1.000 Euro steuerfrei als <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/entlastung-4175052.html" title="Entlastung" class="taxonomy-entity keyword">Entlastung</a> zahlen können. Die Zahlung sollten sie als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen können, somit wäre der Staat zumindest zum Teil an der Prämie beteiligt. Der Bundesrat stoppte das Vorhaben am Freitag, nur 4 von 16 Ländern stimmten zu. Die Länder waren mit der Gegenfinanzierung nicht einverstanden. Zudem hatte es viel Kritik aus der Wirtschaft an der Prämie gegeben.</p><p>Ob die <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/bundesregierung-4540750.html" title="Bundesregierung" class="taxonomy-entity organization">Bundesregierung</a> nun den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anrufen will, um einen Kompromiss zu finden, ist bislang unklar. Am Dienstag dürfte das Thema Entlastungen im schwarz-roten Koalitionsausschuss diskutiert werden. Äußerungen aus der Koalition deuteten vorab darauf hin, dass dann auch die geplante Einkommensteuerreform eine Rolle spielen dürfte.</p><p>"Gut gemeinte Idee" - aber Widerstand in der Wirtschaft</p><p>Söder, der auch bayerischer Regierungschef ist, sagte am Sonntag im ARD-"Bericht aus Berlin" zur <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/entlastungspraemie-37305052.html" title="Entlastungsprämie" class="taxonomy-entity keyword">Entlastungsprämie</a>: "Ich glaube, die ist vom Tisch." Sie sei eine "gut gemeinte Idee" gewesen, dann aber in der Wirtschaft auf großen Widerstand gestoßen. Der Steuerausfall wäre nach seinen Worten bei fast allen Ländern so hoch gewesen, dass keines mehr eine Chance gesehen habe, zuzustimmen. "Mein Rat ist dringend, davon abzulassen." Das Geld solle man lieber in eine gute Einkommensteuerreform stecken. </p><p>Auch Schwesig sprach sich dagegen aus, das Vorhaben der Prämie weiterzuverfolgen. "Also ich rate der Bundesregierung, das vom Tisch zu nehmen und lieber gleich den richtigen großen Wurf zu machen", sagte sie in der ARD-Sendung "Caren Miosga". Das sei eine Einkommensteuerreform, die vor allem kleine und mittlere Einkommen bis 3.000 Euro entlasten würde. Dabei wäre die Entlastung dauerhaft und würde auch bei allen ankommen. </p><p>Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, zur Mitte der Legislaturperiode die Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen zu senken. Verabredet ist aktuell, dass eine entsprechende Steuerreform zum 1. Januar 2027 in Kraft tritt, die konkreten Pläne und Details dafür liegen aber noch nicht vor.</p><p>Özdemir redet der Bundesregierung ins Gewissen</p><p>Der designierte Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Cem Özdemir (Grüne), forderte die schwarz-rote Bundesregierung eindringlich dazu auf, bei Reformvorhaben an einem Strang zu ziehen. "Wir sind bereit, bei Steuerreform, bei Rentenreform mit anzupacken, aber die Regierung muss jetzt mal bitte schön mit einer Stimme sprechen", sagte er in der ARD. </p><p>Auf die Frage, wie so eine Einkommensteuerreform gelingen solle, wenn die Länder nicht bereit seien, auf eigene Einnahmen zu verzichten, sagte Özdemir: "Klar, man muss die Situation der Kommunen betrachten. Die sind mit dem Rücken an der Wand. Darüber wird man mit Berlin auch reden müssen." Aber breite Schichten der Bevölkerung, insbesondere der Mittelstand, bräuchten eine Entlastung. Die müsse vernünftig gegenfinanziert werden.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Extremsport: Läufer Saatçi erreicht nach 123 Stunden sein Ziel – mehr als einen Tag zu spät</title>
      <link>https://www.stern.de/sport/sportwelt/arda-saat%C3%A7i-erreicht-nach-123-stunden-doch-noch-sein-ziel--37386162.html</link>
      <description>600 Kilometer in 96 Stunden – das hat Läufer Arda Saatçi zwar nicht geschafft. Im Ziel in Los Angeles ist er aber trotzdem angekommen und löste damit auch ein Versprechen ein.</description>
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      <category>Ultralauf</category>
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      <category>Laufen</category>
      <pubDate>Sun, 10 May 2026 22:09:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>600 Kilometer in 96 Stunden – das hat Läufer Arda Saatçi zwar nicht geschafft. Im Ziel in Los Angeles ist er aber trotzdem angekommen und löste damit auch ein Versprechen ein.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Mehr als fünf Tage hat es am Ende gedauert: Der Berliner Läufer Arda Saatçi ist nach mehr als 600 Kilometern und 123 Stunden und 21 Minuten in seinem Ziel im US-Bundesstaat Kalifornien angekommen. Der 28-Jährige erreichte am Sonntag um 14.30 Uhr (Ortszeit) den Santa Monica Pier nahe <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/lifestyle/leute/themen/los-angeles-4540742.html" title="Los Angeles" class="taxonomy-entity place">Los Angeles</a>, wie aus einem Livestream hervorging. Sein ambitioniertes Ziel, bei seinem Lauf in den USA 600 Kilometer in nur 96 Stunden zurückzulegen, verpasste der Extremsportler. </p><p>Saatçi musste den Strapazen sichtbar Tribut zollen. Schoss der Puls in die Höhe, ging er zwischendrin einige Minuten, bevor er wieder zum schnelleren <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/gesundheit/sie-laeuft-er-rennt/themen/laufen-30477002.html" title="Laufen" class="taxonomy-entity keyword">Laufen</a> ansetzte. Kurz vor dem Ziel lief der Läufer teilweise noch eine beeindruckende Geschwindigkeit von etwa sechs Minuten pro Kilometer. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit lag am Ende bei mehr als 12 Minuten pro Kilometer. Am Wegesrand tauchten immer wieder Fans auf, die ihm Mut zusprachen. Einige begleiteten den Berliner auch bei seinem Lauf.</p><p>In einem Post auf Instagram hatte Saatçi angekündigt, dass er in Badwater Basin im Death Valley in <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/lifestyle/leute/themen/kalifornien-4155558.html" title="Kalifornien" class="taxonomy-entity place">Kalifornien</a> starte. Nach Ablauf der 96 Stunden am Samstag – in denen er gut 458 Kilometer zurückgelegt hatte – zeigte er sich enttäuscht und zugleich kämpferisch: Im Gehen hatte er angekündigt, die Sache zu Ende zu bringen, egal wie. Im Ziel erwarte ihn seine Mutter, sagte er. Er habe ihr versprochen, mit ihr am Muttertag ein Eis essen zu gehen. „Das Versprechen werde ich auch halten.“ Wie aus dem Livestream hervorging, war die Strecke wegen Umwegen am Ende 604,5 Kilometer lang.</p><h2>Millionen Follower verfolgten den Lauf von Arda Saatçi</h2><p>Den Lauf des 28-Jährigen schauten sich via Stream Hunderttausende Menschen live an. Sie feuerten ihn an und fieberten mit dem Athleten mit. Dem Extremsportler folgen allein auf YouTube rund 1,5 Millionen Menschen, auf <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/lifestyle/leute/themen/instagram-4188226.html" title="Instagram" class="taxonomy-entity product">Instagram</a> hat er rund zwei Millionen Follower.</p><p>Bei dem Lauf des jungen Berliners wirkte ein riesiges Team mit. Läufer wechselten sich im Schichtdienst ab und filmten Saatçi beim Laufen. Ein Physiotherapeut kümmerte sich um den geschundenen Körper Saatçis. Freunde und Bekannte leisteten moralischen Beistand. Vor dem Lauf hatte sich der Extremsportler mit einer riesigen Menge an Lebensmitteln eingedeckt.</p><p>Neben Schlafmangel und den körperlichen Schmerzen machte dem Läufer vor allem die Hitze entlang der Laufstrecke zu schaffen. Am 15. Mai wird Saatçi in seiner Heimat <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/berlin-4151912.html" title="Berlin" class="taxonomy-entity place">Berlin</a> erwartet.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Hantavirus: Knapp hundert Kreuzfahrt-Passagiere von den Kanaren ausgeflogen</title>
      <link>https://www.stern.de/news/hantavirus--knapp-hundert-kreuzfahrt-passagiere-von-den-kanaren-ausgeflogen-37385736.html</link>
      <description>Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" sind erste evakuierte Passagiere und Besatzungsmitglieder in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Sondermaschinen brachten am Sonntag die ersten Betroffenen nach Spanien, Frankreich, Großbritannien und Kanada. Vier Deutsche landeten gemeinsam mit weiteren Betroffenen in einer niederländischen Maschine in Eindhoven. Nach spanischen Angaben wurden am ersten Tag der Evakuierungen insgesamt 94 Menschen mit 19 verschiedenen Nationalitäten ausgeflogen.</description>
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      <category>Kreuzfahrtschiff</category>
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      <pubDate>Sun, 10 May 2026 22:08:28 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" sind erste evakuierte Passagiere und Besatzungsmitglieder in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Sondermaschinen brachten am Sonntag die ersten Betroffenen nach Spanien, Frankreich, Großbritannien und Kanada. Vier Deutsche landeten gemeinsam mit weiteren Betroffenen in einer niederländischen Maschine in Eindhoven. Nach spanischen Angaben wurden am ersten Tag der Evakuierungen insgesamt 94 Menschen mit 19 verschiedenen Nationalitäten ausgeflogen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Drei Passagiere des Schiffs waren in den vergangenen Wochen am Hantavirus gestorben, darunter eine Deutsche. Unter den rund 150 Insassen des <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/themen/kreuzfahrtschiff-4158598.html" title="Kreuzfahrtschiff" class="taxonomy-entity keyword">Kreuzfahrtschiffs</a> wurden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO drei weitere Infektionen mit dem von Mensch zu Mensch übertragbaren Anden-Hantavirus nachgewiesen, zudem gibt es zwei Verdachtsfälle.</p><p>Mit einer <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/sondermaschine-4176790.html" title="Sondermaschine" class="taxonomy-entity keyword">Sondermaschine</a> wurden am Sonntagmorgen zunächst 14 spanische Passagiere und Besatzungsmitglieder zu einem Militärflughafen nach Madrid geflogen und in ein Armeekrankenhaus gebracht.</p><p>Am Nachmittag landete eine Maschine mit fünf Franzosen nördlich von <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/paris-4154732.html" title="Paris" class="taxonomy-entity place">Paris</a>. Am Abend gab Premierminister Sébastien Lecornu bekannt, dass einer der Franzosen Krankheitssymptome habe. Die Kreuzfahrtpassagiere sollten zunächst für drei Tage in einer Klinik unter Quarantäne gestellt und gründlich untersucht werden und sich anschließend 45 Tage zu Hause isolieren.</p><p>Vier deutsche Insassen des Schiffs landeten am Abend im niederländischen <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/eindhoven-4196818.html" title="Eindhoven" class="taxonomy-entity place">Eindhoven</a>. An Bord der Maschine waren nach Angaben des spanischen Katastrophenschutzes auch acht Niederländer, sowie Insassen aus Belgien, Griechenland, Guatemala und Argentinien.</p><p>Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sollten die vier Deutschen in den <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/niederlande-4152172.html" title="Niederlande" class="taxonomy-entity place">Niederlanden</a> von Vertretern des Ständigen Arbeitskreises der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger (Stakob) in Empfang genommen und anschließend nach Deutschland gebracht werden.</p><p>Das niederländische Außenministerium erklärte, die niederländischen Insassen der Maschine würden in ihre Heimatorte gebracht und dort unter häusliche Quarantäne gestellt. Die Passagiere aus anderen Ländern sollten in eine "Quarantäneeinrichtung" gebracht werden. Alle Betroffenen müssen demnach rund sechs Wochen in Quarantäne bleiben.</p><p>Laut einer Liste der "Hondius"-Reederei befanden sich zuletzt sechs Deutsche an Bord des Kreuzfahrtschiffes; eine weitere Deutsche war Anfang des Monats am Hantavirus gestorben. Ihre Leiche bleibt an Bord des Schiffes, das am Montagabend mit den verbliebenen Besatzungsmitgliedern seine Fahrt in Richtung Niederlande fortsetzen soll.</p><p>In Manchester landete ein Flugzeug mit 20 Briten an Bord, wie im TV zu sehen war. Sie sollten in ein Krankenhaus nahe Liverpool gebracht werden für Tests und eine erste Quarantäne.</p><p>Die in blaue Schutzanzüge gehüllten evakuierten Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden im Industriehafen von Teneriffa zunächst mit kleinen Booten an Land und dann mit Bussen zum Flughafen gebracht, wo sie an Bord der bereitstehenden Sondermaschinen gingen.</p><p>Zuvor waren alle Insassen der "Hondius" an Bord noch einmal untersucht worden, wie die spanische Gesundheitsministerin Mónica García Gómez betonte. Sie sprach von einem "ziemlich intensiven" ersten Tag und sagte, für Montagnachmittag seien zwei weitere Flüge nach Australien und in die Niederlande vorgesehen.</p><p>Die Evakuierten gelten laut WHO aufgrund der langen Inkubationszeit des Hantavirus von bis zu sechs Wochen als "Hochrisikokontakte" und müssen 42 Tage unter Beobachtung bleiben. Zugleich betont die WHO, dass das Risiko für die Allgemeinbevölkerung "absolut gering" sei.</p><p>WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hatte die Evakuierung der "Hondius" zur Chefsache gemacht und war eigens nach Teneriffa gereist. In einem offenen Brief an die Bewohner der Insel bemühte er sich, Sorgen zu zerstreuen: "Dies ist kein neues Covid", betonte er mit Blick auf die Corona-Pandemie.</p><p>Gegen das Hantavirus, das schwere Atemwegserkrankungen und Nierenprobleme verursachen kann, gibt es keine Impfung. Mit Medikamenten lassen sich nur die Symptome bekämpfen, nicht jedoch die Ursache.</p><p>Die "Hondius" war am 1. April in Ushuaia im Süden Argentiniens zu einer Atlantik-Kreuzfahrt aufgebrochen. Ein erster Passagier aus den Niederlanden starb nach Angaben des Kreuzfahrtunternehmens Oceanwide Expeditions am 11. April an Bord. Seine Frau ging am 24. April auf der Insel St. Helena im Südatlantik von Bord, um die Leiche ihres Mannes in die Heimat zu begleiten. Zwei Tage später starb sie nach einem Flug nach Johannesburg im Krankenhaus. Am 2. Mai starb eine deutsche Passagierin an Bord der "Hondius".</p><p>Die WHO vermutet, dass sich der zuerst gestorbene Niederländer mit dem Hantavirus infizierte, bevor er an Bord ging und sich das Virus anschließend an Bord von Mensch zu Mensch verbreitete. Nach Angaben des argentinischen Gesundheitsministeriums hatte das niederländische Paar seit Ende November Argentinien, Chile und Uruguay bereist. </p><p>In mehreren Ländern haben die Behörden die Suche nach möglichen Kontaktpersonen von "Hondius"-Passagieren aufgenommen. Eine Deutsche, die mit der später verstorbenen Deutschen Kontakt hatte und bereits vor ein paar Tagen von Bord geholt wurde, wurde im Universitätsklinikum Düsseldorf negativ auf das Hantavirus getestet.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Sachsen-Anhalts Regierungschef: Ministerpräsident Schulze: mehr Druck auf Leistungsbezieher</title>
      <link>https://www.stern.de/gesellschaft/regional/sachsen-anhalt/sachsen-anhalts-regierungschef--ministerpraesident-schulze--mehr-druck-auf-leistungsbezieher-37386186.html</link>
      <description>Gemeinnützige Arbeit oder zum Beispiel in der Erntezeit aufs Feld: Sachsen-Anhalts Regierungschef will, dass erwerbsfähige Bürgergeldempfänger mehr zum Arbeiten gedrängt werden.</description>
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      <category>Sachsen-Anhalt</category>
      <category>Sven Schulze</category>
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      <category>CDU</category>
      <category>Rheinische Post</category>
      <pubDate>Sun, 10 May 2026 22:05:04 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Gemeinnützige Arbeit oder zum Beispiel in der Erntezeit aufs Feld: Sachsen-Anhalts Regierungschef will, dass erwerbsfähige Bürgergeldempfänger mehr zum Arbeiten gedrängt werden.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p><a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/sachsen-anhalt-4155436.html" title="Sachsen-Anhalt" class="taxonomy-entity place">Sachsen-Anhalts</a> Ministerpräsident Sven Schulze fordert einen stärkeren Druck auf Bürgergeldempfänger. "Es gibt zu viele Fälle, in denen Leistungen bezogen werden, ohne dass eine Gegenleistung eingefordert wird", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post". Das sei unfair etwa gegenüber denen, die es finanzierten. "Wer voll erwerbsfähig ist, Montag bis Freitag zu Hause sitzt und gar nichts macht, darf künftig nicht einfach so weitermachen. Wir müssen gemeinnützige Arbeit anbieten – und stärker dazu drängen."</p><p>In Sachsen-Anhalt gebe es Tausende offene Stellen und viele, die arbeiten könnten, es aber nicht täten. Als Beispiel nannte er Jobs in der Erntezeit - die Helfer kämen aber meist aus Osteuropa. "Warum nutzen wir dieses Potenzial nicht auch bei denen, die derzeit Leistungen beziehen?" Es gebe zu viele Ausreden, warum Arbeit nicht angenommen werde. "Die Rechtslage ändert sich, und ich werde das durchsetzen."</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Collien Fernandes: „Ich weiß nicht, ob ich einer Frau nach meinen Erfahrungen sagen würde: Zeig ihn an!“</title>
      <link>https://www.stern.de/kultur/collien-fernandes-im-interview--warum-sie-gerade-wenig-licht-sieht-37382150.html</link>
      <description>Wie schwer fiel es ihr, den Vater ihrer Tochter anzuzeigen? Warum ist sie nach Veröffentlichung der Vorwürfe gegen Christian Ulmen so ernüchtert? Und wie steht sie all das durch? Ein Gespräch.</description>
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      <category>Collien Fernandes</category>
      <category>Christian Ulmen</category>
      <category>Sexuelle Gewalt</category>
      <category>Rechtsstreit</category>
      <pubDate>Sun, 10 May 2026 22:01:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Christine Zerwes</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Forsa-Umfrage: Deutsche sind für Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus</title>
      <link>https://www.stern.de/politik/deutschland/strasse-von-hormus--deutsche-fuer-einsatz-zur-sicherung-der-schifffahrt-37385294.html</link>
      <description>Ein gefährlicher Auftrag: Minenräumung in der Straße von Hormus. Doch die Bundesbürger stehen hinter der Regierung, sie wollen eine deutsche Beteiligung an freier Schifffahrt.</description>
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      <category>Straße von Hormus</category>
      <category>Forsa</category>
      <category>Minenräumung</category>
      <category>Bundesregierung</category>
      <category>Friedrich Merz</category>
      <category>Bundestag</category>
      <pubDate>Sun, 10 May 2026 22:01:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ein gefährlicher Auftrag: Minenräumung in der Straße von Hormus. Doch die Bundesbürger stehen hinter der Regierung, sie wollen eine deutsche Beteiligung an freier Schifffahrt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Bundesregierung diskutiert seit einigen Wochen die deutsche Beteiligung an einer Militärmission zur Sicherung der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/strasse-von-hormus-4134454.html" title="Straße von Hormus" class="taxonomy-entity place">Straße von Hormus</a>. Die Bereitschaft dazu hatte Bundeskanzler Friedrich Merz mehrfach erklärt. Voraussetzungen für eine solche Beteiligung sind das Ende der Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran, ein tragfähiges militärisches Konzept, etwa durch eine UN-Resolution, sowie die Zustimmung des Bundestags. Auch wenn die Bedingungen für einen solchen Einsatz nach wie vor unklar sind, stehen die Deutschen in dieser Frage hinter ihrer Regierung. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des <em>stern </em>und RTL sind 51 Prozent dafür, 44 Prozent dagegen. Fünf Prozent antworteten mit „weiß nicht“. Damit liegen die Zustimmungswerte ähnlich hoch wie Mitte April. Bereits damals war die Hälfte der Bundesbürger für den Einsatz von deutschen Minenräumbooten im Nahen Osten. </p><p>Anfang Mai entsandte die Marine das Minenjagdboot „Fulda“ von Kiel ins Mittelmeer. Bei einem Beschluss für den Einsatz könnten die rund 45 Soldaten an Bord, darunter auch Minentaucher, in der Straße von Hormus unter Wasser nach Sprengstoff suchen und diesen entschärfen.</p><h2>Straße von Hormus: Vor allem Anhänger der Grünen für Beteiligung</h2><p>Geteilt über einen solchen Einsatz ist die Meinung zwischen Ost und West: Während Westdeutsche mehrheitlich dafür sind (52 Prozent), lehnen Ostdeutsche dies überwiegend ab (53 Prozent). Am häufigsten wären Anhänger der CDU/CSU, der Grünen und auch der SPD für eine deutsche Beteiligung an einer Mission zur <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/themen/sicherung-4141040.html" title="Sicherung" class="taxonomy-entity keyword">Sicherung</a> der freien Schifffahrt. Am deutlichsten ist die Zustimmung bei den Anhängern der Grünen, von ihnen sagen 77 Prozent Ja zu einer Beteiligung an einer Hormus-Mission. Von den Anhängern der AfD sprechen sich fast drei Viertel dagegen aus (73 Prozent). Und auch unter den Anhängern der Linkspartei überwiegt der Anteil der Skeptiker: 48 Prozent sagen Nein zu einer deutschen Beteiligung, 39 Prozent Ja.</p><p><em>Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte 1009 Deutsche für die repräsentative Erhebung für den stern und den Sender RTL am 7. und 8. Mai 2026. Die mögliche Fehlerquote liebt bei plus/minus drei Prozentpunkten.</em></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Nur mit dir zusammen: Schauspieldebüt für Vanessa Mai</title>
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      <description>Dieses Vater-Tochter-Drama wurde Schlagerprinzessin Vanessa Mai 2020 auf den durchtrainierten Leib geschneidert. "Tatort"-Kommissar und Hobby-Musiker Axel Prahl gab darin ihren Senior. Natürlich spielt das Ganze im Musikbusiness – und ist richtig toll geworden.</description>
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      <pubDate>Sun, 10 May 2026 22:00:04 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Dieses Vater-Tochter-Drama wurde Schlagerprinzessin Vanessa Mai 2020 auf den durchtrainierten Leib geschneidert. "Tatort"-Kommissar und Hobby-Musiker Axel Prahl gab darin ihren Senior. Natürlich spielt das Ganze im Musikbusiness – und ist richtig toll geworden.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nicht jeder Genre-fremde Star ist zum Schauspieler geboren. Manchmal geht es sogar ziemlich in die Hose, wenn Sänger, Sportlerin und Co. sich denken: "Mensch, mal so einen Film zu drehen, mit mir in der Hauptrolle, das stelle ich mir irgendwie ziemlich spannend vor." Man erinnert sich – oder auch nicht – an das Katarina Witt-Vehikel "Der Feind in meinem Leben", das 2013 bei SAT.1 lief. In dem Stalker-Thriller sollte die ehemalige Weltklasse-Eiskunstläuferin sich selbst spielen (sie wurde laut Drehbuch von einem Fan bedroht), was der ansonsten ja recht kommunikativen Sächsin doch ziemlich hölzern geriet.</p><p>Vanessa Mai, einem der damals wie heute hellsten Sterne am deutschen Schlagerfirmament, schrieb Drehbuchautorin Judith Westermann ("Fischer sucht Frau") 2020 im Auftrag des Ersten ebenfalls eine Geschichte, in der sie sich weitgehend selbst spielen darf: eine junge, authentische Pop-Queen in der Maschinerie des Musikbusiness, die unter diesem Druck leidet.</p><p>Seit dem durchaus beachtlichen Film "Nur mit dir zusammen", den das Erste nun noch einmal nach einem langen ESC-Abend zeigt, kam in Sachen Schauspiel bei Vanessa Mai nicht mehr viel hinzu. Stattdessen konzentriert sich die mittlerweile 33-Jährige voll auf ihre Musikkarriere. Im Oktober 2025 erschien ihr bislang letztes Album "Traumfabrik", mit dem sie ab Mitte September 2026 auf Tour sein wird.</p><h2>Eine Spenderniere für Vanessa Mai?</h2><p>Doch zurück zum Film von 2020: Wegen einer geheim gehaltenen Nierenerkrankung von Sängerin Juli (Mai) steht deren erste große Tour durch große Hallen auf dem Spiel. Der Star benötigt schnell eine Spenderniere, die nur ihr einziger, noch lebender enger Verwandter liefern kann: Vater Wim (Axel Prahl), zu dem Juli seit der Kindheit keinen Kontakt mehr hat. Damals hatte der 80er-Jahre-Kultrockstar seine Familie verlassen. Ebenso blöd ist, dass Juli gerade durch einen Song in aller Munde ist, den sie ihrem "toten Vater" gewidmet hat. Heimlich wird dennoch Kontakt zum zurückgezogen in seiner Villa lebenden Wim aufgenommen. Der verlangt als Gegenleistung für die Organspende, dass ihn seine Tochter durch Besuche bei ihm näher kennenlernt.</p><p>Julis gutaussehender Doktor Mateusz (Ferdinand Seebacher) befürwortet diesen Plan. Werden sich Vater und Tochter näherkommen und ihren Konflikt lösen? Wie bekommt man Managerin Tine (Elena Uhlig) dazu, endlich die privaten Bedürfnisse ihres Schützlings zu respektieren? Und werden Axel Prahl und Vanessa Mai gemeinsam singen?</p><h2>Sanfte Seitenhiebe aufs Musikbusiness</h2><p>Mit sanften Seitenhieben auf das Pop-Business, mit ein paar Songs, Romantik und einer durchaus erfrischend spielenden Vanessa Mai läuft dieses Vater-Tochter-Drama zielsicher auf eine Auflösung zu, die der ein oder andere Romantic-Film-Kenner bereits zu Anfang ahnen wird. Fast schon so, als hätte es ein mogulhafter PR-Stratege im Hintergrund geplant, "outete" sich auch Vanessa Mai selbst einige Monate vor dem Film als Burnout-Kandidatin, weil sie im Druck des Business sich selbst zu verlieren drohte.</p><p>Kurze Zeit später spielt sie nun eine Sängerin, der vom Management einiges an verkaufsfördernden Falschheiten in die offizielle Biografie geschrieben wird. So muss Juli mit einem Schlager-Posterboy eine Liebesbeziehung offiziell am Leben erhalten, obwohl man sich schon längst getrennt hat. Doch andererseits ist alles nicht so schlimm: Diese Juli liebt Musik und will ihren Traum natürlich weiter leben.</p><p>Trotz ziemlich viel Klischee Vanessa Mai positiv aufm, sie spielt ihr Drama angenehm zurückhaltend. Die schlechte Laune, die ihr das Misstrauen dem Vater gegenüber sowie ihre gesundheitliche Lebenskrise bereiten, kommen erstaunlich geerdet und authentisch im Film rüber. Und Axel Prahl? Für den "Tatort"-Star ist die Rolle natürlich ein Heimspiel. Als auf dem Millionärs-Altenteil abhängender, grüne Smoothies trinkender Kultrocker, darf er ein wenig auf der geliebten Gitarre herumklampfen und mit dem Schlagertöchterchen ein, zwei Lieder singen. Wer Prahl, der früher selbst unbedingt Musiker werden wollte, ein wenig kennt, weiß, dass er Rollen mit Musikauftritten kaum ablehnen kann.</p><p>Musste er auch nicht! "Nur mit dir zusammen" gehört einerseits in jene Kategorie "leichte Unterhaltung", die der Zuschauer schnell wieder vergessen hat. Für das romantische Drama von Stefan Bühling, der auch die bezaubernde VOX-Serie "Das Wichtigste im Leben" auf dem Regiestuhl verantwortete, müssen sich weder die ARD noch Schlagerstar Vanessa Mai schämen. Sich selbst zu spielen, kann manchmal auch funktionieren.</p><p><strong>Nur mit dir zusammen – Sa. 16.05. – ARD: 01.35 Uhr</strong></p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Eric Leimann</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Kalenderblatt: Was geschah am 11. Mai?</title>
      <link>https://www.stern.de/panorama/kalenderblatt--was-geschah-am-11--mai--37386166.html</link>
      <description>Tag für Tag gibt es Ereignisse, Anekdoten, Geburts- oder Sterbetage, an die erinnert werden soll.</description>
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      <category>Kalenderblatt</category>
      <category>SPD</category>
      <category>Saskia Esken</category>
      <category>Sterbetage</category>
      <category>Berlin</category>
      <category>Lars Klingbeil</category>
      <category>Koalitionsvertrag</category>
      <category>Bärbel Bas</category>
      <category>Muhterem Aras</category>
      <pubDate>Sun, 10 May 2026 21:55:04 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Tag für Tag gibt es Ereignisse, Anekdoten, Geburts- oder Sterbetage, an die erinnert werden soll.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Das aktuelle <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/kalenderblatt-6392196.html" title="Kalenderblatt" class="taxonomy-entity keyword">Kalenderblatt</a> für den 11. Mai 2026</p><p>Namenstag</p><p>Gangolf, Joachim, Mamertus</p><p>Historische Daten</p><p>2025 - Nach wochenlangen Spekulationen kündigt die <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/spd-4541456.html" title="SPD" class="taxonomy-entity organization">SPD</a>-Vorsitzende Saskia Esken ihren Rückzug aus dem Spitzenamt an. Esken hatte an der Seite des Co-Vorsitzenden Lars Klingbeil den Koalitionsvertrag mit der Union ausgehandelt, ging bei der Verteilung der Ministerposten aber leer aus. An der SPD-Spitze wird ihr Arbeitsministerin Bärbel Bas nachfolgen.</p><p>2016 - Der Stuttgarter Landtag wählt die Grüne <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/news2/themen/muhterem-aras-6845756.html" title="Muhterem Aras" class="taxonomy-entity person">Muhterem Aras</a> zu seiner neuen Präsidentin. Die türkischstämmige Politikerin ist die erste Muslimin an der Spitze eines Landesparlaments.</p><p>2006 - Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/berlin-4151912.html" title="Berlin" class="taxonomy-entity place">Berlin</a> legt einen schwachen Börsenstart hin. Die Aktie fällt im Frankfurter Xetra-Handel deutlich unter den Ausgabepreis von 12 Euro und notiert zum Handelsschluss bei 11,25 Euro.</p><p>1981 - Der hessische Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry (FDP) wird in Frankfurt am Main ermordet. Zu dem Anschlag bekennen sich die terroristischen "Revolutionären Zellen".</p><p>1916 - Albert Einstein veröffentlicht "Die Grundlage der allgemeinen Relativitätstheorie" in den Annalen der Physik. Einsteins Manuskript erreicht den Verlag am 20. März 1916. Der Aufsatz erscheint in Heft 7 der Zeitschrift, das am 11. Mai 1916 ausgegeben wird.</p><p>Geburtstage</p><p>1988 - Severin Freund (38), deutscher Skispringer, Sieger im Gesamtweltcup 2014/15, Team-Olympiasieger 2014, zahlreiche Medaillen bei Weltmeisterschaften</p><p>1964 - Tina Hassel (62), deutsche Fernsehjournalistin (ARD-Hauptstadtstudioleiterin 2015-2024)</p><p>1941 - Eric Burdon (85), britischer Bluessänger, bekannt geworden mit seinen Bands The Animals ("House Of The Rising Sun") und War ("Spill The Wine")</p><p>1901 - Rose Ausländer, deutsch- und englischsprachige Lyrikerin (Gedichtband "Der Regenbogen"), gest. 1988</p><p>Todestage</p><p>1981 - Bob Marley, jamaikanischer Reggae-Musiker ("No Woman No Cry", "I Shot the Sheriff"), geb. 1945</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Nach Hantavirus-Ausbruch: Deutsche Passagiere der „Hondius“ unterwegs nach Frankfurt</title>
      <link>https://www.stern.de/gesundheit/hantavirus--deutsche-passagiere-der--hondius--unterwegs-nach-frankfurt-37386048.html</link>
      <description>Vier deutsche Passagiere der „Hondius“ werden nach dem Hantavirus-Ausbruch per Sondertransport nach Frankfurt gebracht. Dort folgt die Weiterreise in die Quarantäne.</description>
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      <category>Hantavirus</category>
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      <category>Teneriffa</category>
      <category>Kreuzfahrtschiff</category>
      <pubDate>Sun, 10 May 2026 21:42:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Vier deutsche Passagiere der „Hondius“ werden nach dem Hantavirus-Ausbruch per Sondertransport nach Frankfurt gebracht. Dort folgt die Weiterreise in die Quarantäne.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die vier in die Niederlande ausgeflogenen deutschen Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs sind auf dem Weg nach Frankfurt. Mehrere Rettungswagen brachen am späten Abend vom militärischen Teil des Flughafen Eindhoven aus Richtung Deutschland auf. Für den Transport wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr Essen und der Feuerwehr Frankfurt angefordert, ein weiterer Rettungswagen kam aus Dortmund.</p><p>Der sogenannte Sonderisoliertransport bringt die Passagiere nach Frankfurt. Von dort werden sie anschließend zur Quarantäne in die jeweiligen Bundesländer gebracht. Über die Maßnahmen entscheiden die zuständigen Gesundheitsämter.</p><p>Mit einem von der Kanaren-Insel Teneriffa kommenden Flugzeug waren insgesamt 26 Passagiere und Crewmitglieder der „Hondius“ eineinhalb Stunden zuvor in Eindhoven gelandet. Neben den vier Deutschen sowie Niederländern befanden sich auch Belgier und Griechen an Bord, alle ohne Symptome, wie das spanische Gesundheitsministerium vor dem Abflug mitteilte.</p><h2>Hantavirus-Spezialisten sollen Passagiere untersuchen</h2><p>Am Flughafen in Eindhoven warteten Spezialisten auf die Evakuierten, um sie medizinisch zu untersuchen. Die niederländischen Passagiere wurden anschließend nach Hause gebracht, wo sie sich sechs Wochen lang in häusliche Quarantäne begeben müssen. </p><p>Einer der deutschen Passagiere soll später in die Berliner Charité gebracht werden. Nach Angaben der zuständigen Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit zeigt die Person bisher keine Symptome und kommt „aus der Region Berlin-Brandenburg“. Eine symptomfreie deutsche Kontaktperson von der „Hondius“ soll in Baden-Württemberg in häusliche Quarantäne gehen. Das teilte das Sozial- und Gesundheitsministerium in Stuttgart am Abend mit.</p><p>Noch vor dem Abflug der Maschine nach Eindhoven waren im Rahmen der Evakuierungsaktion auf der spanischen Urlaubsinsel drei Flugzeuge jeweils mit Spaniern, Franzosen und Kanadiern gestartet. Weitere Maschinen aus Großbritannien, Irland, der Türkei und den USA folgten. Am Montag sollen eine weitere Maschine aus den Niederlanden sowie ein Flugzeug aus Australien zum Einsatz kommen.</p><h2>„Hondius“ fährt weiter nach Rotterdam</h2><p>Die „Hondius“ war am frühen Sonntagvormittag in den Hafen von Granadilla auf Teneriffa eingefahren. Auf dem Kreuzfahrtschiff waren zuletzt insgesamt 140 bis 150 Reisegäste, Besatzungsmitglieder und begleitende Experten aus 23 Ländern. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums war darunter eine mittlere einstellige Zahl von deutschen Staatsangehörigen. Nach Angaben des Schiffsbetreibers Oceanwide waren insgesamt sechs Deutsche an Bord.</p><p>Laut den jüngsten Angaben der WHO gibt es sechs bestätigte Hantavirus-Fälle und zwei Verdachtsfälle. Drei dieser acht Personen sind gestorben. Bei ihnen handelt es sich um ein älteres Ehepaar aus den Niederlanden und eine Frau aus Deutschland. Die WHO vermutet, dass die Infektionskette von dem niederländischen Ehepaar ausging, das sich vor der Einschiffung in Argentinien noch an Land angesteckt haben könnte.</p><p>Sobald die Menschen von Bord sind, soll die «Hondius» ihre Fahrt mit einem Teil der Crew sofort fortsetzen und Richtung Niederlande steuern, unter deren Flagge sie fährt. Erst nach der Ankunft im Hafen Rotterdam soll der Leichnam der an Bord gestorbenen Deutschen vom Schiff gebracht werden. Auch die Desinfektion des Schiffes wird in den Niederlanden vorgenommen. Bis nach Rotterdam ist die „Hondius“ rund fünf Tage unterwegs. Wann sie dort ankommen soll, ist noch nicht bekannt.</p><p><em>Dieser Artikel wurde aktualisiert.</em></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Vorfahrt genommen: Von Autofahrerin übersehen – Motorradfahrer schwer verletzt</title>
      <link>https://www.stern.de/gesellschaft/regional/mecklenburg-vorpommern/vorfahrt-genommen--von-autofahrerin-uebersehen---motorradfahrer-schwer-verletzt-37386156.html</link>
      <description>Eine Seniorin nimmt einem Motorradfahrer beim Abbiegen die Vorfahrt. Es kommt zum Zusammenstoß mit schweren Folgen für den 49-Jährigen.</description>
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      <category>Motorradfahrer</category>
      <category>Vorfahrt</category>
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      <category>Pasewalk</category>
      <category>Zusammenstoß</category>
      <category>Landkreis Vorpommern-Greifswald</category>
      <pubDate>Sun, 10 May 2026 21:38:34 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Eine Seniorin nimmt einem Motorradfahrer beim Abbiegen die Vorfahrt. Es kommt zum Zusammenstoß mit schweren Folgen für den 49-Jährigen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Bei dem Zusammenstoß mit einem Auto ist ein 49 Jahre alter <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/auto/news/themen/motorradfahrer-6403340.html" title="Motorradfahrer" class="taxonomy-entity keyword">Motorradfahrer</a> in Pasewalk (Landkreis Vorpommern-Greifswald) schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte die 78 Jahre alte Fahrerin des Autos am frühen Sonntagabend auf einer Straße nach links abbiegen wollen. Dabei übersah sie den auf der Gegenfahrbahn fahrenden Motorradfahrer, dem sie demnach die Vorfahrt nahm.</p><p>Beim <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/zusammenstoss-4131002.html" title="Zusammenstoß" class="taxonomy-entity keyword">Zusammenstoß</a> der beiden Fahrzeuge erlitt der 49-Jährige schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten den Mann daraufhin in eine Klinik.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Barca-Trainer: Hansi Flick wird Meister – und trauert um seinen Vater</title>
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      <description>Ganz nah lagen Freude und Trauer bei Hansi Flick beieinander: Am Sonntag wurde der Tod seines Vaters bekannt. Stunden später holte er mit dem FC Barcelona die Meisterschaft.</description>
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      <category>Real Madrid</category>
      <pubDate>Sun, 10 May 2026 21:35:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ganz nah lagen Freude und Trauer bei Hansi Flick beieinander: Am Sonntag wurde der Tod seines Vaters bekannt. Stunden später holte er mit dem FC Barcelona die Meisterschaft.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p><a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/hansi-flick-4150298.html" title="Hansi Flick" class="taxonomy-entity person">Hansi Flick</a> erlebte am Sonntagabend ein wahres Wechselbad der Gefühle. Der deutsche Trainer des FC Barcelona konnte am 35. Spieltag seine zweite Meisterschaft mit den Katalanen feiern. Nach dem 2:0 im „Clasico“ gegen den Verfolger und Erzrivalen Real Madrid ist Barca für die Madrilenen nicht mehr einzuholen.</p><p>Doch nach Feiern war Flick nur sehr eingeschränkt zumute. Bei dem früheren Bundestrainer lagen Freude und Leid an diesem Tag sehr eng beieinander: Nur wenige Stunden vor dem Spiel war bekannt geworden, dass Flicks Vater gestorben ist. Der Verein gab dies am <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/gesellschaft/regional/themen/sonntag-31542808.html" title="Sonntag" class="taxonomy-entity event">Sonntag</a> auf X bekannt.</p><p>„Der FC Barcelona und die ganze blaugrana Familie möchten Hansi Flick unser Beileid zum Tod seines Vaters aussprechen. Wir teilen deinen Schmerz und stehen dir und deiner Familie in diesem schweren Moment bei“, hieß es auf dem <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/fc-barcelona-4151964.html" title="FC Barcelona" class="taxonomy-entity organization">Barca</a>-Account.</p><h2>Hansi Flicks Vater förderte und forderte</h2><p>Trotz des schweren Schicksalsschlags entschied sich Flick dafür, in dem wichtigen Spiel an der Seitenlinie zu stehen. Barca benötigte gegen Real mindestens ein Unentschieden, um die Meisterschaft in La Liga vorzeitig klarzumachen. Vor dem Anpfiff gab es eine Schweigeminute für Flicks Vater. Der Barcelona-Trainer wurde von den Fans mit Sprechchören gefeiert, auch Spieler des Gegners trösteten ihn. Real Madrid sprach Flick zudem auf seiner Website sein Beileid aus.</p><p>Flick hatte 2022 – damals noch als Bundestrainer – in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ über die Beziehung zu seinem Vater gesprochen. „Ich bin meinem Vater sehr dankbar für alles, was er mir ermöglicht hat, und ich weiß ja auch, wie das gemeint war. Aber es war nicht immer leicht“, sagte er.</p><p>Sein Vater habe ihn stark gefördert, schrieb der 61-Jährige in seiner Autobiografie, berichtet aber auch von Konflikten: „Mein Vater nahm Niederlagen und Fehler zu dieser Zeit oftmals persönlich und ließ mich das auch spüren. Damals habe ich darunter gelitten, wobei ich meinen Eltern und vor allem meinem Vater nie einen Vorwurf machen würde.“</p><p><strong>Quellen: </strong><a rel="noopener" target="_blank" href="https://x.com/FCBarcelona/status/2053446578724012156" class="external-link">FC Barcelona</a>, <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.realmadrid.com/en-US/news/club/announcements/comunicado-oficial-fallecimiento-del-padre-de-hansi-flick-10-05-2026" class="external-link">Real Madrid</a>, <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/sport/hansi-flick-dfb-vater-interview-e134221/" class="external-link">„Süddeutsche Zeitung“</a></p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Eugen Epp</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Hantavirus-Ausbruch: Deutsche "Hondius"-Passagiere auf dem Weg nach Frankfurt</title>
      <link>https://www.stern.de/panorama/hantavirus-ausbruch--deutsche--hondius--passagiere-auf-dem-weg-nach-frankfurt-37384542.html</link>
      <description>Vier deutsche Passagiere der "Hondius" werden nach dem Hantavirus-Ausbruch per Sondertransport nach Frankfurt gebracht. Dort folgt die Weiterreise in die Quarantäne.</description>
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      <category>Frankfurt</category>
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      <pubDate>Sun, 10 May 2026 21:31:45 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Vier deutsche Passagiere der "Hondius" werden nach dem Hantavirus-Ausbruch per Sondertransport nach Frankfurt gebracht. Dort folgt die Weiterreise in die Quarantäne.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die vier in die Niederlande ausgeflogenen deutschen Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs sind auf dem Weg nach <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/frankfurt-4191612.html" title="Frankfurt" class="taxonomy-entity place">Frankfurt</a>. Mehrere Rettungswagen brachen am späten Abend vom militärischen Teil des Flughafen Eindhoven aus Richtung Deutschland auf. Für den Transport wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr Essen und der Feuerwehr Frankfurt angefordert, ein weiterer Rettungswagen kam aus Dortmund.</p><p>Der sogenannte Sonderisoliertransport bringt die Passagiere nach Frankfurt. Von dort werden sie anschließend zur Quarantäne in die jeweiligen Bundesländer gebracht. Über die Maßnahmen entscheiden die zuständigen Gesundheitsämter.</p><p>Mit einem von der Kanaren-Insel Teneriffa kommenden Flugzeug waren insgesamt 26 Passagiere und Crewmitglieder der "Hondius" eineinhalb Stunden zuvor in <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/eindhoven-4196818.html" title="Eindhoven" class="taxonomy-entity place">Eindhoven</a> gelandet. Neben den vier Deutschen sowie Niederländern befanden sich auch Belgier und Griechen an Bord, alle ohne Symptome, wie das spanische Gesundheitsministerium vor dem Abflug mitteilte.</p><p>Gesundheitscheck für Evakuierte nach Landung</p><p>Am Flughafen in Eindhoven warteten Spezialisten auf die Evakuierten, um sie medizinisch zu untersuchen. Die niederländischen Passagiere wurden anschließend nach Hause gebracht, wo sie sich sechs Wochen lang in häusliche Quarantäne begeben müssen. </p><p></p><p>Einer der deutschen Passagiere soll später in die Berliner Charité gebracht werden. Nach Angaben der zuständigen Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit zeigt die Person bisher keine Symptome und kommt "aus der Region Berlin-Brandenburg". Eine symptomfreie deutsche Kontaktperson von der "Hondius" soll in Baden-Württemberg in häusliche Quarantäne gehen. Das teilte das Sozial- und <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/gesundheit/themen/bmg-4169028.html" title="BMG" class="taxonomy-entity organization">Gesundheitsministerium</a> in Stuttgart am Abend mit.</p><p>Mehrere Evakuierungsflüge</p><p>Noch vor dem Abflug der Maschine nach Eindhoven waren im Rahmen der Evakuierungsaktion auf der spanischen Urlaubsinsel drei Flugzeuge jeweils mit Spaniern, Franzosen und Kanadiern gestartet. Weitere Maschinen aus Großbritannien, Irland, der Türkei und den USA folgten. Am Montag sollen eine weitere Maschine aus den <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/niederlande-4152172.html" title="Niederlande" class="taxonomy-entity place">Niederlanden</a> sowie ein Flugzeug aus Australien zum Einsatz kommen.</p><p>Die "Hondius" war am frühen Sonntagvormittag in den Hafen von Granadilla auf <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/reise/europa/themen/teneriffa-4153292.html" title="Teneriffa" class="taxonomy-entity place">Teneriffa</a> eingefahren. Auf dem Kreuzfahrtschiff waren zuletzt insgesamt 140 bis 150 Reisegäste, Besatzungsmitglieder und begleitende Experten aus 23 Ländern. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums war darunter eine mittlere einstellige Zahl von deutschen Staatsangehörigen. Nach Angaben des Schiffsbetreibers Oceanwide waren insgesamt sechs Deutsche an Bord.</p><p>Laut den jüngsten Angaben der WHO gibt es sechs bestätigte Hantavirus-Fälle und zwei Verdachtsfälle. Drei dieser acht Personen sind gestorben. Bei ihnen handelt es sich um ein älteres Ehepaar aus den Niederlanden und eine Frau aus Deutschland. Die WHO vermutet, dass die Infektionskette von dem niederländischen Ehepaar ausging, das sich vor der Einschiffung in Argentinien noch an Land angesteckt haben könnte.</p><p>"Hondius" fährt weiter nach Rotterdam</p><p>Sobald die Menschen von Bord sind, soll die "Hondius" ihre Fahrt mit einem Teil der Crew sofort fortsetzen und Richtung Niederlande steuern, unter deren Flagge sie fährt. Erst nach der Ankunft im Hafen Rotterdam soll der Leichnam der an Bord gestorbenen Deutschen vom Schiff gebracht werden. Auch die Desinfektion des Schiffes wird in den Niederlanden vorgenommen. Bis nach Rotterdam ist die "Hondius" rund fünf Tage unterwegs. Wann sie dort ankommen soll, ist noch nicht bekannt.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Chiemgauer Alpen: Zwei Kinder verlaufen sich bei Wanderung in den Bergen</title>
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      <description>Es sollte ein entspannter Muttertags-Ausflug in den Chiemgauer Alpen werden – doch von einem Jungen und einem Mädchen fehlt plötzlich jede Spur. Wie es schließlich ein glückliches Ende gab.</description>
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      <category>Landkreis Traunstein</category>
      <category>Landkreis München</category>
      <pubDate>Sun, 10 May 2026 21:16:20 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Es sollte ein entspannter Muttertags-Ausflug in den Chiemgauer Alpen werden – doch von einem Jungen und einem Mädchen fehlt plötzlich jede Spur. Wie es schließlich ein glückliches Ende gab.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>In den Chiemgauer <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/alpen-4131862.html" title="Alpen" class="taxonomy-entity place">Alpen</a> haben sich zwei Kinder bei einer Wanderung verlaufen. Um die Kinder wiederzufinden, musste die Bergwacht Grassau zu einer Vermisstensuche an der Hochplatte (Landkreis Traunstein) ausrücken, wie sie mitteilte. Das achtjährige Mädchen und der zwölfjährige Junge waren zuvor mit ihren Eltern und Bekannten zu einem Muttertagsausflug aufgebrochen. </p><p>Die Gruppe aus dem Landkreis München hatte zu Fuß von der Talstation zur Staffn-Alm auf 1.050 Metern Höhe wandern wollen, wobei die beiden <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/digital/webvideo/beliebte-videos/themen/kinder-6869136.html" title="Kinder" class="taxonomy-entity keyword">Kinder</a> vorausgegangen waren und dabei immer wieder die unterschiedlichsten Abkürzungen genutzt hatten, wie es hieß. Der Junge und das Mädchen seien auf verschiedene Wege in Richtung Gipfel abgebogen, wobei die Eltern laut Bergwacht den Kontakt zu ihnen verloren und nach Hilfe riefen.</p><p>Gute Nachricht kurz vor Start der Vermisstensuche</p><p>Kurz bevor die Vermisstensuche der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/gesellschaft/regional/themen/bergwacht-31683512.html" title="Bergwacht" class="taxonomy-entity keyword">Bergwacht</a> startete, kam jedoch bereits die gute Nachricht: Die Kinder waren in Sicherheit. Eine vierköpfige Gruppe sei auf die beiden Kinder aufmerksam geworden und habe sie angesprochen. Das Mädchen habe die Handynummer der Mutter auswendig gewusst, woraufhin sie diese kontaktierten, teilte die Bergwacht mit. </p><p>Vier Rettungskräfte brachten die Kinder dann mit einem Rettungsfahrzeug zu ihren Eltern zurück, die diese knapp zwei Stunden später wieder in die Arme schließen konnten.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Neues Stadtoberhaupt: AfD-Kandidat gewinnt Bürgermeisterwahl in Zehdenick</title>
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      <description>René Stadtkewitz von der AfD wird neuer Bürgermeister in Zehdenick. Er setzt sich deutlich gegen drei Mitbewerber durch – und wird damit zum ersten direkt gewählten AfD-Bürgermeister in Brandenburg.</description>
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      <category>Jüterbog</category>
      <category>Bundestag</category>
      <pubDate>Sun, 10 May 2026 21:07:01 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>René Stadtkewitz von der AfD wird neuer Bürgermeister in Zehdenick. Er setzt sich deutlich gegen drei Mitbewerber durch – und wird damit zum ersten direkt gewählten AfD-Bürgermeister in Brandenburg.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Erstmals ist ein <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/afd-4541396.html" title="AfD" class="taxonomy-entity organization">AfD</a>-Kandidat zum hauptamtlichen Bürgermeister einer Stadt in Brandenburg gewählt worden. Bei einer Neuwahl in Zehdenick nördlich von Berlin im Kreis Oberhavel setzte sich René Stadtkewitz mit 58,4 Prozent der Stimmen durch. </p><p>Stadtkewitz ist damit erster direkt gewählter hauptamtlicher AfD-Bürgermeister in <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/brandenburg-4155232.html" title="Brandenburg" class="taxonomy-entity place">Brandenburg</a>. Im Land gab es zwar mit Arne Raue schon einen hauptamtlichen Bürgermeister mit AfD-Parteibuch in Jüterbog – dieser war jedoch parteiloser Einzelbewerber, als er 2011 gewählt und 2019 wiedergewählt wurde und trat erst im Jahr 2024 in die AfD ein. Im Jahr 2025 wechselte er in den Bundestag.</p><p>Die Mitbewerber von <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/ren%C3%A9-stadtkewitz-4108114.html" title="René Stadtkewitz" class="taxonomy-entity person">Stadtkewitz</a> um das Bürgermeisteramt bekamen weit weniger Stimmen: Der FDP-Kandidat Stephan von Hundelshausen kam auf 28,6 Prozent, der parteilose Einzelbewerber Wolf-Gernot Richardt auf 7,8 Prozent und Dennis Latzke von der Partei des Fortschritts auf 5,2 Prozent.</p><p>Stadtkewitz war früher CDU-Abgeordneter in <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/berlin-4151912.html" title="Berlin" class="taxonomy-entity place">Berlin</a> und brach 2010 mit den Christdemokraten. Er gründete die Partei Die Freiheit, deren Bundesvorsitzender er bis 2013 war. 2024 wurde er AfD-Mitglied. </p><p>Dauerhaft krank - vorheriger Bürgermeister war abgewählt worden</p><p>Der vorherige Bürgermeister von Zehdenick, Alexander Kretzschmar, war zuvor mit einer großen Mehrheit abgewählt worden. Der Hintergrund: Der parteilose Einzelkandidat hatte sich elf Tage nach seiner Amtseinführung im vergangenen Jahr krankgemeldet – und das war so geblieben. Die Amtsgeschäfte führt seitdem der stellvertretende Bürgermeister Marco Kalmutzke. </p><p>Bei einer Stichwahl im März vergangenen Jahres für den Bürgermeisterposten war Stadtkewitz gegen Kretzschmar angetreten und ihm dabei unterlegen: Kretzschmar kam auf 63 Prozent, Stadtkewitz auf 37 Prozent.</p><p>AfD peilt weitere Wahlsiege an – Stimmung bei FDP getrübt</p><p>Der AfD-Landesvorsitzende René Springer bewertete den Wahlsieg als "unmissverständliches Signal". Seine Partei sei "längst keine Protesterscheinung mehr, sondern eine politische Kraft mit starkem Rückhalt in der Bevölkerung", sagte er laut Mitteilung. Das Ergebnis in Zehdenick sei ein "Vorgeschmack" auf weitere Bürgermeister und Landräte der AfD.</p><p>Die FDP sprach von einem "Achtungserfolg" ihres Kandidaten, der ein "Angebot aus der Mitte der Gesellschaft" gewesen sei, sagte der Landesvorsitzende Zyon Braun. Der Wahlsieg der AfD trübe die Stimmung jedoch. "Nun hat der Protest gesiegt, und es bleibt offen, wohin sich Zehdenick entwickeln wird", sagte er laut Mitteilung. Der Wahlkampf sei hart und in sozialen Medien auch "unterhalb der Gürtellinie" verlaufen.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Hantavirus-Ausbruch: Deutsche "Hondius"-Passagiere auf dem Weg nach Frankfurt</title>
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      <description>Vier deutsche Passagiere der "Hondius" werden nach dem Hantavirus-Ausbruch per Sondertransport nach Frankfurt gebracht. Dort folgt die Weiterreise in Quarantäne.</description>
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      <category>BMG</category>
      <category>Deutschland</category>
      <category>Kanarische Inseln</category>
      <pubDate>Sun, 10 May 2026 21:02:30 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Vier deutsche Passagiere der "Hondius" werden nach dem Hantavirus-Ausbruch per Sondertransport nach Frankfurt gebracht. Dort folgt die Weiterreise in Quarantäne.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die vier in die Niederlande ausgeflogenen deutschen Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs sind auf dem Weg nach <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/frankfurt-4191612.html" title="Frankfurt" class="taxonomy-entity place">Frankfurt</a>. Mehrere Rettungswagen brachen am späten Abend vom Flughafen Eindhoven aus Richtung Deutschland auf. Der sogenannte Sonderisoliertransport bringt die Passagiere nach Frankfurt. Von dort werden sie anschließend zur Quarantäne in die jeweiligen Bundesländer gebracht. </p><p>Mit einem von der Kanaren-Insel Teneriffa kommenden Flugzeug waren insgesamt 26 Passagiere und Crewmitglieder der "Hondius" eineinhalb Stunden zuvor in <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/eindhoven-4196818.html" title="Eindhoven" class="taxonomy-entity place">Eindhoven</a> gelandet. Neben den vier Deutschen sowie Niederländern befanden sich auch Belgier und Griechen an Bord, alle ohne Symptome, wie das spanische Gesundheitsministerium vor dem Abflug mitteilte. Am Flughafen in Eindhoven warteten Spezialisten auf die Evakuierten, um sie medizinisch zu untersuchen.</p><p>Einer der deutschen Passagiere soll später in die Berliner Charité gebracht werden. Nach Angaben der zuständigen Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit zeigt die Person bisher keine Symptome und kommt "aus der Region Berlin-Brandenburg". Eine symptomfreie deutsche Kontaktperson von der "Hondius" soll in Baden-Württemberg in häusliche Quarantäne gehen. Das teilte das Sozial- und <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/gesundheit/themen/bmg-4169028.html" title="BMG" class="taxonomy-entity organization">Gesundheitsministerium</a> in Stuttgart am Abend mit.</p><p>Die "Hondius" war am frühen Sonntagvormittag in den Hafen von Granadilla auf <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/reise/europa/themen/teneriffa-4153292.html" title="Teneriffa" class="taxonomy-entity place">Teneriffa</a> eingefahren. Auf dem Kreuzfahrtschiff waren zuletzt insgesamt 140 bis 150 Reisegäste, Besatzungsmitglieder und begleitende Experten aus 23 Ländern.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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