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Autonomes Fahren Eine Frage der Ethik: Was dürfen selbstfahrende Autos?

Autonomes Fahren: Ein selbstfahrendes Auto der Marke Lexus, umgebaut von der Google Tochterfirma Waymo in Mountain View, USA.
Autonomes Fahren: Die Google-Tochterfirma Waymo schickt schon länger selbstfahrende Autos auf die Straßen in Mountain View, USA
© Andrej Sokolow/DPA/Picture Alliance
Über neue ethische Leitlinien für autonomes Fahren soll am Dienstag eine von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt eingesetzte Kommission entscheiden. Experten warnen vor einer Totalüberwachung.

Noch unter Leitung des früheren Verfassungsrichters Udo Di Fabio hatte Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) eine Kommission eingesetzt, die ethische Leitlininen für das zeitweise autonome Fahren auf deutschen Straßen festlegen soll.

In ihren Empfehlungen soll es darum gehen, was automatisierte Fahrsysteme künftig dürfen und was aus ethischen Gründen ausdrücklich nicht. Sachschaden soll stets vor Personenschaden gehen.

Autonomes Fahren: Manipulation und Überwachung?

Wie das "Handelsblatt" vorab berichtete, warnen die Experten vor einer Totalüberwachung der Verkehrsteilnehmer. Fahrzeughalter und -nutzer müssten "grundsätzlich über Weitergabe und Verwendung ihrer anfallenden Fahrzeugdaten" entscheiden dürfen. Auch auf die Gefahr einer Manipulation der Fahrzeugsteuerung weist die Kommission hin.

Die Kommission hatte im Herbst ihre Beratungen aufgenommen. Ihr gehören Wissenschaftler sowie unter anderem Vertreter von Autobranche, Verbraucherschützern und vom Autofahrerclub ADAC an. Computer dürfen in Autos in Deutschland künftig Fahrfunktionen übernehmen - der Mensch am Lenkrad muss aber immer wieder eingreifen können. Der Rechtsrahmen dafür war im Mai verabschiedet worden.

sve DPA

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