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Cabrios: Nach oben offen

Der stern hat neun offene Neuerscheinungen genauer unter die Lupe genommen. Darunter sind schrille Spaßmobile und gereifte Limousinen-Ableger, aber auch reinrassige Fahrmaschinen und die Wiedergeburt einer Legende.

Cabrios sind blanke Unvernunft. Sie kosten mehr als geschlossene Bauten, bieten aber weniger Platz. Obendrein können sie hierzulande nur selten mit herabgelassener Kapuze bewegt werden. Denn durchschnittlich 1300 Sonnenstunden jährlich in Deutschland bedeuten: Neun Monate des Jahres wird die Haube oben bleiben. Sonst zwickt entweder frostiger Fahrtwind an der Nase, oder Regen plätschert auf die Freiluft-Polster.

Trotzdem sind Autos mit Klappverdeck derzeit angesagt wie selten zuvor. Zu Preisen zwischen gut 12.000 und 350.000 Euro stehen rund 45 Modelle mit über 100 Varianten im Lieferprogramm der Hersteller. Tendenz steigend. Ebenso die Typenvielfalt. Cabrios sind nicht mehr nur rollende Bühnen für Selbstdarsteller oder graumelierte Aufreißer, sondern alltagstaugliche Ganzjahresautos, auch für Normalos bezahlbar. Der stern hat neun offene Neuerscheinungen genauer unter die Lupe genommen. Darunter sind schrille Spaßmobile und gereifte Limousinen-Ableger, aber auch reinrassige Fahrmaschinen und die Wiedergeburt einer Legende.

Citroen Pluriel

Hingucker der Saison unter den Kurzen und Pfiffigen ist der Citroen Pluriel. Ein Überraschungsei, das fünf Autos in einem bietet. Erstens eine kleine viersitzige Limousine mit ausreichend Komfort und tadellosem Fahrverhalten. Zweitens: Auf Knopfdruck fährt die Dachplane, sogar während der Fahrt, nach hinten und legt sich schließlich vor dem Heckfenster säuberlich in Falten. Fertig ist die Panorama-Limousine. Die wird, drittens, zum Cabrio, wenn die gefaltete Haube mit einer Rolle rückwärts komplett in den Kofferraum klappt. Viertens die Spider-Version: Die beiden verdecklosen Seitenholme, wuchtig wie geschwungene Elefantenstoßzähne, entriegeln, abnehmen und im Keller oder der Garage verstauen. Mitnehmen ist nicht. Kein Platz. Deshalb vor dem Start unbedingt die Wettervorhersage abfragen, denn ohne Holme kann das Faltdach nicht wieder aufgezogen werden und bleibt im Gepäckraum verschollen. Fünfte Stufe der Striptease-Nummer ist der Pick-up: Rücksitze nach vorn legen, Heckklappe öffnen. Heraus kommt eine topfebene Freiluft Ladefläche von rund 1,15 Quadratmetern.

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Klingt nach verzwickter Tüftelei, ist es aber nicht. Wer unfallfrei einen Liegestuhl aufklappen kann, kommt mit den Umbauten sofort klar. Wenn nicht, hilft ein Blick in die 30-seitige Bauanleitung. Der Pluriel ist ein nahezu geniales Vario-Konzept, das sonst weltweit kein Auto dieser Klasse drauf hat. Dass andere offene Kleinwagen sich auf ruppigen Strecken einen Tick verwindungssteifer anfühlen, stört nicht wirklich. Ebenso wenig die keimfreie Plastik-Innenarchitektur. Die wirkt, als hätten die Kids von der Krabbelstube mit Knetmasse das Innenleben einer Amöbe modelliert.

Kurz und knackig - pfiffige Spaßmobile

Citroen C3 Pluriel 1,6Ford StreetkaSmart Roadster
Hubraum (ccm)1.5871.599698
Bauart/ZylinderReihe/4Reihe/4Reihe/3
Max. Leistung bei U/min80 kW/110 PS70 kW/95 PS60 kW/82 PS
Max. Drehmoment bei U/min147 Nm bei 4.000135 Nm bei 4.250110 Nmbei 3.000
0-100 km/h11,6 Sekunden12,1 Sekunden10,9 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit185 km/h173 km/h175 km/h
Länge/Breite/Höhe3,93/1,70/1,56 Meter3,65/1,68/1,37 Meter3,43/1,62/1,19 Meter
Leergewicht1.177 Kilo1.136 Kilo790 Kilo
Max. Zuladung366 Kilo149 Kilo240 Kilo
Ladevolumen min/max266/266 Liter214/214 Liter145/145 Liter
Serienm. Verdeckbetätigungelektrischmanuellelektrisch
Eu-Normvebrauch6,6 Liter Super7,9 Liter Super5,1 Liter Super Plus
Motorenpalette1,4l/75 PSkeine0,7l/61 PS
SerienausstattungMechanisiertes 5-Gang-Schaltgetriebe (ohne Kupplungspedal), ESP, vier Airbags5-Gang-Schaltgetriebe, vier Airbags, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, LeichtmetallräderMechanisiertes 6-Gang-Schaltgetriebe (ohne Kupplungspedal), ESP, Leichtmetallräder, zwei Airbags
Sonderausstattung (Euro)Klima-Automatik (1.450), Leichtmetallräder (515)Klimaanlage (1.110), Audioanlage (710), kein ESP verfügbarKlimaanlage (900), Audio mit Navi (1.750), Ledersitze mit Heizung (750)
Preis17.350 Euro16.990 Euro

Ford Streetka

Luft und Laune ohne Verwandlungswunder bietet der Ford Streetka. Die geköpfte Halbkugel ist ein Kurvenstar, mit dem beherzte Fahrer auch auf der Kartbahn den Nachwuchs-Schumis davonfahren könnten. Selbst die spitzesten Ecken nimmt der offene Ka mit seiner supergenauen Lenkung militärisch knapp und zackig. Toupetträger sollten allerdings vorher ihren recycelten Kopfbewuchs ablegen. Sind die Scheiben versenkt, tobt nämlich schon bei geringem Tempo ein gewaltiger Sausewind durch den Zweisitzer. Dennoch beweist der Junior von Ford neben seinen Kurvenkünsten auch gute Manieren. Sein laufruhiger Motor und seine Getriebeauslegung, die notfalls ohne hektisches Schalten auskommt, ist auch ideal zum Flanieren im Großstadtrevier. Nur schnell geradeaus mag er nicht. Auf der Autobahn und beim Sprint gibt er in seiner Klasse nicht das Tempo vor.

Smart Roadster

Da hat sogar der Smart Roadster mit seinem 700-Kubikzentimeter-Dreizylinder-Motörchen die lange Nase vorn. Satte 82 PS. Damit zieht der Flachmann, der optisch an einen Lego-Baustein mit abgenagten Kanten erinnert, ordentlich ab. Kein Vergleich mit dem Ur-Smart, der unter Spöttern als mobile Straßensperre galt, bestenfalls als rollende Werbetafel, meist für Pizza-Service und Nagelstudios. Das Geheimnis für die flotte Roadster-Gangart ist neben dem ordentlichen Turbobums sein Fliegengewicht von weniger als 800 Kilogramm. Macht gegenüber Pluriel und Streetka knapp 300 Kilogramm weniger Ballast. So viel wiegen vier Erwachsene.

Kreislaufstabile Heißsporne können den smarten Roadster dank Heckantrieb noch etwas zackiger um die Kurve prügeln als den wieselflinken Streetka. Was die klammen Bundesminister Schmidt und Eichel mit ihrer Tabaksteuer-Erhöhung nicht schaffen, erledigt der Smart mit Schnauze ganz nebenbei: die Nikotinentwöhnung unterwegs. Denn bei den kernigen Fahrbahnstößen kriegt so schnell keiner die Asche von der Kippe sauber in den einsteckbaren Mini-Eimer auf der Mittelkonsole. Geht garantiert daneben. Auch, wenn das mechanisierte Schaltgetriebe (ohne Kupplungspedal) die Gangwahl übernimmt. Dabei ruckt erst der Oberkörper stoßartig nach vorn, sodann nervt das Getriebe durch eine antriebslose Gedenksekunde. Zügig weiter geht es erst, wenn der neue Gang drin ist und der Turbo wieder auf Touren kommt. Im Deutsch der smarten Werbestrategen heißt das: Der Roadster "glänzt mit optimierten Schaltabläufen". Tatsächlich aber ist die Zuckelnummer ärgerliches Erbgut aus den Smarties der ersten Generation.

Abgetakelt wird der Roadster in zwei Etappen. Zunächst fährt das Faltdach auf Knopfdruck wie ein horizontaler Zieharmonika-Vorhang zurück. Sogar in voller Fahrt. Das macht Leute mit sündteuren Klapp- und Super-Faltdach-Automatiken neidisch. Denn die müssen immer anhalten für ihre Show. Peinlich, wenn dann mittendrin die Ampel auf Grün springt und die Hinterleute warten müssen. Zum erweiterten Oben-ohne-Erlebnis können beim Smartie noch die Dachholme ausgeklinkt werden. Die bleiben aber anschließend für alle Fälle an Bord, in einem eigenen Fach unter der Fronthaube. Selbst völlig entblättert geht's danach innen weniger stürmisch zu als im Streetka, weil die Heckscheibe immer stehen bleibt. Ein besseres Windschott gibt es nicht.

Alfa Spider

Nicht mal in der rund doppelt so teuren Klasse der extravaganten Open-Air-Fahrmaschinen. Beispiel Alfa Spider 3.2 Lusso. Eine mobile Schutzwand gegen rückwärtigen Wirbelwind steht nicht mal für die "Luxus"-Ausgabe im Lieferprogramm. Zügiges Fahren im Spider übersteht selbst die betonharte Sprühfestiger-Frisur nicht. Überzeugte Markenfans stört's wenig. Sie zählen sich ohnehin zur harten Truppe der Kaltduscher. Die äußere Form ihres mobilen Lieblings, einem Unterlegkeil mit Schießscharten nicht unähnlich, stecken sie ebenso locker weg wie das Interieur der Marke Plastico fantastico. Die Fahrfreude und den Auftritt im Designer-Stück schmälert das neubarocke Kunststoff-Innenleben kaum.

Schaltpräzision und Getriebeabstufung sind ebenso Spitzenklasse wie das harmonisch abgestimmte Fahrwerk und passen vorzüglich zum neuen Sechszylinder, bei dessen kernigem Sound etliche Hardcore-Alfisti gern in Tunnels mit lautem Zwischengas furzen. Allerdings kann die akustische Kraftprotzerei kaum über einen gelinden Makel im sportlichen Nahkampf hinwegtäuschen: den Frontantrieb. Bei ihm drehen die Antriebsräder, wenn es wirklich zur Sache geht, früher durch als bei einem Hecktriebler.

Edel und stark - extravagante Fahrmaschinen

Alfa Spider 3.2 LussoBMW Z4 Roadster 3.0i
Hubraum (ccm)3.1792.979
Bauart/ZylinderV6Reihe/6
Max. Leistung bei U/min176 kW/240 PS170 kW/231 PS
Max. Drehmoment bei U/min289 Nm bei 4.800300 bei 3.500
0-100 km/h6,3 Sekunden5,9 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit242 km/h250 km/h
Länge/Breite/Höhe4,30/1,78/1,32 Meter4,10/1,78/1,30 Meter
Leergewicht1.545 Kilo1.365 Kilo
Max. Zuladung185 Kilo300 Kilo
Ladevolumen min/max147/147 Liter260/260 Liter
Serienm. Verdeckbetätigungmanuellelektrisch
EU-Normvebrauch13,2 Liter Super9,1 Liter Super
Motorenpalette2.0l/ 150 PS; 2.0l/165 PS2.5l/192 PS
Serienausstattung6-Gang-Schaltgetriebe, zwei Airbags, Klimaautomatik, Ledersitze, Zentralveriegelung, Leichtmetallräder6-Gang-Schaltgetriebe, vier Airbags, Audi, Ledersitze, elektronischer Schleuderschutz DSC, Zentralverriegelung, Leichtmetallräder
Sonderausstattung (Euro)kein ESP verfügbar, Navi (1.250), Funkfernbedienung (140), Metallic-Lack (560)Klimaautomatik (1.450), Navi (ab 1.820), Schaltung per Wippe am Lenkrad (1.230)
Preis34.900 Euro

BMW Z4

Die Alternative heißt BMW Z4 3.0i. Über die Optik des in den USA gebauten Bayern, für den offenbar ein aufgeschlitztes Aufbackbrötchen Modell stand, kann man trefflich streiten, nicht aber über den mustergültigen Fahrspaß. Heckantrieb, Reihenmotor, ausgewogene Fahrwerksabstimmung und (gegen Aufpreis) die blitzschnelle Schaltung per Lenkradwippe ergänzen sich zu fast perfekter Harmonie einer reinrassigen Fahrmaschine. Deren Motor ist zwar kleiner als der des Alfa und leistet auch geringfügig weniger, bietet aber dennoch mehr Bums und bessere Fahrleistungen. Garanten dafür sind neben der kürzeren Getriebeübersetzung vor allem rund 180 Kilogramm weniger Speck auf den Rippen. Das zählt aber nur unter forschen Heizern.

VW New Beetle Cabrio

Freunden des VW New Beetle sind derlei Feinheiten zutiefst schnuppe. Sie reiten nicht in jeder Biegung die Ideallinie ab, wollen stattdessen auch mal durchgehend geöffnet zu viert den Fahrtwind genießen. Das geht prima, auf Langstrecken wegen des knappen Fondraums allerdings nur für zwei. Es sei denn, die Hinterbänkler können locker die Knie an die Ohren legen. Ist ohnehin hilfreich, um sich gegen den kernig pfeifenden Fahrtwind in Deckung zu bringen.

Auch wenn der neue Fronttriebler mit dem legendären Käfer und seinem heiser röchelnden Heckmotor technisch nichts mehr gemein hat, ist das nostalgische Fahrgefühl geblieben: eine hochwandige Badewanne, Kofferraum eng und knapp wie ein Postfach und das aufgeklappte Dach überragt unter der fummeligen Persenning das Heck immer noch wie ein freitragender Balkon. Trotzdem gibt es keine schöne Aussichten. Das Falten-Gebirge versperrt den Rückblick total. Ansonsten fährt die Käfer-Attrappe völlig easy und narrensicher.

Mercedes CLK und Saab 9-3

Das gilt auch für die aufgeschnittenen Viersitzer Mercedes CLK 200 Kompressor und den Saab 9-3 1.8t Linear. Beide haben mehr Power, mehr Platz, mehr Ausstattung als der Wolfsburger. Beschleunigte Hautalterung durch ungebremstes Sonnenlicht kostet für markenbewusste Individualisten einen Haufen Geld. Dafür gibt's immerhin psychologische Sicherheit. Bis auf das serienmäßig vollautomatische Verdeck samt strammer Zugluft ist alles wie bei den Modellen mit festem Dach: seniorengerechte Vollendung, die keinen Herzschlag beschleunigt.

Üppig und bequem - klassische Viersitzer

Mercedes CLK 200 Kompressor EleganceSaab 9-3 1.8t LinearVolkswagen New Beetle
Hubraum (ccm)1.7961.9881.984
Bauart/ZylinderReihe/4Reihe/4Reihe/3
Max. Leistung bei U/min120 kW/163 PS110 kW/ 150 PS85 kW/ 115 PS
Max. Drehmoment bei U/min240 Nm bei 3.000240 Nm bei 2.000172 Nm bei 3.2000
0-100 km/h9,8 Sekunden8,6 Sekunden11,7 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit225 km/h210 km/h185 km/h
Länge/Breite/Höhe4,64/1,74/1,41 Meter4,63/1,71/1,42 Meter4,08/1,72/1,50 Meter
Leergewicht1.665 Kilo1.530 Kilo1.324 Kilo
Max. Zuladung470 Kilo340 Kilo364 Kilo
Ladevolumen min/max390/390 Liter295/295 Liter201/201 Liter
Serienm. Verdeckbetätigungelektrischelektrischmanuell
Eu-Normvebrauch8,8 Liter Super8,4 Liter Super8,8 Liter Super
Motorenpalette2.4l/170 PS; 5.0l/306 PS; 3.2l/218 PS; 5.5l/367 PS2.0tl/175 PS1.4l/75 PS; 1.6l/102 PS
Serienausstattung6-Gang-Schaltgetriebe, vier Airbags, Klimaautomatik, ESP, Leichtmetallräder, Audioanlage5-Gang-Schaltgetriebe, vier Airbags, Leichtmetallräder, ESP5-Gang-Schaltgetriebe, vier Airbags, Isofix, ESP
Sonderausstattung (Euro)Automatikgetriebe (2.030), Navi (ab 1.723), Ledersitze (ab 1.850), Bi-Xenon (1.119)keine AngabenLedersitze (1.515), Leichtmetallräder (ab 740), Audio (ab 245), Klimaanlage (1.125)
Preis41.644 Euro32.500 Euro

Opel Speedster Turbo

Anders der Opel Speedster Turbo. Für den empfiehlt sich ein medizinischer Vorsorge-Check. Letzter Bandscheibenvorfall ausgeheilt? Alle Zahnfüllungen fest? Ohrschützer griffbereit? Okay. Zum Einsteigen über den baumdicken Seitenschweller ist ein Grundkurs im Bodenturnen hilfreich. Denn beim Sortieren der Beine muss das Kinn auf die Brust gepresst werden. Sonst deppert der Scheitel ans Dach, falls es noch nicht abgebaut ist. Gesamthöhe des Speedsters: ein Meter zwölf. Schon im Leerlauf scheppert es im Innenraum, als würden in einer gekachelten Waschküche leere Blechbüchsen umherpurzeln. Drinnen sieht's aus, als wären die Mannen vom Montageband in den Streik getreten und der Wagen wäre versehentlich halb fertig ausgeliefert worden: Latten-Bauweise mit Alu-Profilen, blankes Metall überall, Hämorriden fördernde Schalensitze, keine Servolenkung und, na klar, erst recht keine Klimaanlage oder irgendeine Komfort-Elektronik. Selbst die Seitenfenster müssen per Hand gekurbelt werden.

Höchsttempo des flachen Leichtbaus, der aussieht wie schon mal gecrasht: 243 Sachen. Sofern der Hörsturz nicht dazwischenkommt. Oder ein Niesanfall. Denn dann droht wegen der ungewohnt direkt übersetzten Lenkung beim kleinsten Schlenker der Abflug ins so genannte Straßenbegleitgrün: Hecke auf, Hecke zu. Unterwegs zur Spitze rauben zudem einige existenzielle Fragen dem Fahrer die nötige Konzentration. Etwa: Warum habe ich keinen Orthopäden in der Familie? Warum baut Opel statt einer Federung vier Ziegelsteine ins Fahrwerk? Was, zum Teufel, hieß noch mal ESP? Wenn der Speedster-Mutige mit seinem brutalst möglichen Sportflitzer den ersten Porsche Carrera im Sprint auf 100 abgehängt hat, sind diese Fragen vergessen. Die Bandscheibe meldet sich erst später zurück.

Nackt und brutal - spartanische Renner

Opel Speedster Turbo
Hubraum (ccm)1.998
Bauart/ZylinderReihe/4
Max. Leistung bei U/min147 kW/ 200 PS
Max. Drehmoment bei U/min250 Nm bei 1.950
0-100 km/h4,9 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit243 km/h
Länge/Breite/Höhe3,79/1,71/1,12 Meter
Leergewicht1.005 Kilo
Max. Zuladung145 Kilo
Ladevolumen min/max206/206 Liter
Serienm. Verdeckbetätigungmanuell
Eu-Normvebrauch8,5 Liter Super
Motorenpalette2.2l/147 PS
Serienausstattung5-Gang-Schaltgetriebe, Fahrer-Airbag, Leichtmetallräder
Sonderausstattung (Euro)kein ESP verfügbar, Zentralverriegelung mit Fernbedienung (700), Lederausstattung (1.350)
Preis
Peter Weyer, Mitarbeit Hans-Robert Richarz/Peter Groschupf / print

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?