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3D-Laserdruck lässt Oldtimerteile wieder auferstehen: Neues Leben für Klassiker

Wer einen Oldtimer besitzt, kennt das Problem. Viele Ersatzteile sind teuer; einige sind überhaupt nicht mehr zu bekommen. Immer mehr Firmen bieten den Service an, historische Zubehörteile im 3D-Druckverfahren nachzubauen. Und auch die Autohersteller selbst haben den 3D-Druck als Produktionsform längst für sich erkannt.

Porsche 3D Druck Sitz

Porsche 3D Druck Sitz

Die Idee, Kleinserien von Teilen im Verfahren eines 3D-Drucks nachzubauen, sind nicht neu. Erst war es eine Handvoll kleiner Spezialfirmen, die diesen exklusiven Service überaus teuer anbot. Für die zumeist aufgerufenen Kosten konnte man sich das Ersatzteil jedoch gleich von einer teuren Spezialfirma aus Übersee schicken lassen. Doch im Laufe der Jahre wurden die 3D-Drucker volumentauglicher, leistungsfähiger, größer und deren Fertigung dadurch nennenswert günstiger. Somit konnten es sich auch kleinere Firmen leisten, einen entsprechend dimensionierten 3D-Drucker zu erwerben, der kleine bis mittelgroße Komponenten nahezu nach Wunsch anfertigen kann. Besonders groß und entsprechend lukrativ ist dabei die Nachfrage im Bereich klassischer Fahrzeuge.

Neues Leben für Klassiker
Porsche 3D Druck Sitz

Porsche 3D Druck Sitz

Wer bei solchen Spezialfirmen für seinen Klassiker auf der Suche nach seiner Blinkerhalterung, dem Türgriff oder eine Haltemanschette ist, muss zumeist nur die Website der jeweiligen Spezialfirma besuchen und sich das Ersatzteil aus dem elektronischen Katalog aussuchen. Ist dieses dort nicht zu finden, verfügen gängige Portale über ein Anfrageformular. Gemäß dieser Anfrage entscheidet die jeweilige Firma, welche Möglichkeit der Nachproduktion die beste für die entsprechende Komponente ist. Immer mehr Reproduktionen werden dabei statt eines klassischen Herstellungsverfahrens per 3D-Drucken erstellt. Einfacher geht es - einfach das gewünschte Ersatzteil anfragen, Angebot vom Produzenten bekommen und das Teil nachdrucken lassen. Günstig wird es dabei jedoch selten.

Nicht nur, aber besonders bei den Klassikern aus Italien und England ist es um die Ersatzteilversorgung oft nicht zum Besten bestellt. Um den Türgriff des seltenen Ferrari Mondial QV Cabriolets wiederherzustellen, wurde bei der Firma Retromotion anhand eines 3D-Scans zum Beispiel ein dreidimensionales Bild des Türgriffes kreiert. Anschließend hat die Stuttgarter Spezialfirma über seinen Partner GKN Additive den gewünschten Türgriff in einem SLM-Verfahren aus Edelstahl 316L nachgedruckt. Das Neuteil im alten Look ist dabei genauso stabil wie das des Ursprungsmodells. "Ich weiß jetzt, egal welches Teil mir kaputt geht, Retromotion kann es für mich nachproduzieren", sagt Jo Weber, Inhaber der Oldie-Garage. Ähnliche Dienste bieten Firmen wie Oldtimerparts aus Leipzig.

Verkehrssünder benutzen verbotenerweise den Standstreifen.

Auch bei den Autoherstellern selbst ist der 3D-Druck längst in der Fertigung angekommen. Zuerst ging es jedoch nicht um edle Klassiker oder wie aktuell um Schutzbekleidung gegen die Corona-Pandemie, sondern um Teile von Kleinstserien, die besonders für Einzelstücke und Prototypen produziert wurden. BMW beispielsweise arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt im Bereich des 3D-Druckverfahrens. Ging es mit einzelnen Elementen los, fertigt das Additive Manufacturing Center in der Nähe von München mittlerweile mehr als 200.000 Teile pro Jahr. "Der Einsatz von additiv gefertigten Bauteilen in der automobilen Serienproduktion wächst aktuell besonders stark", erklärt Dr. Jens Ertel, Leiter des Additive Manufacturing Centers, "wir verfolgen die Weiterentwicklung und den Einsatz fortschrittlicher Methoden in der additiven Fertigung sehr intensiv - unter anderem durch langjährige Kooperationen mit führenden Herstellern der Branche." Während BMW per Laserdruck Teile für seine DTM-Rennwagen, Rolls-Royce-Modelle oder den mittlerweile ausgelaufenen i8 fertigte, geht Audi einen ähnlichen weg.

Eine neu konzipierte Software ersetzt bei dem Ingolstädter Autobauer den aufwändigen Prozess, Modelle händisch in CAD-Programmen zu modellieren. Das spart Zeit und Kosten - um die zu 80 Prozent. "Mit unserer Software ist es möglich, Vormontagevorrichtungen nahezu automatisiert zu erstellen. Dadurch können wir benötigte Arbeitshilfen schnell und flexibel umsetzen und auch auf individuelle Anforderungen der Planer oder Kollegen an der Linie reagieren", erklärt Projektleiter Waldemar Hirsch, Kopf des Audi-Expertenteams für 3D-Druck in Neckarsulm.

Bei Mercedes hat der Klassikbereich einen besonders hohen Stellenwert. Kein anderer Autobauer hat einen derartigen Klassikfundus wie die Stuttgarter. Kein Wunder, dass im 3D-Verfahren auch besonders rare Ersatzteile für Oldtimer produziert werden. Nach jahrelangen Tests werden mittlerweile Kleinteile wie der Innenspiegelfuß des legendären Mercedes 300 SL Flügeltürer oder dessen Zündkerzenhalter im 3D-Druck gefertigt. Der Spiegelfuß besteht ebenso wie das Original aus einer Aluminiumlegierung und erhält nach dem Druckprozess eine Oberflächenverchromung. Hier gibt es sogar Raum für Verbesserungen. Da der neu entstandene Spiegel eine bessere Sicht nach hinten bietet soll, ist der Fuß minimal erhöht. Nicht ganz so exklusiv und doch schwer auf dem Gebrauchtteilemarkt zu bekommen sind zum Beispiel die Schiebedach-Gleiter für historische Baureihen wie den spektakulären Mercedes 600er Pullman oder die historischen E- und S-Klassen der Baureihen W 110, 111 / 112 oder den begehrten W 123er. Auch das komplexe Tachogehäuse für den Mercedes SL/SLC der Baureihe R 107 / C 107 war lange Jahre nicht mehr zu bekommen -schon gar nicht in Neuwagenqualität.

Doch auch Daimler nutzt seine überdimensionalen Laserdrucker nicht nur der Klassikbereich. "Für Kleinstserien von Neufahrzeugen eignet sich Additive Manufacturing ebenfalls. Durch gezielte Entwicklung der Teile speziell für den 3D-Druck können die Produktionskosten weiter gesenkt und die Qualität optimiert werden", so Jasmin Eichler, Leiterin Future Technologies bei Daimler, "besonders sinnvoll ist der 3D-Druck auch bei der Vorentwicklung von Fahrzeugen. Die benötigten kleinen Stückzahlen können mit Additive Manufacturing oft günstiger und schneller hergestellt werden, als mit herkömmlichen Produktionsverfahren."

Porsche zeigt bei den Entwicklungen im Bereich des 3D-Drucks insbesondere seine Herkunft aus dem Motorsport. Im Rahmen einer Konzeptstudie präsentierte das Unternehmen jüngst einen Vollschalensitz, der im Laserprinter entstanden ist. Die Mittelbahn des Sitzes stammt dabei zum Teil aus einem 3D-Drucker. Kunden können zukünftig bei der Komfortschicht zwischen drei Härten wählen - fast wie im Rennsport. Der Sitz ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Fahrzeug und entsprechend wichtig für ein präzises, sportliches Handling. Schon lange sind in Rennfahrzeugen daher individuelle, auf den jeweiligen Fahrer ausgelegte Sitzschalen üblich", so Michael Steiner, Vorstand für Forschung und Entwicklung bei Porsche, "mit dem 3D-Druck Bodyform Vollschalensitz machen wir einmal mehr Technologie aus dem Motorsport für Serienkunden erlebbar." Neben der motorsportähnlichen Ergonomie zeichnet sich der 3D-Stuhl durch weniger Gewicht, verbesserten Komfort und eine passive Klimatisierung aus. Die Möglichkeiten durch 3D-Druck scheinen kaum Grenzen zu kennen. Nicht nur die Klassikfans wird das freuen.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?