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AUTO: Formel-1-Pläne als »Schnapsidee«

Der VW-Betriebsratsvorsitzende Klaus Volkert hat die angeblichen VW-Pläne für einen Formel-1-Einstieg als »Schnapsidee« bezeichnet.

Der VW-Betriebsratsvorsitzende Klaus Volkert hat die angeblichen VW-Pläne für einen Formel-1-Einstieg als »Schnapsidee« bezeichnet. Zwar sei das »Faible« des designierten Vorstandsvorsitzenden Bernd Pischetsrieder für den Motorsport bekannt. »Aber das kostet viele Millionen. Über so etwas kann man sich dann unterhalten, wenn wir mal nicht wissen sollten, wohin mit dem Geld. Aber im Augenblick sehe ich das wirklich nicht«, sagte Volkert, der auch im VW-Aufsichtsrat sitzt, der Deutschen Presse- Agentur (dpa) in Hannover.

Formel-1-Fan Pischetsrieder

Pischetsrieder hatte bereits als BMW-Chef den Einstieg der Münchner ins Rennsport-Geschäft vorbereitet. Dem Magazin stern hatte der Manager gesagt: »Jeder weiß, dass ich ein eingefleischter Formel-1-Fan bin«. Nach Informationen der Zeitschrift stehe schon ein Formel-1-tauglicher VW-Motor zur Verfügung. Der noch amtierende VW- Chef Ferdinand Piech hatte einen Formel-1-Einstieg des Unternehmens immer strikt abgelehnt und als »Geldvernichtung« bezeichnet. Nach Ansicht des VW-Betriebsrates wird Pischetsrieder diese Entscheidung auch nicht alleine treffen können. Formel-1-Gegner Piech wird als Aufsichtsratsvorsitzender auch künftig die Geschicke von VW mit gestalten.

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