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Vertrag mit Vulcan Energy Opel-Mutterkonzern Stellantis will Elektroautos mit klimafreundlichen Batterien bauen

Der Opel-Mutterkonzern Stellantis hat Elektroautos mit klimafreundlichen Batterien angekündigt (Symbolfoto)
Der Opel-Mutterkonzern Stellantis hat Elektroautos mit klimafreundlichen Batterien angekündigt (Symbolfoto)



Elektroautos stoßen zwar kein klimaschädliches CO2 aus, dennoch ist ihre Herstellung nicht klimafreundlich. Hier will Stellantis ansetzen. Der Opel-Mutterkonzern will künftig Elektroautos mit klimafreundlichen Batterien bauen.

Stellantis hat eine Vereinbarung mit Vulcan Energy unterzeichnet und sich damit Dutzende Tonnen Lithiumhydroxid zur Produktion von Elektroautos gesichert. Das teilten die Unternehmen am Montag mit. Im Rahmen eines Fünfjahresvertrags wird Vulcan Energy ab 2026 insgesamt 81.000 bis 99.000 Tonnen Lithiumhydroxid liefern, welches nicht aus fossilen Brennstoffen sondern aus geothermischer Energie gefördert werden soll. Der Wasserverbrauch soll dadurch minimiert und die Entstehung von Kohlenstoff in der Lieferkette für Batteriemetalle reduziert werden. Vulcan Energy führt dazu ein Projekt in Höchst am Oberrhein durch.

Der Vertrag sei Teil einer Teil einer Elektrifizierungsstrategie von Stellantis, heißt es. Der Autobauer, zu dem unter anderem Opel, Fiat, Jeep und Citroën gehören, will das Lithiumhydroxid für die Produktion von Batterien für Elektroautos in Europa nutzen.

Stellantis will Elektroauto-Produktion vorantreiben

Bis 2025 will Stellantis mehr als 30 Milliarden Euro in die Elektromobilität und Softwareentwicklung investieren. Mehr als 70 Prozent seiner Fahrzeugverkäufe in Europa und über 40 Prozent in den USA sollen emissionsarme Fahrzeuge ausmachen.

"Sichere, saubere und erschwingliche Mobilität ist eine starke Erwartung unserer Gesellschaft, und wir sind entschlossen, diese zu erfüllen", sagte Michelle Wen, Chief Purchasing and Supply Chain Officer von Stellantis. "Die endgültige Abnahmevereinbarung mit Stellantis steht im Einklang mit unserer Mission, die Lieferkette für Lithium-Ionen-Batterien und Elektrofahrzeuge zu dekarbonisieren", so Wedin.

Vertrag auch zwischen Renault und Vulcan Energy

Einen ähnlichen Liefervertrag hatte Vulcan Energy zuvor bereits mit der Renault-Gruppe geschlossen. Wie die Unternehmen im August bekannt gaben, will Vulcan Energy im Rahmen eines Fünfjahresvertrag ab 2026 jährlich 6000 bis 17.000 Tonnen Lithiumchemikalien an den Autobauer liefern.

Quellen:Stellantis Pressemitteilung, Renault-Gruppe Pressemitteilung

nk

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